Mit Lauerer-Stück ins Jubiläumsjahr
Teisnach. 2009 feiert der Spielmannszug Teisnach sein 35-jähriges Bestehen. Gestern fiel der Startschuss zu einer ganzen Reihe von Veranstaltungen. Die Theatercrew um Chef Christian Blüml spielte erstmals das neue Lauerer-Stück „Wellness für Ku(h)wait“.
Weitere Aufführungen sind am heutigen Samstag, morgen, Sonntag, am Montag, 5. Januar sowie am Freitag, 9. und Samstag, 10. Januar jeweils um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle. Platzreservierungen sind unter Tel. 09923/3719 noch möglich.
Weitere Höhepunkte für den Spielmannszug im Jubiläumsjahr sind die Meisterschaft der Bayerwald-Spielmannsvereinigung am Sonntag, 10. Mai in Teisnach und das Jubiläumskonzert am Samstag, 16. Mai, in der Mehrzweckhalle. Pünktlich zum 35. Vereinsgeburtstag wurde außerdem eine Vereinshomepage ins Netz gestellt. Informationen über die Teisnacher Spielleute sind unter www.spielmannszug-teisnach.de abrufbar.

„Kuhwait“ begeistert auch Toni Lauerer
Interpretation der Theatergruppe des Spielmannszugs kommt beim Further Autor gut an
Teisnach. Ein Laientheater, das nach Meinung vieler Besucher seinesgleichen sucht, hat am Wochenende ein grandioses Finale gefeiert. Und - das glaubten selbst die Schauspieler um ihren Vorstand Christian Blüml nicht - der Theaterabend sollte noch das Tüpfelchen auf das I bekommen! Denn kurzfristig hatte sich der Schreiber des Stückes „Wellness für Ku(h)wait“, Toni Lauerer, zunächst ganz unbemerkt unter die Zuschauer gemogelt. Natürlich wurde er sehr schnell erkannt und geduldig schrieb er dann auch Autogramme für seine Fans in den Pausen.
Über 400 Gäste waren restlos von der schauspielerischen Leistung der Teisnacher Spielleute des Feuerwehrspielmannszuges begeistert. Auch Lauerer hat bei dem rund dreistündigen Spektakel Tränen gelacht und war restlos von seinem Stück und der dargebotenen Leistung beeindruckt. Nach dem letzten Vorhang ließ er es sich nicht nehmen, kurz auf die Bühne zu kommen, um den Akteuren seine uneingeschränkte Hochachtung auszusprechen. Lauerer: „Wenns’d daheim oder auch im Wald vor dem Computer sitzt und an dem Stück schreibst, dann stellst du dir eigentlich genau vor, wie die einzelnen Szenen zu spielen sind. Und heute habe ich erleben dürfen, dass hier genau meine Gedanken umgesetzt wurden und eine hervorragende Inszenierung gezeigt wurde!“
Unter frenetischem Befall der Zuschauer gab Toni Lauerer auch gerne noch bekannt, dass man sich an gleicher Stelle bald wieder sehen kann, denn bereits am 13. Februar ist er selbst mit seinem neuesten Programm in Teisnach zu Gast. Er freut sich schon sehr darauf und bedankte sich für den schönen Abend in Teisnach.
Karten für den Abend mit Toni Lauerer gibt es wie üblich bei allen Geschäftsstellen des VBB, beim Markt Teisnach und bei der Sparkasse Teisnach.


Erschließungsantrag in trockenen Tüchern
Gemeinderat bringt weitere Voraussetzung für FH-Gelände auf den Weg - Für Vereine und Caritas wird ein Fahrzeug gekauft
Teisnach. Keine Sitzung in der Marktgemeinde ohne das Thema Fachhochschule. Beim ersten Treffen des Gemeinderats im Neuen Jahr hat das Gremium am Donnerstagabend eine weitere wichtige Formalie für den künftigen FH-Standort auf den Weg gebracht - den Erschließungsantrag. Außerdem gab Bürgermeisterin Rita Röhrl bekannt, dass die GmbH „OZB - Optik-Zentrum Bayern“ bald ihre erste Angestellte besitzt. Die Gesellschaft ist für die Baudurchführung der geplanten FH-Außenstelle in Teisnach verantwortlich.
Erste Beschäftigte
der GmbH steht fest
Zwar gibt es noch kein Gebäude für die GmbH, jedoch gibt es ab 1. März die erste Angestellte, eine Steuerfachangestellte, die sich gegen 24 Mitbewerber durchgesetzt hat. Darüber entschied jüngst der Aufsichtsrat. Ihren Dienst tritt die erste Beschäftigte der GmbH erstmal im Rathaus an. Der Gemeinderat brachte dann den Grundstücksüberlassungs-, Planungs- und Erschließungsvertrag für den Bau und Betrieb des Technologietransferzentrums „Optische Technologien“ auf den Weg. Ein Notar hatte den Entwurf nochmals hinsichtlich steuerlichen und rechtlichen Gesichtspunkten überarbeitet. So heißt der Vertrag jetzt zum Beispiel Nutzungsüberlassung-, Planungs- und Erschließungsvertrag. Der Gemeinderat bewilligte die kleineren Korrekturen und Ergänzungen einstimmig. Bürgermeisterin Röhrl berichtete außerdem, dass die Ausschreibung des FH-Geländes aktuell im Staatsanzeiger veröffentlicht wurde. Die Submissionsfrist läuft bis 12. Februar. Außerdem gab sie bekannt, dass für Ende Februar eine Bürgerversammlung zur FH-Baumaßnahme stattfinden wird. „Die Leute interessiert bestimmt, was da passiert“, sagte Röhrl. Die Marktgemeinde will die Arbeit der Vereine vor Ort unterstützen. „Wo der Schuh drückt“ hat 2. Bürgermeister Markus Hauf in Gesprächen ans Tageslicht gebracht. Das Ergebnis wurde in der jüngsten Sitzung bekannt. Die Gemeinde will ein Fahrzeug für bis zu acht Personen bereitstellen. Die Vereine könnten das Fahrzeug am Wochenende zum Beispiel für Fahrten zu Wettkämpfen nutzen. Unter der Woche könnte die Caritas damit freiwillige soziale Dienste leisten, wie zum Beispiel alte, gebrechliche Personen zum Arzt bringen. Gezahlt werden müsste das Benzin und pro Kilometer 20 Cent. Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat zudem vor, einen geringfügig Beschäftigten einzustellen, der sich um das Fahrzeug kümmert und dessen Einsätze koordiniert. Derjenige solle in Zukunft auch für das Geschirrmobil der Marktgemeinde verantwortlich sein. „So ein Fahrzeug ist ein Luxus“, merkte Röhrl an, „jedoch auch eine tolle Unterstützung.“ Dass es grundsätzlich erworben werden soll, darüber war sich der Gemeinderat einig. 2. Bürgermeister Hauf präsentierte dem Gremium ein konkretes gebrauchtes Fahrzeug, dass er ausfindig gemacht hat. Marktrat Josef Kopp hatte das etwa ein Jahr alte Fahrzeug vorab auf Herz und Nieren geprüft. Er stellte diesem ein gutes Zeugnis aus. So kam der Gemeinderat überein, eben jenes Fahrzeug zu kaufen, jedoch solle noch einmal um Details verhandelt werden. Außerdem plant Bürgermeisterin Röhrl die mit dem neuen Fahrzeug verbundene Stelle auszuschreiben. Ein weiteres Thema der Sitzungsteilnehmer war der Antrag auf Erweiterung des Gerätehauses und die Beschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Arnetsried. Beides segnete der Gemeinderat einstimmig ab. Der Bedarf eines neuen Fahrzeugs sei unstrittig, so Röhrl, das habe auch die Regierung bestätigt. Die Feuerwehr braucht es zur ordentlichen Absicherung bei Einsätzen auf der Bundesstraße. Geplant ist, einen Bus anzuschaffen, der für die Zwecke der Feuerwehr umgebaut wird. Für das neue Fahrzeug muss ein zusätzlicher Stellplatz geschaffen werden, der möglichst kostengünstig gebaut werden soll. Aufgrund der unvorhersehbaren Folgen des Konjunktureinbruchs für die Gemeinde, soll auf Wunsch der Bürgermeisterin der Kauf des Fahrzeugs und der Anbau erst im nächsten Jahr realisiert werden.
