Teisnach/Plattling. Otto Kerschl hat sich drei Monate Zeit für sich genommen: Seine „Auszeit" von der Arbeitsvorbereitung in der MD-Papierfabrik Plattling nutzte er, um von Teisnach aus in 62 Tagen zu Fuß nach Rom in den Vatikan zu gehen. Er war nicht „mal weg", ist nicht gepilgert: „Ich bin meinen Weg gegangen", betont der Wanderer. Ursprünglich wollte Otto Kerschl mit seinem Motorrad drei Monate lang kreuz und quer durch Europa fahren, keine festgelegte Route haben, ohne Vorgaben in den Tag hinein leben. Als der Plan mit der Auszeit konkreter wurde, änderte er seinen Entschluss: „Ich fahre nicht mit dem Motorrad, ich gehe zu Fuß". Er startete am 17. August vergangenen Jahres. Von Teisnach ging es über Deggendorf zur Donau und an die Mündung der Isar. Die Isar von dort bis zur Quelle zu gehen, war der einzige Streckenabschnitt, den Kerschl im Voraus fest geplant hatte.
Trotz widriger Umstände nie an Abbruch gedacht
Widrige Umstände, heißes Wetter, ein 20 Kilo schwerer Rucksack, die nicht so recht passenden Schuhe und eher mäßige Kondition waren seine Wegbegleiter bis Scharnitz. An eine Unterbrechung oder gar an Abbruch aber hat er „nie gedacht. Ich habe nur überlegt, wie ich mir meine Füße am besten verbinde, damit ich weitergehen kann". Viele Menschen mit unterschiedlichen Charakteren sind ihm begegnet, alle waren sehr hilfsbereit. „Ich kam einmal mit einer 82 Jahre alten Frau ins Gespräch, die mich sofort in ihr Herz schloss und mich bei sich für eine Nacht aufnahm", erzählt er begeistert. Von Scharnitz ging es über Seefeld in Tirol nach Innsbruck und weiter über die alte Brennerbundesstraße nach Italien. Am Gardasee angelangt, gönnte er sich eine eintägige Pause. Da er seine Route vorher nicht festgelegt hatte, entschloss sich Otto Kerschl kurzfristig, Venedig „auch noch mitzunehmen". Von dort ging es rüber zur Insel Lido di Venezia und dann immer am Meer entlang nach Süden bis San Benedetto del Tronto. Wieder begegneten ihm freundliche und hilfsbereite Menschen. Aber er machte auch andere Erfahrungen. Mit einem Rucksack ist man nicht überall erwünscht. In vier Hotels wurde er abgelehnt. „Aber ich habe nie aufgegeben und immer einen Platz zum Schlafen gefunden", berichtet er. In Italien ist ihm zum ersten Mal bewusst geworden, dass er einen „Beschützer" bei sich hatte, dass es nicht selbstverständlich ist, ohne Gefahren seinen Weg zu gehen und dass der Mensch der Natur ausgeliefert ist. „Ich marschierte am Strand entlang. Vor mir war schöner blauer Himmel. Hinter mir aber sind dunkle Wolken aufgezogen, es begann zu blitzen und zu donnern", erzählt er. „Jetzt wird es langsam Zeit für ein festes Dach überm Kopf", war sein vorherrschender Gedanke. In buchstäblich letzter Minute tauchte ein paar Meter vor ihm ein Hotel auf. Der heftige Wind hatte die Eingangstür aufgerissen - sie wurde hinter ihm abgesperrt. Als der Sturm richtig loslegte, stand Otto Kerschl sicher an der Hotelbar. Das war „mehr als nur Glück. Ich hatte - nicht nur in dieser Situation - einen Schutzengel", ist er überzeugt. „Außerdem erlangten die für uns so selbstverständlichen Dinge des Alltags, wie ein festes Dach über dem Kopf oder ein Glas Wasser, plötzlich einen ganz anderen Stellenwert und ich lernte wieder, sie so richtig zu schätzen."
Unterstützung von Kollegen und Chefs
Mit einer „absoluten inneren Zufriedenheit" und seinem „Beschützer" im Gepäck ging er seinen Weg weiter. „Ich war so gut drauf", erzählt er. „Ich hätte mit nichts und niemandem tauschen wollen." In San Benedetto del Tronto begann der etwa 200 Kilometer lange „Endspurt" durch die Abruzzen über Rieti bis nach Rom. Dieser Abschnitt hatte ihm die letzten Reserven an Kraft und Motivation abverlangt. Am 17. Oktober gegen 13.30 Uhr war er am Ortsschild von Rom und um 17 Uhr am Petersplatz. Sein gestecktes Ziel war erreicht. Sein Weg, etwa 1600 Kilometer, war zu Ende. Insgesamt marschierte er 58 Tage, vier Tage rastete er. Das alles, um endlich einmal Zeit für sich selbst zu haben, sich von den täglichen, selbst auferlegten Zwängen zu befreien und sich nur um die für sich selbst wirklich wichtigen Themen Gedanken machen zu können. Otto Kerschl konnte sich diese Auszeit aus dem Beruf nehmen, weil er dabei von seinem Arbeitgeber unterstützt wurde. „Ich bin sehr froh, meine Energie für diesen Weg eingesetzt zu haben und unendlich dankbar, dass die verantwortlichen Vorgesetzten und meine Arbeitskollegen dies für mich möglich gemacht haben!