Gewerbegebiet
Teisnach-Oed
Der Gemeinderat hat außerdem eine Voraussetzung für die Erweiterung des Gewerbegebiets Teisnach-Oed geschaffen. Er bewilligte den Antrag auf Herausnahme von einer insgesamt zwölf Hektar großen Fläche aus der Schutzzone des Naturparks Bayerischer Wald. Die betreffenden Grundstücksflächen befinden sich zwischen der Kreisstraße REG 18 und der Gemeindeverbindungsstraße Wetzelsdorf.
Unter Verschiedenes segnete der Gemeinderat einstimmig den Nachtrag der Firma Zankl betreffend der städtebaulichen Planungen in der Kaikenrieder- und Pfleidererstraße in Höhe von 6832,10 Euro (Netto) ab. Einen Bauantrag betreffend eines Ferienhauses in Arnetsried von Claudia Kraus bewilligte das Gremium ebenfalls einstimmig. Abschließend gab Bürgermeisterin Röhrl noch bekannt, dass der Entwurf des Radwegs zwischen Kaikenried und Arnetsried eingetroffen sei. Jedoch wolle man ihn im Detail noch einmal mit dem Straßenbauamt durchschauen. Der nächste Termin des Gemeinderats ist die Besichtigung des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) der Fachhochschule Deggendorf am Montag, 26. Januar. Zweiter Bürgermeister Markus Hauf machte dann noch auf eine Veranstaltung der Unteroffizierheimgesellschaft aufmerksam. Deren Faschingsball findet am 31. Januar, 19 Uhr, im Faltersaal in Regen statt. Der Eintrittspreis für UHG-Mitglieder beträgt 14 Euro, für Nichtmitglieder 20 Euro.
Vertauschte Rollen bei der Schmankerlbühne
Bisherige Regisseurin Marianne Plötz wird 1. Vorsitzende
Sohl. Neuwahlen standen an bei der Mitgliederversammlung der Schmankerlbühne Sohl. Bereits im Vorfeld hatte Josef König erklärt, nach 18 Jahren nicht mehr für den Posten des 1. Vorsitzenden zu kandidieren. Auch Marianne Plötz, die seit zwölf Jahren bei den Theateraufführungen die Regie inne hat, sah es an der Zeit, eine Veränderung herbeizuführen.
Schon vor der Versammlung hatte die Suche nach Nachfolgern begonnen. Wie wohl in jedem Verein bei Neuwahlen üblich, gestaltete sich die Neubesetzung schwierig. Um den Fortbestand der Schmankerlbühne nicht zu gefährden, erklärten sich die beiden Führenden zu einer Tausch-Lösung bereit: Marianne Plötz übernimmt das Amt der 1. Vorsitzenden, Josef König die Regie. Beide wurden einstimmig gewählt.
Neu gewählt werden musste auch der Schriftführer. Seit 1999 hatte diesen Posten ebenfalls Marianne Plötz inne. Bereits vor ihrer Wahl zur Vorsitzenden hatte sie klargestellt, dass sie keine weitere Aufgabe in der Vorstandschaft übernehmen werde. Schließlich stellte sich Steffi König für das Amt der Schriftführung zur Verfügung.
Bei den weiteren Posten gab es keine Veränderung. 2. Vorsitzende bleibt Annerose Treml, die Geldangelegenheiten liegen weiterhin in den Händen von Gisela König. Als Beisitzer fungieren Josef und Georg Kopp und für die Prüfung der Kasse sind Hilde Kilger und Brigitte Binder zuständig. Welches Stück heuer zu Ostern zur Aufführung kommt, darüber brütet zurzeit die neue Regie, Josef König ist eifrig beim Lesen verschiedener Theaterstücke.

Die Sauglocken läuten mit scharfen Texten
Aus dem Frühjahrsprogramm der Kultur-in Teisnach-GmbH mit der Kleinkunstbühne
Teisnach. Am kommenden Wochenende geht es mit dem Programm auf der Kleinkunstbühne der Kultur in Teisnach GmbH (K.i.T.) weiter.
Auf der Bühne werden am Freitag, 23. Januar die Akteure von „Sauglocknläutn“ stehen. Die drei jungen Männer, die aus München und der Holledau stammen, bieten bayerische Wirtshauskultur vom Feinsten. Sie spielen gute „Wirtshausmusik“ mit frechen Texten, die sicher den Geschmack des Publikums treffen werden. Scharf gewürzt, tolle Musik und sicher wieder einmal etwas für die Bauchmuskulatur.
Im Februar ist faschingsbedingt keine Vorstellung auf der Teisnacher Kleinkunstbühne. Damit es den Freunden der K.i.T. aber nicht langweilig wird, tritt am 13. Februar Toni Lauerer mit seinem neuen Programm in der Teisnacher Mehrzweckhalle auf. Lauerer, bestens bekannt in Teisnach durch seine Theaterstücke, die von der Laienspielgruppe des Teisnacher Spielmannszuges bestens präsentiert werden, wird sicherlich wieder den Geschmack von humorvollen Besuchern treffen.
Im März kommt laut Kulturbeauftragtem Herbert Wittenzellner „der nächste Hammer“: Ausbilder Schmidt, bekannt durch Rundfunk und Fernsehen, wird in Teisnach auftreten und jeder, der den Ausbilder Schmidt schon einmal gehört bzw. gesehen hat, der weiß, dass da am 6. März im Gasthaus „Alte Filmbühne“ so richtig die Post abgehen wird.
Weiterhin kommt noch im Frühjahr am 21. März das allseits bekannte Chiemgauer Volkstheater mit einer Vorstellung auf die Bühne der Mehrzweckhalle und am 5. April treibt Luise Kinseher in der Filmbühne ihr Unwesen mit der Firma „Glück & Co“.
Nähere Informationen zur Kleinkunstbühne und zu den übrigen Veranstaltungen gibt es unter www.teisnach.de. Karten für die Veranstaltungen der K.i.T.-GmbH gibt es bei allen Vorverkaufsstellen des Bayerwald-Boten, bei der Sparkasse Teisnach, im Gasthaus Alte Filmbühne und natürlich in der K.i.T.-Zentrale, dem Teisnacher Rathaus.
Die Initiatoren Rita Röhrl und Herbert Wittenzellner von K.i.T. sowie Axel Franke vom Gasthaus Alte Filmbühne würden sich auch weiterhin über regen Zuspruch sehr freuen, denn dies würde natürlich einen großen Ansporn für weitere Tätigkeiten in dieser Kleinkunst-Unterhaltung geben.

Adams, Santana, Maiden: Wer rockt heuer Teisnach?
Markt startet Internet-Umfrage - „Verhandeln noch“
Teisnach. Mittlerweile steht es so gut wie fest: Auch in diesem Sommer wird es ein Open-Air-Konzert auf dem Georg-Wittmann-Platz in Teisnach geben. Gestern Mittag startete die Marktgemeinde auf ihrer Homepage im Internet eine Umfrage und präsentiert dazu drei in Frage kommende Künstler: Bryan Adams, Carlos Santana und Iron Maiden.
Nach der Pleite mit Lenny Kravitz im vorigen Jahr und der Absage des Wunschkandidaten AC/DC hatte Bürgermeisterin Rita Röhrl zum Jahreswechsel angekündigt, in diesem Sommer nur im Falle eines hundertprozentigen Publikumsmagneten als Konzertveranstalter tätig zu werden. Umso mehr überraschte gestern der Start der Internet-Umfrage, mit der die Marktgemeinde ein Stimmungsbild zu drei in Frage kommenden Künstlern einholen will. Auf Nachfrage, welcher der drei ihr persönlicher Favorit ist, sagte Bürgermeisterin Rita Röhrl: „Wir stehen noch mitten in den Verhandlungen - fix ist noch nichts“. Vor einem Vertragsabschluss müsse zudem erst der Marktgemeinderat zustimmen.
Zur Wahl steht im Internet der kanadische Mainstream-Rocker Bryan Adams, der sich derzeit auf Tour in USA und Kanada befindet. Der aus Mexiko stammende Gitarren-Großmeister Carlos Santana kommt im Sommer mit bereits bestätigten sechs Terminen nach Deutschland und Österreich und würde aus diesem Grund schon allein vom Zeitplan her passen. Für ein komplett anderes Genre steht die britische Heavy-Metal-Band Iron Maiden, die voriges Jahr als Headliner beim Wacken-Open-Air in Niedersachsen alle Verkaufsrekorde brach und vor mehr als 60 000 Fans eine beeindruckende Show hinlegte. Die „Eisernen Jungfrauen“ touren in diesem Frühjahr durch die Stadien Südamerikas.
Wer sich an der Abstimmung beteiligen will, kann dies unter www.teisnach.de tun.

Vorjahresfinalist Viechtach fehlt beim Hallenfußball-Landkreiscup der Reserven
Dreitägiges Traditionsturnier mit 26 Mannschaften - Vorrundengruppen ausgelost
Teisnach. 26 II. Mannschaften bewerben sich heuer um den Titel des Hallenfußball-Landkreismeisters für Reserven. Das dreitägige Traditionsturnier (Spieltage 30. und 31. Januar sowie 1. Februar) steigt wieder in der Teisnacher Mehrzweckhalle und wird von der hiesigen Spvgg organisiert und abgewickelt. Am Dienstagabend fand im kleinen Kreise (Vereinsfunktionäre) in„Gitta’s Brotzeitstüberl" die Auslosung der Vorrundengruppen statt. Als „Glücksfee" fungierte Turnierleiter Wolfgang Heitzer, unterstützt von Spartenleiter Michael Kufner und Schriftführer Andreas Oberberger. Als einziger Verein hat Kreisligist TSV Bodenmais zwei Mannschaften für das Turnier gemeldet, der Kötztinger Bereich ist lediglich durch den FC Zandt vertreten. Vorjahresfinalist FC Viechtach spielt heuer nicht mit. In der Vorrunde treffen aufeinander: Gruppe A: Spvgg Teisnach, Spvgg Patersdorf, TSV Lindberg, TSV Bodenmais II, SV Gotteszell. Gruppe B: FC Kaikenried, SV Geiersthal, Spvgg Ruhmannsfelden (Titelverteidiger), Spvgg Zellertal, SV Bischofsmais. Gruppe C: TSV Böbrach, FC Untermitterdorf, SV March, FC Bürgerholz Regen, SV Habischried, Spvgg Schweinhütt. Gruppe D: TSV Ludwigsthal, SV Zwiesel 22, SV Prackenbach, FC Zandt, SV Arnbruck. Gruppe E: SV Moosbach, SV Kollnburg, TSV Bodenmais, SC Zwiesel, FC Langdorf. Die Gruppe A absolviert ihre Vorrundenbegegnungen am Freitag, 30. Januar, ab 17.30 Uhr. Das erste Spiel bestreiten Ausrichter Teisnach und Patersdorf. Die Gruppe B steigt um 20 Uhr mit der Partie Kaikenried gegen Geiersthal ins Geschehen ein. Am Samstag, ab 9.30 Uhr, geht es weiter mit der Sechsergruppe C und dem Auftaktmatch Böbrach gegen Untermitterdorf. Die Gruppe D startet um 13.15 Uhr mit der Partie Ludwigsthal gegen Zwiesel 22. Die Spiele der Gruppe E beginnen um 15.45 Uhr, Moosbach und Kollnburg müssen zuerst aufs Parkett. Für die Zwischenrunde in zwei Fünferstaffeln am Sonntag, 1. Februar, ab 9.30 Uhr, qualifizieren sich die beiden Gruppenersten. Die Endrunde der besten acht Mannschaften beginnt mit Überkreuz-K.o.-Spielen um 15 Uhr. Die Halbfinals dürften gegen 16 Uhr angepfiffen werden, das Finale ist für 16.30 Uhr terminiert. Die Schirmherrschaft für die Landkreismeisterschaft der Reserven hat Teisnachs Bürgermeisterin Rita Röhrl übernommen.