Teisnach. Beeindruckt vom Stand der Planungen des Technologietransferzentrums in Teisnach hat sich Gerhard Drexler, FDP-Landesvorstandsmitglied und Kreisrat aus Freyung, bei seinem Besuch im Rathaus in Teisnach gezeigt. Bürgermeisterin Rita Röhrl und Prof. Dr. Peter Sperber von der Hochschule Deggendorf zeigten den Stand der Entwicklung seit der Entscheidung von Minister Dr. Thomas Goppel am 28. Oktober 2008 auf. Ursprünglich war man von zirka 800 bis 1000 Quadratmeter notwendiger Fläche für die Hochschule und zirka 2000 Quadratmeter Fläche für den Gründercampus ausgegangen. Die dafür erforderlichen Mittel waren auf vier bis fünf Millionen Euro geschätzt worden. Tatsächlich wird jetzt ein Hochschulgebäude mit über 2000 Quadratmetern und ein Gründercampus mit zwei Hallen und insgesamt fast 4000 Quadratmetern Nutzfläche gebaut. Die geschätzte Bausumme liegt nun bei rund 8,5 Millionen Euro (netto). „Mit diesen FH-Ausgründungen wird mein politischer Traum Wirklichkeit", sagte Drexler. Seit langem wirbt er für die Idee, solche Einrichtungen in den Bayerischen Wald zu bringen. Sowohl die FH-Außenstelle in Freyung als auch das Technologietransferzentrum in Teisnach sollten so gut funktionieren, dass sie als Werbeträger für weitere Einrichtungen dieser Art wirken, waren sich die Gesprächsteilnehmer einig. Sie vereinbarten, Kontakt zu halten, um sich gegenseitig Hilfestellungen geben zu können. „Ich werde alles in meinen Kräften stehende tun, um diese beiden Projekte zu unterstützen", bekräftigte Gerhard Drexler. Die erste Gelegenheit dazu hatte er bereits noch am selben Abend: Bei der FDP-Fraktionsklausur sprach er mit dem zuständigen Minister Dr. Wolfgang Heubisch über die Projekte und eine mögliche Weiterentwicklung.

Teisnach. „2009 ist unser Jahr der Bebauungspläne. Der Bebauungsplan, den wir jetzt für Teisnach-Oed aufgestellt haben, war nicht der letzte für dieses Jahr": Mit diesen Worten hat Teisnachs Bürgermeisterin Rita Röhrl in der Marktratssitzung am Donnerstagabend den diesjährigen Aufgabenschwerpunkt des Marktes auf den Punkt gebracht. Die Tagesordnung der Sitzung war zwar nicht umfangreich, lang getagt hat der Marktrat trotzdem. Grund dafür waren die Stellungnahmen zum Flächennutzungsplan und dem Bebauungsplan für Teisnach-Oed, die Rita Röhrl, geschäftsleitender Beamter Gerhard Wittenzellner und 2. Bürgermeister Markus Hauf abwechselnd vorlasen. Der Marktrat hat sich mit den Einwänden und Anregungen der Fachstellen intensiv auseinander gesetzt. Flächennutzungsplan wird erneut ausgelegt Teisnach befindet sich derzeit mitten im Aufstellungsverfahren für die Änderung des Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan für Teisnach-Oed. Mit Deckblatt zwei sollen die Weichen gestellt werden zur Ansiedelung der Fachhochschulenaußenstelle und des Gründerzentrums. Einstimmig beschloss der Marktrat die Stellungnahmen zur Kenntnis zu nehmen. Einwände beziehungsweise Anregungen vorgebracht hatten unter anderem der Kreisbaumeister, das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf und die Untere Naturschutzbehörde. In einem Gespräch mit den Fachstellen seien die Bedenken unbürokratisch aus dem Weg geräumt und die Fragen beantwortet worden, erklärte die Bürgermeisterin, so dass nun der erneut geänderte Plan, in den das Osterhofener Büro GeoPlan die Anregungen der Fachstellen eingearbeitet hat, neu ausgelegt werden kann. Dafür gab das Gremium geschlossen grünes Licht. Der geänderte Flächennutzungsplan wird nun erneut ausgelegt - allerdings dieses Mal nur für zwei Wochen. Bebauungsplan auf Anregungen geändert Gleiches gilt für den Bebauungsplan für Teisnach-Oed. Mehrere Fachstellen hatten dazu Stellungnahmen abgegeben. Unter anderem wurde angeregt, den Abstand zwischen den Baukörpern zu ändern, um eine optische Verschmelzung zu verhindern. Festgelegt werden sollte zudem die Art und maximale Anzahl und Größe von Werbeflächen. Wie die übrigen Anregungen, so wurden auch diese bewertet und abgewogen und in den Plan eingearbeitet. Der Marktrat billigte schließlich einstimmig den neuen Entwurf des Bebauungsplans und beschloss auch in diesem Fall eine erneute, aber verkürzte öffentliche Auslegung. Baubeginn für die Erschließungsarbeiten soll am 25. Februar sein. Berginger Straße: Rechnung genehmigt Einstimmig genehmigt hat der Marktgemeinderat die Schlussrechnung für den Ausbau der Berginger Straße. Die Maßnahme ist baulich abgeschlossen. Für zwei vergebliche Asphaltierungsversuche, sowie für Zäune und Zufahrtstore und weiteres Material und Arbeiten hatte die Gemeinde ein Nachtragsangebot in Höhe von 13 088,89 Euro angenommen. Die Schlussrechnung fiel nun deutlich niedriger aus. Sie betrug insgesamt 10 486,60 Euro. SV March erhält Zuschuss Einen Antrag auf Förderung seiner Jugendarbeit hat der SV March an den Markt Teisnach gestellt, da viele Kinder und Jugendliche in den Abteilungen Fußball, Turnen und Eissport des Vereins aktiv sind. Der Marktrat stimmte einstimmig dafür, dem SV March einmalig einen Zuschuss in Höhe von 300 Euro zukommen zu lassen. „Nichts Neues zum Open-Air" „Nichts Neues" gibt es nach Angaben der Rathaus-Chefin in Sachen Open-Air. „Es laufen noch Anfragen, aber da ist nichts dabei, wo ich auf Anhieb sage, das wäre es", meinte Röhrl. Bericht der Bürgermeisterin In ihrem Bericht gab Bürgermeisterin Rita Röhrl bekannt, dass die nächste Sitzung des Marktrates am Donnerstag, 19. Februar, stattfindet. Am Samstag, 28. Februar, hält der Markt um 19 Uhr eine Bürgerversammlung ab. Auf der Tagesordnung steht dabei die Vorstellung des geänderten Bebauungsplans für Teisnach-Oed. Was den Gehweg von Kaikenried nach Arnetsried anbelangt, so wird das Straßenbauamt für eine alternative Trasse die Kosten berechnen. Röhrl: „Dann haben wir zwei Varianten zur Auswahl und damit eine Diskussionsgrundlage".