Zwei Seen als Leuchtturm für die Region MdEP Manfred Weber informierte sich über Teisnach-Seen-Projekt - Machbarkeitsstudie Ende März fertig Ruhmannsfelden
Teisnach. Noch ist es eine Vision, doch schon bald könnten Nordsee und Südsee im Bayerischen Wald zu finden sein - genauer gesagt im Teisnachtal. Auf dem Gemeindegebiet von Ruhmannsfelden, Zachenberg und Gotteszell sollen zwei jeweils rund zehn Hektar große künstliche Seen angelegt werden - die so genannten Teisnach-Seen. Was sich hinter dem Projekt verbirgt, darüber hat sich Europaabgeordneter Manfred Weber gestern in Ruhmannsfelden informiert. Der CSU-Politiker war auf Einladung von 3. Bürgermeisterin und CSU-Ortsvorsitzenden Gaby Englmeier ins VG-Rathaus gekommen, um sich von Kreisgartenfachberater Klaus Eder das Projekt „Teisnach-Seen" vorstellen zu lassen. Im Gegenzug zeigte Weber Fördermöglichkeiten auf und sicherte den anwesenden Kommunalpolitikern - darunter VG-Vorsitzender Max Meindl, die Bürgermeister Michael Dachs (Zachenberg) und Josef Brunner (Ruhmannsfelden) sowie dessen Stellvertreter Artur Schreiner, Achlachs 3. Bürgermeister Hans Helmbrecht und zahlreiche Gemeinderäte aus den VG-Gemeinden - seine Unterstützung zu. Weber machte aber auch deutlich, dass sich die Verantwortlichen entscheiden müssen, welches Ziel mit dem Projekt verfolgt wird. Sollen die Teisnach-Seen den Tourismus ankurbeln, dann könnte es Gelder aus der Wirtschaftsförderung dafür geben, oder soll ein Naherholungsgebiet geschaffen werden, das den Menschen vor Ort zu Gute kommt, dann kämen Zuschüsse aus dem Leader-Plus-Programm in Frage. „Eine Doppelförderung ist bei einem Projekt nämlich nicht möglich", sagte Weber. Wenn man aus beiden Töpfen Geld erhalten wollte, müsste man das Projekt teilen in mehrere Projekte.
„Lieblingsprojekt" von Landrat Wölfl
„Wo ein Wille, wo ein Geldtopf, da ein Weg", erklärte Weber. Wichtig sei aber, dass alle an einem Strang ziehen und die Teisnach-Seen ein Projekt der gesamten Region seien. Das sahen auch die anwesenden Kommunalpolitiker so. Ruhmannsfeldens Bürgermeister Josef Brunner sagte etwa. „Die VG allein kann es nicht schultern. Dafür müssen alle zusammenstehen und sagen ,wir wollen das‘, denn nur wenn das Projekt von der gesamten Region getragen wird, kann es realisiert werden." Dafür gelte es, die Teisnach-Seen richtig zu verkaufen - als Leuchtturm für die Region, der dem gesamten Landkreis einen Schub gibt, Arbeitsplätze schafft und eine Bereicherung für Einheimische und Urlauber ist. Ein Mitstreiter ist bereits in Landrat Heinz Wölfl gefunden. „Die Teisnach-Seen sind das Lieblingsprojekt des Landrats, das hat er selbst einmal gesagt", erklärte Klaus Eder. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie zu den Teisnach-Seen erstellt. 50 Prozent der Kosten dafür wurden mit EU-Mitteln finanziert, den Rest haben der Landkreis und zahlreiche Kommunen des Landkreises, darunter die VG-Gemeinden Ruhmannsfelden, Gotteszell und Zachenberg übernommen. Anfang April sollen die Ergebnisse der Studie vorliegen. Sind sie positiv, könnte schon bald mit den konkreten Planungen begonnen werden. Damit könne der nächste Schritt getan werden, um die Vision Wirklichkeit werden zu lassen.
Besuch bei Rohde & Schwarz
Nach momentanen Planungen würde die Umsetzung des Projekts rund zehn Millionen Euro kosten. Der größte Teil davon, das hoffen nicht nur die VG-Bürgermeister, sollte mit Hilfe von Zuschüssen aus den EU-Fördertöpfen finanziert werden. Auch Geld aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung könnte angefragt werden. Denn: „Jetzt ist die Zeit, in der zukunftsweisende Projekte gesucht werden", erklärte Weber Die Teisnach-Seen könnten so ein Projekt sein. Auf seiner Niederbayern-Tour machte der Europaabgeordnete Manfred Weber gestern auch Station bei Rohde & Schwarz in Teisnach. Werkleiter Johann Kraus informierte über das 1969 gegründete Unternehmen, in dem inzwischen rund 1100 Mitarbeiter beschäftigt sind. Bei einer kurzen Werksführung erklärte Kraus dem Europaabgeordneten und Teisnachs Bürgermeisterin Rita Röhrl die Produktionsabläufe in der Rundfunk- und Fernsehsenderfertigung. In diesem Geschäftsfeld ist Rohde & Schwarz Weltmarktführer. Der CSU-Abgeordnete charakterisierte das Werk Teisnach als „tragende Wirtschaftssäule in der Region". Weber machte außerdem die Notwendigkeit einer qualifizierten Ausbildung und die ständige persönliche Weiterentwicklung als entscheidende Faktoren für erfolgreiche Unternehmen aus. „Das Europa der offenen Grenzen erschließt neue Märkte und ist die Grundlage für unseren Wohlstand", so Weber. Die Kooperation zwischen Wirtschaft und Kommune, so wie in Teisnach durch die Ansiedlung der FH-Außenstelle vorbildlich geschehen, sei genau der richtige Weg, um höher qualifiziertes Fachpersonal in den Bayerischen Wald zu holen. „Gerade für den Bereich Forschung und Entwicklung sind EU-Mittel vorhanden", betonte der CSU-Politiker und stieß dabei bei Bürgermeisterin und Werkleiter auf offene Ohren.

Viechtach/Teisnach.Die erste Pastoralkonferenz 2009 im Dekanat Viechtach begann am Dienstag im Pfarrheim Teisnach mit einer Schweigeminute für die Naziopfer aus den umliegenden Pfarreien. Am Holocaustgedenktag erinnerte Dekan Renner auch an die vielen Behinderten, Kinder oder Juden aus unseren Pfarreien, die während der Kriegsjahre abgeführt und in Konzentrationslager verbracht und getötet wurden. Noch kurz vor Kriegsende wurden Andersdenkende auch in unserer Gegend ohne vorausgehende Prozesse hingerichtet, sofern sie nicht erfolgreich versteckt oder andersweitig geschützt werden konnten, sagte der Dekan. Bis heute seien die Namen der Opfer vielen bekannt, doch ein Mantel des Schweigens wurde darüber ausgebreitet und Angehörige konnten ihre Trauer kaum verarbeiten. Einstimmig sprachen sich die Priester und pastoralen Mitarbeiter für den Vorschlag des Dekans aus, die Namen zusammenzutragen und bei einem Gedenkgottesdienst auch öffentlich zu nennen. Dekan Renner möchte sich an die Bürgermeister wenden und um Zusammenarbeit mit den Standesämtern bitten. Angehörige können sich direkt bei ihm melden und die Daten von Opfern in eine Liste einschreiben bzw. in ihren Pfarrämtern melden. Der Dekan: „Wir wollen gegen das Vergessen angehen und den sprachlos Trauernden zumindest unsere Anteilnahme aussprechen. Gerade in Zeiten, wo Neonazis ständig Schlagzeilen machen und der Holocaust leichtfertig geleugnet wird, dürfen wir nicht schweigen." Bei der anschließenden Konferenz sprach Pater Dr. Martin Bialas aus Schwarzenfeld über die Bedeutung des Apostels Paulus, dessen Theologie und Schriften für die Ausbreitung des Christentums. Die KEB Regen wird in Zusammenarbeit mit der Stadtpfarrei Viechtach vom 10. bis 20. Mai eine Ausstellung zum Paulusjahr im Alten Pfarrhof anbieten. Dort kann das Wirken des bedeutenden Apostels in achtzehn Bildertafeln unter dem Motto „Mensch Paulus" von Schulklassen und Pfarrgruppen, aber auch Einzelbesuchern betrachtet werden. Auch einige Vorträge soll es in diesem Zusammenhang geben: Am Mittwoch, 25. März, um 19.30 Uhr wird die evangelische Dekanin Dr. Edda Weise im Pfarrsaal Regen bei einer ökumenischen Bildungsveranstaltung über Paulus referieren. Am Mittwoch, 20. Mai, um 15 und 20 Uhr spricht der Theologe Dr. Hans-Georg Gradl aus München zu neuesten Ergebnissen der Paulusforschung im Alten Pfarrhof in Viechtach.
Teisnach. An diesem Wochenende veranstaltet der Skiclub Teisnach wieder seine Kinderskitage. Diesen Samstag/Sonntag 10./11. Januar finden für Skianfänger und Snowboarder die Kinderskitage am Riedlberg/Oberried statt: am Samstag von 9 bis 11.30 Uhr und 13 bis 15.30 Uhr sowie am Sonntag von 9 bis 11.30 Uhr. Anmeldung ist bis kurz vor Beginn am Riedlberg möglich. Für die Zwei-Tagesfahrt nach Kirchdorf vom 28. Februar bis 1. März sind derzeit noch Plätze frei. Anmeldung bei Tobias Meindl, Tel. 0175/5911626
Kaikenried. Auf ein überaus erfolgreiches Jahr blicken die Kaikenrieder Sportschützen zurück.
Bei der Jahresabschlussfeier bedankte sich Schützenmeisterin Maria Schindlbeck eingangs bei Olga Achatz vom gleichnamigen Friseursalon und bei Franz Danzer vom Gasthaus Kirchenwirt für die großzügigen Spenden für die neuen Vereinsjacken.
Nach dem gemeinsamen Abendessen und der Übergabe kleiner Geschenke an die Jugendgruppe war die Bekanntgabe der Scheibengewinner der Höhepunkt. Eine sehr schöne Scheibe ließ Alfons Oswald zum 25-jährigen Jubiläum seines Hotels anfertigen, die vom Jugend-Schützen Andreas Pfeffer gewonnen wurde. Hotelier Alfons Oswald sicherte bei der Überreichung seine Verbundenheit zu den Kaikenrieder Sportschützen und weiterhin Unterstützung zu. Die diesjährige Nikolausscheibe wurde von Josef Ernst aus Linden gesponsert, in dessen Auftrag Teisnachs 2. Bürgermeister Markus Hauf die Überreichung vornahm. Gewonnen hat die Nikolausscheibe Schützenmeisterin Maria Schindlbeck, die sich darüber sehr freute.
Markus Hauf gratulierte im Namen der Marktgemeinde zu den großen sportlichen Erfolgen des Vereins. Das Jahr 2008 war wahrlich ein erfolgreiches Jahr für den Verein, denn alle drei Mannschaften sind nach einer sehr erfolgreichen Wettkampfserie in die nächsthöheren Klassen aufgestiegen. Auch die Jugend sorgte in diesem Jahr wieder für Aufsehen. Sie konnte mit ihrer Mannschaftsleistung beim Jugendpokalschießen bereits zum zweiten Mal in Folge den ersten Rang belegen.
Auch momentan stehen die Kaikenrieder Mannschaften bei den Rundenwettkämpfen 2008/2009 des Schützengaues Viechtach wieder auf Top-Plätzen. Die erste Mannschaft „überwintert“ auf dem ersten Platz in der Gauoberliga. Auch die zweite Mannschaft der Kaikenrieder präsentierte sich sehr stark und befindet sich ungeschlagen an der Tabellenspitze in der C-Klasse. Die Dritte steht auf dem 2. Platz in der D-Klasse.
Schützenmeisterin Maria Schindlbeck freute sich sehr über die großen Vereinserfolge und blickt mit ihren Mannschaften zuversichtlich auf das Jahr 2009.
Hinweis: Wegen Umbauarbeiten am Schießstand findet das nächste Training erst am 13. Januar statt.
Teisnach. Toni Lauerer, bekannt für seine überspitzten Alltagsgeschichten rund um das wahre Leben, kommt am Freitag, 13. Februar, nach Teisnach in die Mehrzweckhalle. Ab 20 Uhr serviert er dort sein aktuelles Liveprogramm „es gibt Schlimmeres“. Wie der Titel schon sagt, gibt es wieder reichlich Fettnäpfchen des täglichen Lebens, die man nicht ganz so ernst nehmen sollte; gewürzt mit den typischen Pointen Lauerers und aneinandergereiht wie ein Feuerwerk für die Lachmuskeln.
Seit 1998 ist Lauerer der meistverkaufte Autor Ostbayerns in der Rubrik bayerischer Humor. Sein aktuelles Buch „voll im Trend“ verkaufte sich allein in den ersten sechs Wochen über 10 000 Mal. Doch wenn er eine Bühne betritt, wird er vom Schriftsteller zum Kabarettisten und Schauspieler. In den unterschiedlichsten Rollen durchlebt er den haarsträubenden Alltag seiner Charaktere. Weil das aber ganz normale Bürger sind, wird Lauerer schnell zum Leidensgenossen und Patrioten.