Teisnach. Mit der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer Passau haben Sabrina Fritz (Bodenmais), Thomas Holzfurtner (Enzleinsgrub), Ramona Kasperbauer (Kaikenried), Stefan Sagerer (Bodenmais), Roman Stoiber (Patersdorf), Roland Wittenzellner (Zuckenried/alle Feinmechaniker) und Matthias Treml (Altnußberg/Elektroniker) ihre Berufsausbildung bei Rohde & Schwarz in Teisnach erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen einer Freisprechungsfeier erhielten sie von Werkleiter Johann Kraus und Ausbildungsleiter Alexander Glasl ihre Facharbeiterbriefe. Rohde & Schwarz bildet derzeit 64 Jugendliche in vornehmlich technischen Berufen aus.
Teisnach. Mit Schneeschuhen von Bodenmais zur Chamer Hütte marschierten 18 Auszubildende des ersten Lehrjahres von Rohde & Schwarz. Der Wintertrip war die Auftaktveranstaltung von heuer vier Azubi-Aktivtagen zu jeder Jahreszeit. „Wir wollen dadurch die Kameradschaft in der Gruppe stärken und zudem unserer Gesundheit etwas Gutes tun", schildert Ausbildungsleiter Alexander Glasl die Beweggründe dieser Aktion. Zweieinhalb Stunden waren die angehenden Industriemechaniker und Elektroniker zu Fuß unterwegs, ehe sie nach einer deftigen Brotzeit mit Holzschlitten wieder Richtung Teisnach aufbrachen.

Teisnach. 50 Jahre Freud und Leid geteilt: Katharina und Alfons Donnerbauer aus Teisnach feierten letzte Woche ihre „Goldene Hochzeit". Kennen gelernt haben sich die Beiden in Frauenau am Arbeitsplatz. Im Februar 1959 fand im kleinen Kreise der Familie in Grafenau die Hochzeit statt. Aus der Ehe gingen zwei Söhne und zwei Töchter hervor. Mittlerweile erfreuen das Jubelpaar noch zehn Enkel und drei Urenkel. Alfons Donnerbauer erlernte das Bäckerhandwerk und arbeitete zuerst bei der Bäckerei Büchler in Frauenau und später bei der Bäckerei Stadler in Teisnach. 1970 machte er eine Umschulung und war bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1993 als Schleifer bei der Firma Rohde & Schwarz in Teisnach beschäftigt. Zu seinem großen Hobby machte er die Musik, wo er weitum mit seinen Auftritten bekannt ist. Katharina Donnerbauer arbeitete als junges Mädchen in der Glasfabrik Frauenau, später in der Näherei in Geiersthal und Teisnach und bis zum Ruhestand im Jahre 1994 ebenfalls bei Firma Rohde & Schwarz. Im Sonnenweg in Teisnach erbauten sich die Beiden mit viel Fleiß ein Eigenheim, das 1968 bezugsfertig war. Seit Jahren engagiert sich Katharina Donnerbauer für die Belange des VdK, seit drei Jahren ist sie Vorsitzende des Ortsvereins Teisnach. Die „Goldene" wurde im Kreise der Familie gefeiert. Die Glückwünsche der Marktgemeinde überbrachte Bürgermeisterin Rita Röhrl.