So schildert er in seinem aktuellen Programm zum Beispiel seinen Besuch in der Disco, um das Verhalten der heutigen Jugend zu dokumentieren und wird dabei selbst fast von der Drogenfahndung verhaftet. Oder er erzählt von den Pflasterern, mit denen er einen Spezialpreis aushandelt, der dann letztendlich von den Verpflegungskosten (Bier) auf den Kopf gestellt wird. Lauerer ist bekannt dafür, den „Deppen“ zu mimen und mit gängigen Klischees um sich zu werfen, bis man sich selbst darin entdeckt. Durch seine punktgenaue Beobachtungsgabe ganz alltäglicher Begebenheiten sind seine Szenen für Jedermann nachvollziehbar.
Lauerer erzählt in seinem aktuellen Programm auch vom fürsorglichen Vater, dessen Tochter erstmals Männerbesuch erhält, und von den „großkopferten“ Nachbarn, deren Hund „Lohengrin“ in der Sylvesternacht fast für explosive Stimmung sorgt.
Karten gibt es in den Geschäftsstellen des Bayerwald Boten/Viechtacher Bayerwald-Boten, Tel. 09942/94720 oder im Rathaus Teisnach, sowie bei der dortigen Sparkasse. Weiterführende Infos erhalten Sie im Internet unter www.tonilauerer.de.

Kaikenried. In der jüngsten Vorstandssitzung des Pilgervereins San Damiano hat Vorsitzender Wolfgang Geiger die Termine für die Pilgerfahrten nach San Damiano bekannt gegeben. Der Verein fährt 2009 zweimal nach San Damiano. Das erste Mal von 9. bis 11. April (Gründonnerstag bis Karsamstag), das zweite Mal von Samstag, 17., bis Montag, 19. Oktober. Anmeldung für beide Fahrten ist ab sofort möglich. Der Fahrpreis pro Reise beträgt für Mitglieder 35 Euro, für Nichtmitglieder 40 Euro. Dieser ist bei der Anmeldung zu entrichten. Die Kosten für die Unterbringung in einem Hotel (inklusive Halbpension) werden erst während der Fahrt kassiert. Weitere Infos und Anmeldung bei Wolfgang und Anita Geiger unter Tel. 09923/2431.
Pilgerverein gibt Termine für 2009 bekannt - Anmeldung
Titelverteidiger geht als Topfavorit aufs Parkett Hallenfußball-Landkreismeisterschaft der Reserven mit 27 Teams - Vorrunde am Freitag und Samstag, Zwischen- und Endrunde am Sonntag
Teisnach. Gegen 26 Kontrahenten muss sich die Spvgg Ruh-mannsfelden zur Wehr setzen bei der Hallenfußball-Landkreismeisterschaft für II. Mannschaften. Beim Turnier 2009, das wieder unter Regie der Spvgg Teisnach in der Mehrzweckhalle des Marktes übers Parkett geht, gilt der Titelverteidiger als Topfavorit und greift bereits beim Auftakt am Freitag ins Geschehen ein. Die Reserve des Bezirksoberligisten dürfte wieder eine Truppe mit mehreren routinierten Akteuren und einigen Jungspunden aufbieten. Da der Vorjahresfinalist und mehrfache Titelgewinner FC Viechtach heuer nicht vertreten ist, sind die Chancen der Spvgg noch gestiegen. Aufpassen muss Ruhmannsfelden aber vor allem auf den TSV Bodenmais, der schon mehrmals ins Halbfinale vordrang und den Bronzerang offenbar abonniert hat. Heuer sind die „Bergknappen" mit zwei Mannschaften am Start und vielleicht gelingt ihnen der große Coup. Zum Kreise der Sieganwärter zählt ferner der SC Zwiesel, dessen „Erste" das Landkreisturnier gewann und die mit einem spielstarken Team aufkreuzen wird. Als Geheimfavorit gilt der SV Kollnburg, der eine II. Mannschaft nachgemeldet hat. Da nur jeweils zwei Teams aus den fünf Vorrundengruppen den Sprung in die Zwischenrunde schaffen, zählt jeder Punkt. Gleich zu Turnierbeginn steht Gastgeber Teisnach auf dem Prüfstand. Die Hausherren müssen vor allem vor Gotteszell und Bodenmais II auf der Hut sein. An Ruhmannsfelden führt in der Staffel B wohl kein Weg vorbei. Den zweiten Platz nimmt Bischofsmais ins Visier. Völlig ausgeglichen besetzt erscheint die Gruppe C, Untermitterdorf und March werden die größten Chancen eingeräumt. Prackenbach und Kollnburg sind in Gruppe D favorisiert, stärkster Kontrahent dürfte der aufstrebende FC Zandt, einziger Vertreter aus dem Kötztinger Bereich, sein. In der Gruppe E sollten sich Bodenmais und SC Zwiesel durchsetzen. In der Vorrunde treffen aufeinander: Gruppe A: Spvgg Teisnach, Spvgg Patersdorf, TSV Lindberg, TSV Bodenmais II, SV Gotteszell. Gruppe B: FC Kaikenried, SV Geiersthal, Spvgg Ruhmannsfelden, Spvgg Zellertal, SV Bischofsmais. Gruppe C: TSV Böbrach, FC Untermitterdorf, SV March, FC Bürgerholz Regen, SV Habischried, Spvgg Schweinhütt. Gruppe D: TSV Ludwigsthal, SV Zwiesel 22, SV Prackenbach, FC Zandt, SV Arnbruck, SV Kollnburg. Gruppe E: SV Moosbach, SV Kollnburg II, TSV Bodenmais, SC Zwiesel, FC Langdorf. Die Gruppe A absolviert ihre Begegnungen am Freitag, ab 17.30 Uhr, die Gruppe B steigt um 20 Uhr ein. Am Samstag, 9.30 Uhr, geht es weiter mit der Staffel C. Die Gruppe D startet um 13.15 Uhr, in der Gruppe E erfolgt um 15.45 Uhr der Anpfiff.Für die Zwischenrunde (zwei Fünferstaffeln) am Sonntag, ab 9.30 Uhr, qualifizieren sich die beiden Erstplatzierten. Die Endrunde der besten acht Teams beginnt mit Überkreuz-k.o.-Spielen gegen 15 Uhr. Eine Stunde später dürften die Halbfinals in Szene gehen, das Endspiel wird gegen 16.45 Uhr angepfiffen. Als Schirmherrin fungiert wieder Teisnachs Bürgermeisterin Rita Röhrl, Turnierleiter ist Wolfgang Heitzer. Neben der Wandertrophäe für den Sieger gibt es Pokale für die ersten vier Mannschaften. Spielberechtigt sind nur Akteure, die beim Landkreisturnier der I. Mannschaften in Zwiesel nicht auf dem Spielberichtsbogen aufgeführt waren; einzige Ausnahme ist der Torwart. Jede Partie dauert 13 Minuten.