Teisnach. Eigentlich kennt man Toni Lauerer und seine Geschichten aus dem Alltag zur Genüge, von seinen Radiosendungen, von CDs und Büchern und - wie im Fall Teisnach - auch schon von Live-Auftritten, aber der schreibende und erzählende Standesbeamte aus Furth i. Wald ist immer wieder aufs Neue ein Erlebnis. So auch am Freitagabend, als er in der Teisnacher Mehrzweckhalle wieder gut 400 Zuhörer mit seinen Plaudereien bestens unterhielt. Das beginnt schon vor dem eigentlichen Programm, wenn er auf seinem Stuhl und vor dem Weißbier auf dem ansonsten leeren Tisch sitzt. Lauerer macht einen schrägen Witz über einen Ohrenarztbesuch samt Wurm und Vogel im Kopf, er weiß zu berichten, dass die heutige Jugend neben Bayerischem Wald und Schwarzwald auch Hartz IV zu den deutschen Mittelgebirgen zählt und schildert dann seine Erlebnisse in der Disco, die er mit der Rapperhose das Sohnes besuchte und sich Texte über einen schwulen Hamster anhören musste. Und diese Geschichten erzählt Lauerer mit einer derartigen Selbstverständlichkeit und solcher Präzision, dass man glauben möchte, er hätte sie alle live und womöglich erst einen Tag zuvor erlebt. Sein Können daran, den ganz banalen Alltag mit so viel Komik und Ironie zu überzeichnen, dass man einfach lachen muss. Ein Musterbeispiel dafür war der „Ehestreit", der eigentlich mit einer ganz harmlosen Liebesfrage begann, dann aber über Themen wie Bikini, Semmelknödel und Sportschau zum handfesten Krach ausartete. Ebenso die köstliche Nummer über das „Familienleben", wo sich der Vater schon wundert, warum die Tochter fürs neue Studierzimmer ein Bett braucht und er auf dem Handy des Sohnes gelernt hat, dass „hdl" heutzutage „hab dich lieb" heißt und nicht „habaderelauerer". Immer wieder fasziniert Lauerer aber auch mit der Modulationsfähigkeit seiner Stimme, das heißt, wenn er zwei oder drei Personen in einem Stück spielen muss. Dies ist erforderlich, wenn zwei Bayern in einem Berliner Taxi sitzen und die Adresse nicht mehr wissen oder sich die Nachbarn über einen nicht besonders gelungenen Silvesterabend unterhalten, bei dem der Hund „Lohengrin" beinahe mit der Rakete in die Luft gegangen wäre.Fast drei Stunden, die dreiviertelstündige Pause mit Verkauf und Autogrammen eingerechnet, steht Toni Lauerer auf der Bühne und rührt mit seinen Alltagsgeschichten das Publikum, darunter auffallend viele junge Leute, fast zu Tränen. Und die Geschichten und Pointen dieses Abends werden beim Nacherzählen sicher noch andere zum Lachen und Schmunzeln bringen, auch wenn dies schwierig ist; denn Toni Lauerer muss man einfach selbst hören. Speziell in Teisnach hört man ihn aber nicht nur gerne, sondern spielt ihn auch bevorzugt. Denn nicht weniger als vier Theaterstücke hat die Laienspielgruppe des Spielmannszuges bereits auf die Bühne gebracht und kürzlich war der Autor mit Gattin sogar Ehrengast. So durften sich Spielmannszug-Vorstand Christian Blüml und seine Truppe über ein dickes Lob von Toni Lauerer über die Aufführung freuen.So ist Toni Lauerer wahrlich ein „alter Bekannter in Teisnach", wie der Kulturbeauftragte der Marktgemeinde, K.I.T.-Geschäftsführer Herbert Wittenzellner, bei der Begrüßung anmerkte. Vor gut drei Jahren hatte der Kabarettist aus Furth i. Wald schon einmal die Mehrzweckhalle restlos gefüllt. Die Gartenbaufreunde sorgten dort am Freitag für beste Bewirtung.

Teisnach. Wenn alles positiv entschieden wird, kann die Marktgemeinde bei jungen Familien bald besser punkten. Der Marktrat wird sich nämlich in seiner Sitzung am Donnerstag, 19. Februar, nicht nur mit der Einführung eines „Baukindergeldes" befassen. Auch eine Erweiterung des Kindergartens durch Einrichtung einer Kinderkrippe steht auf der Tagesordnung. Weitere Themen sind: Auftragsvergabe für die Erschließung des Baugebiets „GE/GI/SO Teisnach-Oed", Aufstellung eines Bebauungsplans „Ernstlhof", Änderung des Bebauungsplans „Brandlwiese", Wünsche und Anträge. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18.30 Uhr mit dem Bericht der Bürgermeisterin Rita Röhrl über laufende Angelegenheiten.
Teisnach. In die gesamten Produktionsabläufe wurden und werden in der Spezialpapierfabrik Pfleiderer größere Investitionen getätigt. Das erfuhr der Pfleiderer-Rentner-Stammtisch, der auf Vermittlung durch den Vorsitzenden des Arbeiter-Krankenunterstützungsvereins Teisnach und Umgebung, Alfred Kasperbauer, einen Besuch der ehemaligen Arbeitsstätte abstattete. Die Besucher erfuhren, dass sich der Einbau eines Lochdetektors in der Papiermaschine zwei bereits bestens bewährt hat. Die lohnende Investition sei nun auch für die anderen Papiermaschinen geplant. Damit ist noch mehr Kundenzufriedenheit gewährleistet. Die Beschäftigung bei Pfleiderer läuft auch dieses Jahr wie in anderen Wirtschaftsjahren. Der Spezialpapierhersteller trotzt mit seinen zweihundertfünfzehn Mitarbeitern der derzeitigen Wirtschaftskrise. Von den 46 Rentnern des Vereins kamen 18, um ihrer früheren Firma einen Besuch abzustatten. Damit die Gruppe nicht zu groß wurde, übernahm kurzerhand Diplimingenieur Heinz Fuhrmann, der seit kurzem ebenfalls in Pension ist und im Betrieb Produktionsleiter war, für einen Teil der Pensionisten die Führung. Die andere Gruppe führte, wie geplant, Controller Werner Schlagintweit durch den Betrieb. Die Papiermaschine vier war nicht in Betrieb, denn sie wird derzeit überholt. Interessant war auch das Rohstofflager, denn dieses wurde der geänderten Produktpalette angepasst. Insgesamt konnten die Ehemaligen feststellen, dass der Ablauf produktiver geworden ist. Es ist auch immer wieder Faszination pur, wenn man beobachten kann, wie Papier entsteht. Nach mehreren Produktionsabläufen kommt es mit neunundneunzig Prozent Wasser auf ein Sieb. Dort wird das Wasser abgeleitet, abgesaugt, ausgepresst und das Papier wird geglättet und getrocknet, bis es schließlich mit durchschnittlich sechs Prozent Feuchtigkeit auf große Tamboure gerollt wird. Zum Abschluss dieses informativen Nachmittags lud Werner Schlagintweit im Namen der Geschäftsleitung die ehemaligen Mitarbeiter noch ins Casino der Betriebskantine zu einer Brotzeit ein. Dort fasste einer der Pensionäre die Erinnerung an den ehemaligen Arbeitsplatz zusammen, was für viele Beschäftigte beispielhaft war und heute noch Gültigkeit hat: „Der Firma habe ich viel zu verdanken, ja fast alles. Ich hatte in der Heimat Arbeit und konnte meine Familie ernähren. Mit einem zinslosen Baudarlehen hat mir die Firma sogar geholfen, dass ich mir ein Haus bauen konnte". Damit sprach er aus, was viele der ehemaligen Mitarbeiter auch nach dem aktiven Arbeitsleben noch mit dem Betrieb verbindet, nämlich Dankbarkeit. Der frühere Geschäftsführer Albert Stoffel bedankte sich im Namen aller Pensionäre für den schönen Nachmittag und die gute Bewirtung.

Teisnach. In der Marktgemeinde wird Bauen für junge Familien deutlich attraktiver: Der Marktgemeinderat hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend ein mehrere Punkte umfassendes Paket geschnürt. Die einzige Beschränkung: Es gilt nur für Neubauten in Baugebieten. Wo ein Bebauungsplan gilt, werden die Grundstücke aufgrund der Erschließungskosten relativ teuer. Hier gibt es ab sofort Unterstützung in Höhe von 6000 Euro je Kind, beschränkt auf maximal drei Kinder. Die Summe wird bei der Abrechnung der Erschließungskosten von der Rechnung abgezogen, informierte Geschäftsleiter Gerhard Wittenzellner gestern über die Ergebnisse der Sitzung. Wenn innerhalb eines Baugebietes ein Grundstück aus Privatbesitz verkauft wird, zahlt die Marktgemeinde die Hälfte der Zuschusssumme, also 3000 Euro je Kind. Der Markt hat im Baugebiet „Schneiderhansläcker" drei Parzellen zur Verfügung, im Bereich der „Brandlwiese" sind es sechs Parzellen. In Privatbesitz sind in der „Brandlwiese" und in Arnetsried jeweils sechs Parzellen, ob sie zum Verkauf stünden, ist im Rathaus nicht bekannt. Unabhängig von einem Neubauvorhaben soll es künftig für jeden neuen Teisnacher Erdenbürger von der Marktgemeinde als Willkommensgeste 200 Euro geben. Das Geld wird an die Mutter ausgezahlt.
Werden die Kinder dann größer, haben sie ab 2013 einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz. Um rechtzeitig gewappnet zu sein und auch, um bereits bestehenden Anfragen abhelfen zu können, will die Marktgemeinde den Neubau einer Kinderkrippe mit 17 Plätzen in Angriff nehmen. Der Planungsauftrag wurde an das Zwieseler Architekturbüro Kurt Löw vergeben, das bereits Schule und Kindergarten geplant hatte. Als Platz für den Neubau kommt eine Wiese neben dem bestehenden Kindergarten in Frage. Um eine Vorstellung von den Kosten zu gewinnen, soll auch ermittelt werden, was der Umzug der derzeit beim Rathaus ausgelagerten Kindergartengruppe in die Räume gegenüber der anderen beiden Kindergartengruppen im Schulgebäude kosten würde. Dort befindet sich derzeit die Schulküche, die dann vermutlich neu gebaut werden müsste. Die Planung für den Neubau der Kinderkrippe soll bald abgeschlossen sein. Denn will man heuer noch Zuschüsse erhalten, müsste der Antrag bis spätestens 30. April bei der Regierung von Niederbayern vorliegen. Das Baugebiet „GE/GI/SO Teisnach-Oed", dessen Hauptzweck die Errichtung des Technologietransferzentrums als Außenstelle der Hochschule Deggendorf ist, wird die Firma Erl aus Osterhofen erschließen. Im Rahmen einer Ausschreibung, zu der 17 Angebote eingingen, brachte die Firma mit einem Bruttopreis von 853 983,39 Euro das günstigste Angebot. Wann die Bauarbeiten beginnen können, ist aufgrund der aktuellen Witterung allerdings fraglich. Laut Ausschreibung war der Aschermittwoch vorgesehen. Im Rathaus hofft man nun auf baldige Wetterbesserung, um den ehrgeizigen Zeitplan zum Bau der FH-Außenstelle einhalten zu können. Am Ortsausgang von Kaikenried Richtung Regen will Karl-Heinz Ernst ein weiteres Ferienhaus errichten. Dafür ist die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich, er wird den Namen „Ernstlhof" haben. Die Marktgemeinde führt das Verfahren durch, die Kosten wird der Bauinteressent tragen. Der Marktrat billigte dieses Vorgehen. In ihrem Bericht über die laufenden Angelegenheiten schnitt Bürgermeisterin Rita Röhrl das Thema Konjunkturpaket II an. Da es dabei hauptsächlich Zuschüsse für die energetische Sanierung von Schulen gibt, wird es Teisnach nicht nutzen können. In den letzten Jahren hatte die Marktgemeinde ihre Hausaufgaben gemacht und die Heizungsanlage erneuert und das Dach saniert. Das Schulgebäude ist damit bestens in Schuss. Wünsche und Anträge wurden aus dem Gremium nicht vorgetragen.
Teisnach. Die Teisnacher Sängerin Kristina tritt am Samstag, 7. März, im Musikantenstadl bei Andy Borg auf. Die Volksmusiksendung wird ab 20.15 Uhr in der ARD zu sehen sein - in einer Liveübertragung aus der Erdgashalle in Riesa. Unter anderem mit dabei sind Heino, James Last & Orchester, Tony Christie, Astrid Harzbecker, Die Grafen, Die Twinnies, Leonard, Alpenbrass Tirol, Die Mühlenhof Musikanten, Heissmann & Rassau und das MDR-Fernsehballett. Kristina tritt im Nachwuchswettbewerb gegen Teilnehmer aus Österreich und der Schweiz an und hofft auf die Stimme ihrer Fans, um am Ende als Sieger auf der Bühne zu stehen. Zu hören ist die 19-Jährige mit ihrem Alpen-Grand-Prix-Siegertitel aus dem Jahr 2007 „Mia schick’n heit an Gruaß". Daneben ist die junge Frau nach wie vor mit ihrer Gruppe „Die Quereinsteiger" unterwegs - nebenberuflich, den hauptberuflich arbeitet Kristina als Bankkauffraubei der GenoBank DonauWald eG.Wer sich schon mal auf den Auftritt der der jungen Künstlerin einstimmen möchte: Ihr erstes Album „Musik ist mein Leben" ist im August vergangenen Jahres erschienen. Darauf sind acht Eigenkompositionen der jungen Teisnacherin zu hören.

Teisnach/Ruhmannsfelden. Einen besonderen Abschluss hatten sich die beiden Verkehrserzieher der Polizei Viechtach, Gottfried Seidl und Jürgen Schwinger, für die ausscheidenden Schülerlotsen aus Teisnach und Ruhmannsfelden ausgedacht. Es war eine Schneeschuhwanderung am Bretterschachten mit anschließendem Mittagessen und einer Zaubershow bei „Waltini" geplant. Schon um acht Uhr früh wurden die Lotsen und ihre Verbindungslehrer Klaus Wittenzellner und Josef Köppl abgeholt. Nach einer kurzen Einweisung in die Handhabung und die Technik des Schneeschuhgehens wanderten die Teilnehmer etwa eineinhalb Stunden am Nordic Activ Zentrum Bretterschachten bei herrlichem Sonnenschein im Tiefschnee. Danach fuhr man gemeinsam nach Bodenmais-Waldmann zum Zauberer „Waltini". Im dortigen Gasthaus gab es ein schmackhaftes Mittagessen und anschließend entführte „Waltini" die Lotsen in die Welt der Magie. Dabei blieb so manchen der Mund offen, als sie glaubten, den Trick durchschaut zu haben, aber letztendlich erkennen mussten, dass dann doch alles etwas anders war. Nach der Heimfahrt waren sich die Schülerlotsen einig: „Ein toller Tag." Die Lotsen waren teilweise schon vier Jahre ehrenamtlich für ihre Mitschüler im Einsatz, um die Gefahren im Straßenverkehr, insbesondere auf dem Weg zur Schule, zu minimieren. Der Abschlussausflug wird jedes Jahr als Dankeschön für ihre Arbeit von der Schule und der Polizei angeboten und von der Gebietsverkehrswacht Viechtach finanziert. Dieses Jahr schlossen sich auch die Rektorin der Hauptschule Teisnach, Irene Luber, und der Rektor der Hauptschule Ruhmannsfelden, Sigmund Mandl, an. Auch sie zollten damit den Schülerlotsen den Respekt vor ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit. Bei einem späteren Termin werden an der Schule den scheidenden Lotsen von der Gebietsverkehrswacht Viechtach noch Urkunden und ein Abschiedsgeschenk überreicht. In den Hauptschulen Teisnach und Ruhmannsfelden ist mittlerweile schon die Ausbildung neuer Schülerlotsen im Gange, um die ausscheidenden zwölf Schülerlotsen zu ersetzen.

Teisnach. Mehr Geld ausgegeben, als im Haushaltsentwurf für 2008 vorgesehen, hat die Marktgemeinde Teisnach im vergangenen Jahr - im Verwaltungshaushalt insgesamt über 1,1 Millionen Euro, im Vermögenshaushalt rund 105 000 Euro. Kompensiert wurden diese Haushaltsüberschreitungen aber durch höhere Gewerbesteuereinnahmen. Das wurde in in der Marktratssitzung am Donnerstagabend bekannt gegeben. Ausführlich wurden die Posten, für die mehr Geld als angenommen aufgewendet werden mussten, in der Sitzung erläutert. Positiv zu Buche schlagen auf der Einnahmenseite im Verwaltungshaushalt die höheren Gewerbesteuereinnahmen. „Eingeplant waren im Haushaltsentwurf 2008 7,1 Millionen Euro, tatsächlich haben wir 11,7 Millionen Euro eingenommen", erklärte Bürgermeisterin Rita Röhrl. Dafür wurden auf der anderen Seite Mehrkosten in Höhe von insgesamt 1 176 656,55 Euro fällig, vor allem die Gewerbesteuerumlage schlug stärker als erwartet zu Buche. Geplant waren 1,45 Millionen Euro, tatsächlich abführen musste der Markt 2 391 508 Euro. „Das ist aber ein erfreulicher Grund für Mehrausgaben", meinte die Bürgermeisterin. Mehr als geplant kostete unter anderem auch der Unterhalt der Kläranlage. Veranschlagt wurden 272 300 Euro, tatsächlich ausgegeben 356 712,88 Euro. Einiges kosten ließ sich Teisnach die Förderung der Jugendarbeit. Angedacht waren für das Ferienprogramm und weitere Maßnahmen 12 000 Euro, tatsächlich wurde die Jugendarbeit mit 17 404,03 Euro unterstützt - mit 5404,03 Euro mehr als geplant. Mehrausgaben von insgesamt 104 947,54 im Vermögenshaushalt verursachten unter anderem der Erwerb von so genannten beweglichen Sachen. Statt ursprünglich vorgesehen 12 000 Euro wurden dafür 21 068,87 Euro ausgegeben, unter anderem für neue Wahlkabine, Wahlurnen, Headsets und ein neues Kopiergerät für die Verwaltung. Gar nicht in den Haushalt 2008 eingestellt waren Ausgaben für eine Videoüberwachung. Sie kostete die Marktgemeinde 9251,95 Euro.
Bürgerversammlung heute Abend um 19 Uhr
Ebenso zusätzlich angefallen sind Kosten für die Ganztagsbetreuung an der Volksschule und die Sanierung einer Toilette. Insgesamt wurden dafür 2008 41 578,29 Euro ausgegeben. Um 12 397,73 Euro teurer war auch die Stromversorgung und die Abwasserentsorgung für den Festplatz. Im Haushaltsplan waren dafür 65 000 Euro veranschlagt, tatsächlich angefallen sind 77 397,73 Euro. Die Untersuchungen in der Kläranlage wegen Schlammabtrieb kosteten nicht wie angenommen 15 000 Euro, sondern 21 221,27 Euro. Am Ende genehmigte der Marktrat die über- und außerplanmäßigen Ausgaben einstimmig. Ebenfalls einstimmig billigte das Gremium den neuen Entwurf des Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan (Deckblatt 2), der aufgrund von Anregungen des Kreisbaumeisters angefertigt wurde. Es wurde beschlossen, den geänderten Flächennutzungsplan in der Zeit vom 3. bis 17. März erneut öffentlich auszulegen. Gleiches gilt für den Bebauungsplan mit integriertem Grünordnungsplan für Teisnach-Oed. Beschlossen wurde zudem, den Bebauungsplan „Brandlwiese" zu ändern, weil ein Grundstückseigentümer in diesem Bereich ein Studentenwohnheim errichten möchte. Diese Art der Nutzung ist nach dem derzeit gültigen Bebauungsplan nach Angaben von Geschäftsleiter Gerhard Wittenzellner nicht möglich. Aus diesem Grund will die Marktgemeinde mit Deckblatt 2 einen geänderten Bebauungsplan „Brandlwiese" aufstellen. Die Weichen dafür wurden mit dem Aufstellungsbeschluss gestellt. In der letzten Sitzung hatte der Marktrat grünes Licht für den Bau einer Kinderkrippe und die Verlagerung der Schulküche gegeben, um Platz für eine dritte Kindergartengruppe zu haben. Der Planungsauftrag dafür wurde in der Sitzung am Donnerstagabend an das Büro Bielmeier aus Kaikenried vergeben. Über die weitere Entwicklung der Finanzen und das Großprojekt 2009, den Bau des Technologieförderzentrums, einer Außenstelle der FH Deggendorf in Teisnach, informiert Bürgermeisterin Rita Röhrl die Teisnacher Bürgerinnen und Bürger heute Abend ab 19 Uhr in einer Bürgerversammlung in der Mehrzweckhalle. Auf der Tagesordnung stehen zudem Erläuterungen zum Betrieb der Hochschul-Außenstelle durch Professor Peter Sperber sowie Diskussion, Wünsche und Anträge.
Teisnach. Die Reserve der Spvgg Ruhmannsfelden wurde ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht bei der Hallenfußball-Landkreismeisterschaft für II. Mannschaften. Im gestrigen Finale fertigte der Titelverteidiger den SV Kollnburg mit 6:1 ab. Die einzige Turnierniederlage kassierte der alte und neue Meister in der Vorrunde gegen den SV Geiersthal (2:3). Ansonsten ließ die Oberliga-Reserve nichts anbrennen. Die Tore im einseitigen Finale erzielten Tommy Schneider (3), Roland Wiesinger (2), Werner Hartl. Turnierdritter wurde etwas überraschend der FC Langdorf durch ein 5:4 im Siebenmeterschießen gegen den SV Arnbruck. In den Halbfinals hatte sich Ruhmannsfelden mit 3:0 gegen Langdorf durchgesetzt, Kollnburg gab Arnbruck mit 2:0 das Nachsehen. Insgesamt gingen 27 Teams bei diesem Bewerb in der Teisnacher Mehrzweckhalle aufs Parkett. Bild: Der einzige Endspieltreffer des SV Kollnburg (dunkle Trikots), als Tom Schmelmer (Nummer 2) den Spvgg-Keeper Andreas Seidl überwand.

Nach einem Warnschuss dreht Ruhmannsfelden auf
Hallenfußball-Landkreismeisterschaft der Reserven: Spvgg wiederholt Vorjahreserfolg mit klarem 6:1 gegen Überraschungsfinalist SV KollnburgTeisnach.Die Bezirksoberliga-Reserve der Spvgg Ruhmannsfelden war wiederum das Maß aller Dinge bei der Hallenfußball-Landkreismeisterschaft für II. Mannschaften, die auch heuer in der Teisnacher Mehrzweckhalle zur Austragung kam. Im Endspiel machte der Titelverteidiger kurzen Prozess mit einem 6:1 gegen den SV Kollnburg. Rang drei ging an den FC Langdorf, der den SV Arnbruck im Siebenmeterschießen mit 5:4 bezwang.Mit dem ersten Torschuss des Finales zwang Kollnburgs Alexander Reil den Spvgg-Torwart Andreas Seidl gleich zu einer Glanztat - das war der Weckruf für Ruhmannsfelden. Danach bestimmten Freund, Wiesinger und Kameraden die Partie, die Routiniers ließen geschickt die Kugel laufen und erspielten sich Chance um Chance. Zwei individuelle Fehler in der Kollnburger Hintermannschaft führten prompt zu Treffern. Den Spvgg-Torreigen eröffnete Roland Wiesinger (1:0, 4.). Tommy Schneider (2:0, 3:0, 4:1), Werner Hartl (5:1) und nochmals Wiesinger machten das halbe Dutzend voll. Kollnburgs Ehrentreffer markierte Tom Schmelmer zum 1:3. Ruhmannsfelden setzte sich mit einem souveränen Auftritt erneut die Hallenkrone auf und kann mit einem Hattrick im nächsten Jahr den Wanderpokal endgültig gewinnen. Ähnlich wie das Finale verlief Ruhmannsfeldens Vorschlussrundenpartie gegen Langdorf. Beim 3:0 zeigte sich die Oberliga-Reserve deutlich überlegen und Tommy Schneider erzielte alle Treffer. Etwas mehr Mühe hatte Kollnburg gegen Arnbruck. Allerdings waren die Zellertaler durch Verletzungen sehr dezimiert (kein Auswechselspieler mehr) und mit den Kräften am Ende. Kollnburg lauerte auf seine Chancen, die erste nutzte Thomas Bielmeier (indirekter Freistoß) zum 1:0. Mit der Schlusssirene fiel das 2:0 durch Alexander Reil. Am Freitag und Samstag wurden die 60 Vorrundenpartien abgewickelt. In Gruppe A setzte sich Lokalmatador Teisnach und Nachbar Patersdorf souverän durch. Während sich Gotteszell und Lindberg gut verkauften, brachte Bodenmais II kein Bein aufs Hallenparkett. Etwas überraschend stand Geiersthal auf der Pole-Position in Gruppe B. Der SV schlug sogar Titelverteidiger Ruhmannsfelden, dem aber Platz zwei reichte. Bischofsmais kämpfte bis zum Schluss, während Kaikenried und Zellertal keine Chance hatten. In der Staffel C lagen Habischried und Untermitterdorf nicht ganz unerwarte vorne. Schweinhütt hielt noch einigermaßen mit, Bürgerholz, March und Böbrach blieben hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die Gruppe D dominierte Prackenbach. Als Zweiter schaffte Arnbruck den Sprung in die nächste Runde, während Kollnburg mit zehn Zählern auf der Strecke blieb. Zwiesel 22, Ludwigsthal und Zandt (einziger Vertreter aus dem Kötztinger Raum) hatten nichts zu bestellen. Eine Überraschung gab es in der Staffel E, als die zum Favoritenkreis zählenden Bodenmaiser die Segel streichen mussten. Ebenfalls schwach war das Auftreten des SC Zwiesel, der punktlos blieb. Kollnburg II und Langdorf qualifizierten sich für Runde zwei, für Moosbach blieb Platz drei.In der Zwischenrunde untermauerte Ruhmannsfelden in der Gruppe F seine Ambitionen mit vier Siegen. Platz zwei erreichte Kollnburg, dahinter reihten sich Teisnach und Arnbruck ein. Habischried musste ausscheiden. An die Spitze der Staffel G setzte sich Geiersthal. Langdorf, Prackenbach und Untermitterdorf blieben im Rennen,
während Patersdorf nichts auf die Habenseite brachte. Im Viertelfinale setzten sich durch: Ruhmannsfelden (2:1 gegen Untermitterdorf), Kollnburg (4:1 gegen Prackenbach), Langdorf (5:1 gegen Teisnach) und Arnbruck (1:0 gegen das bis dahin spielstarke Geiersthal). Wie im Vorjahr, gingen die Fußballer an den ersten beiden Turniertagen ungestüm zu Werke, so dass es einige Zeitstrafen und auch zwei schwerere Verletzungen zu beklagen gab. Vor allem übertriebene Härte an der Bande sorgten für Hektik. Am Schlusstag hatten die Schiedsrichter Georg Greipl (Kirchdorf), Robert Fischer (Kirchberg) und Michael Holzapfel (Allersdorf) alles im Griff und der Sport stand wieder im Mittelpunkt. Für die Organisation und Abwicklung war wieder die Spvgg Teisnach, an der Spitze Turnierleiter Wolfgang Heitzer, verantwortlich. Die Hallenfußball-Landkreismeisterschaft der Reserven:
Vorrunde - Gruppe A: Teisnach - Patersdorf 3:1, Lindberg - Bodenmais II 5:3, Gotteszell - Teisnach 0:2, Patersdorf - Lindberg 4:1, Bodenmais II - Gotteszell 0:1, Teisnach - Lindberg 3:5, Patersdorf - Bodenmais II 4:2, Lindberg - Gotteszell 1:2, Bodenmais II - Teisnach 2:4, Gotteszell - Patersdorf 1:4.

Nach dreijähriger Pause konnte wieder das traditionelle Eisstockturnier auf dem Sohler Weiher durchgeführt werden. Die Moarschaft der Feuerwehr Arnetsried ging als Sieger hervor und schnappte sich den Pokal, der in ihrem Gerätehaus bis zum nächsten Turnier verbleibt. Josef Kopp, Vorsitzender der Feuerwehr Sohl, war verantwortlich für die Durchführung des Wettkampfes. Bei strahlendem Sonnenschein, aber kaltem Ostwind lieferten sich zehn Moarschaften einen interessanten Wettkampf, bei dem die Gaudi nicht zu kurz kam. Bei der anschließenden Siegerehrung beim Unteren Wirt bedankte sich Josef Kopp bei den fleißigen Helfern für die Präparierung der Bahnen und bei den Preisspendern. Den Patzerpreis, eine Schwarzwurst, erhielten die „Kaikenrieder Fürsten". Die Titelverteidiger (Ewald Ernst, Helmut Plötz sen., Georg Zitzelsberger sowie der vierte Mann Michael Raith) mussten sich mit Platz drei zufrieden geben. Bild: das siegreiche Quartett der Feuerwehr Arnetsried mit (v.l.) Andreas und Xaver Bergbauer, Franz Brunner, Georg Dachs.

Teisnach. „Wintersport statt Unterricht" hieß es letzte Woche an der