27 RESERVEN NEHMEN HALLENKRONE INS VISIER: Heute Abend, 17.30 Uhr, erfolgt mit dem Gemeindederby Spvgg Teisnach gegen FC Kaikenried der Anstoß zur Hallenfußball-Landkreismeisterschaft für Reservemannschaften, die wieder in der Teisnacher Mehrzweckhalle ausgetragen wird. Als Topfavorit geht Titelverteidiger Spvgg Ruhmannsfelden ins Rennen. Heute und morgen bestreiten die 27 teilnehmenden Mannschaften in fünf Gruppen ihre Erstrundenspiele. Am Sonntag, 9.30 Uhr, geht es für die jeweils beiden Erstplatzierten weiter mit der Zwischenrunde. Die Entscheidung leitet die K.-o.-Runde mit den acht verbliebenen Teams ein. In Überkreuz-Vergleichen werden die Halbfinalisten ermittelt. Der Hallenchampion dürfte gegen 17 Uhr feststehen. Zwei Mannschaften, die sich schon im Vorjahr gegenüber standen, beschließen den heutigen Spieltag: der SV Geiersthal (helle Hosen) und der SV Bischofsmais.

Teisnach. Im Rahmen eines Wortgottesdienstes segnete Pfarrer Johann Trescher 32 festlich gewandete Könige mit ihren Sternträgern und schickte sie in die Häuser und Familien der Pfarrei. Als „Könige“ sammelten sie dabei für das Projekt „Kinder suchen Frieden“ und damit für eine der größten Hilfsaktionen Deutschlands, die 1958 als „Aktion Dreikönigsingen“ in der Bundesrepublik eingeführt wurde. Mit dem Leitwort „Kinder suchen Frieden - buscamos la paz“ machten die Sternsinger deutlich, dass sie aktiv für eine bessere Welt eintreten wollten. Jede der acht Gruppen hatte einen Ausweis dabei, der sie zum Sammeln berechtigte. Sie wünschten den Familien Gottes Segen zum neuen Jahr. Nach altem Brauch schrieben sie 20*C+M+B*09 an die Türen.
Die Teisnacher Sternsinger reihten sich damit ein in die große Schar von einer halben Million von Kindern, die in diesen Tagen als Sternsinger unterwegs sind.
In seiner Ansprache knüpfte Trescher an das Evangelium von den acht Seligkeiten an. In Anlehnung an die Worte des Bischofs von Osnabrück fragte er: „Wann sind wir selig? Wenn wir ein Haus oder ein Auto besitzen?“ Und weiter meinte er: „Selig sind die Armen, die um ihre Grenzen wissen, die rücksichtsvoll sind und die sich für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen und die Frieden stiften“. Jesus sei der eigentliche Friedensstifter. Wenn die Sternsinger den Segen in die Häuser tragen, seien sie auch Friedensbringer.
Das Fest der Heiligen Drei Könige wird bei uns am 6. Januar gefeiert. Liturgisch wird dieser Tag als „Fest der Erscheinung des Herrn“ bezeichnet. Die westlichen Kirchen stellen an diesem Tag die Begegnung der drei Weisen aus dem Morgenland mit dem neugeborenen Kind in den Mittelpunkt der Feierlichkeiten, während die Ostkirchen an diesem Tag ihr Weihnachtsfest begehen. Sie ehren nicht so sehr das Kind in der Krippe, sondern mehr die Taufe Jesu, den Sohn Gottes, der nach seiner Taufe im Jordan seine öffentliche Tätigkeit begann. In der römisch-katholischen Kirche wird erst am Sonntag nach Erscheinung des Herrn die Taufe Jesu gefeiert.
Die Bibel spricht nur von der Offenbarung des neu geborenen Messias‘ vor den Sterndeutern aus dem Osten. Es ist weder von Königen die Rede, noch davon, dass es drei waren. Erst im neunten Jahrhundert wurden die drei Könige namentlich genannt. Sie wurden als Vertreter der damals bekannten Erdteile angesehen: Europa, Asien, Afrika.
Die Reliquien der drei Weisen wurden im vierten Jahrhundert gefunden und in Mailand aufbewahrt. Im Jahre 1164 kamen sie nach Köln, wo sie im kostbaren Dreikönigsschrein im Chorraum des Kölner Domes noch heute auf-bewahrt werden.

Teisnach. Die Spvgg Teisnach führt auch heuer eine Hallenfußball-Landkreismeisterschaft für Reservemannschaften durch. Der Meldeschluss läuft am Samstag, 17. Januar, ab. Das Turnier geht vom 30. Januar bis 1. Februar über die Bühne. Anmeldungen für das Reserveturnier - schriftlich: Spvgg Teisnach, Postfach 1153, 94240 Teisnach; telefonisch bei Ludwig Kilger (09923/801113); oder per E-Mail unter spvggteisnach@email.de
Teisnach. Günter Grünwald gastiert mit seinem neuen Programm „Gestern war heute morgen“ am Freitag, 20. November, um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle in Teisnach.
„Was wäre die Erde ohne die Sonne, Deutschland ohne Bayern, Marianne ohne Michael, Arsch ohne Friedrich und die Zukunft ohne die Vergangenheit“ - dieser Gedanke, so Günter Grünwald, habe ihn bewegt, als er sein neues Programm schrieb. Entstanden ist eine Verquickung aus Teilen früherer Programme, gemischt mit neuen Nummern. Als „Best-off-Programm möchte es Grünwald trotzdem keinesfall bezeichnet wissen.
Der Abend wird - ohne tänzerisch Einlagen des Kabarettisten - vorwiegend auf verbaler Ebene durchgeführt werden.
Karten für Günter Grünwalds Gastspiel in Teisnach gibt es ab sofort in der Geschäftsstelle des Viechtacher Bayerwald-Boten in der Mönchshofstraße 9 in Viechtach, in der Tourist-Info Viechtach im Alten Rathaus oder telefonisch unter Tel. 09971/79232. Fündig werden Interessierte auch im Internet unter www.oberpfalzkarten.de/
strasserkonzerte - da gibt es Tickets zum Selberdrucken.
Teisnach. Bei guter gesundheitlicher Verfassung konnte am zweiten Weihnachtsfeiertag Hans Petersamer aus Teisnach seinen 80. Geburtstag feiern.
Der Jubilar erblickte am 26. Dezember 1928, für damalige Verhältnisse ungewöhnlich, im Viechtacher Krankenhaus das Licht der Welt. Nach der Schulzeit erlernte er das Schusterhandwerk. Später arbeitete er bei der Firma Pfleiderer Teisnach. Im Juni 1957 heiratete er seine Ehefrau Katharina. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Im Jahre 1970 nahm er an einer Umschulung teil und wechselte zur hiesigen Firma Rohde & Schwarz, wo er bis zum Renteneintritt tätig war. Schwammerl suchen, wandern und Spaziergänge halten ihn fit. Zum Geburtstag gratulierten neben den Kindern auch vier Enkel und ein Urenkel. Auch viele Freunde, Nachbarn und Bekannte feierten mit ihm seinen Jubeltag. Dem Jubilar überbrachten auch Bürgermeisterin Rita Röhrl, Pfarrer Johann Trescher und Ruhestandspriester Konrad Krieger, der Schützenverein, der Wald-Verein und die Gartenfreunde Teisnach ihre Glückwünsche.

Die Ballsaison ist eröffnet Teisnacher Feuerwehr feierte in der Alten Filmbühne
Teisnach. Die Ballsaison in Teisnach ist eröffnet. Mit dem Ball der Teisnacher Feuerwehr startete man in der Marktgemeinde am Samstag in die Ball- und Faschingssaison. Traditionell findet der Teisnacher Feuerwehrball in der „Alten Filmbühne" (früher Gasthaus Fischl) statt. Er gehört seit langem zu den alle Jahre wiederkehrenden Tanzveranstaltungen und wird von den Faschingsfreunden gut angenommen. In diesem Jahr unterhielten die „Zellertal Vagabunden" mit einen guten Mix aus traditioneller Tanzmusik und flotten Rhythmen die Gäste und Tanzbegeisterten bis weit nach Mitternacht. Rudi Obermeier, Vorsitzender der Teisnacher Feuerwehr, konnte dabei neben den Mitgliedern der Feuerwehr und der örtlichen Vereine auch den zweiten Bürgermeister Markus Hauf und den dritten Bürgermeister Alfons Altmann begrüßen. Besonderer Dank galt dabei den Spendern aus der Geschäftswelt für die Gewinne in der Tombola. Die Erlöse aus der Veranstaltung kommen wie jedes Jahr wieder der Feuerwehrarbeit und damit den Bürgern zu Gute.
Teisnach/Patersdorf. Sowohl der Pfarrgemeinderat in Teisnach, als auch das gleiche Gremium in Patersdorf unterstützen die Aktion der „Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen e.V." (AGF) auf Reduzierung der Mehrwertsteuer auf alle Produkte und Dienstleistungen für Kinder auf sieben Prozent. Die Bundesregierung hat zum 1. Januar 2008 die Mehrwertsteuer für den Betrieb von Sesselliften und Bergbahnen von 19 auf sieben Prozent gesenkt. Dadurch wird der Tourismus gefördert. Aber seit Jahren weigert sich die Regierung, die Mehrwertsteuer von Kinderautositzen von 19 auf sieben Prozent zu senken. „Das ist keine Förderung von Familien", meint die AGF. Eine derartige Senkung wäre eine beträchtliche finanzielle Entlastung für Familien. Dabei könnte die strukturelle Benachteiligung von Familien abgebaut werden. In Spanien, Portugal, Luxemburg, Frankreich, den Niederlanden und Irland sind die Produkte und Dienstleistungen für Kinder in der Mehrwertsteuer reduziert. In Großbritannien und Irland sind Kinderkleidung und -schuhe sogar ganz von der Mehrwertsteuer befreit. Warum nicht auch in Deutschland, fragt die AGF. Der Arbeitsgemeinschaft gehören an: Deutscher Familienverband, Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen, Familienbund der Katholiken, Verband binationaler Familien und Partnerschaften und Verband alleinerziehender Mütter und Väter. Die AGF fordert deshalb: Reduzierung der Mehrwertsteuer für Kinderautositze auf sieben Prozent, ebenso auf alle Produkte für Kinder auf sieben Prozent. Würde beispielsweise die Baby-Erstausstattung dem reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent unterliegen, müssten Familien immer noch etwa 1900 Euro dafür ausgeben, sie würden jedoch allein bei diesem Einkauf rund 190 Euro sparen. Ähnlich verhält es sich bei den Ausgaben beim Schuleintritt eines Kindes. „Deutschland braucht starke Familien, um die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Herausforderungen zu meistern. Familien sichern unsere Zukunftsfähigkeit, sie sind das soziale Kapital unserer Gesellschaft. Die finanzielle Entlastung von Familien ist eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft, in Deutschland wie in Europa", schreibt die AGF. Die beiden Pfarrgemeinderatsgremien Teisnach und Patersdorf unterstützen diese wichtige Aktion. Dem letzten Teisnacher Pfarrbrief lag eine Karte an den Bundesfinanzminister Peer Steinbrück bei. Die Patersdorfer erhalten diese Postkarten mit dem nächsten Pfarrblatt. Außerdem liegen in den Zeitschriftenständern der Kirchen noch weitere Exemplare auf. Die Karte trägt die Aufschrift: „Ich unterstütze die umseitigen Forderungen der AGF". Wer die Karte ausfüllt, unterschreibt, frankiert (45 Cent) und wegschickt, unterstützt eine sehr wichtige Aktion.

Wenn der kleine Körper krank wird
Projekt „Gesund - Krank" klärt im Kindergarten auf - Apotheke besucht
Teisnach.Klassische Kinderkrankheiten, leichte Verletzungen, Infektionskrankheiten, Schnupfen und Husten: Damit werden Kinder im Kindergarten immer wieder konfrontiert. Deshalb war es dem Kindergartenteam wichtig, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen. Durch Bilderbücher gewannen die Kinder einen ersten Einblick in den Körper. Sie erzählten von eigenen Erfahrungen mit Krankheiten und wer sie behandelt hatte. Auch erfuhren die Kinder, dass es Krankheiten und Behinderungen gibt, die einen das ganze Leben begleiten. Dazu durfte ein Rollstuhl genauer angeschaut und ausprobiert werden. Die Puppenecke wurde in eine Arztpraxis und Apotheke umfunktioniert. Natürlich durfte ein Arztkoffer nicht fehlen. In Rollenspielen wurde Puls gemessen, mit dem Stethoskop abgehört, Fieber gemessen, Knochenbrüche geschient und fleißig Rezepte für die Kindergartenapotheke ausgestellt. Die Sonnenapotheke in Teisnach wurde besucht und der Apotheker Philipp Rank ließ die Kinder in so manche Schränke und Schübe schauen und versorgte die angehenden „Mediziner" mit Tablettenschachteln und weiteren Utensilien. Rank besuchte auch die Kinder im Kindergarten und bestaunte ihre „Spielapotheke". Das Projekt wird mit einem Vortrag für die Eltern zum Thema „Infektionskrankheiten" durch Phillip Rank beendet.
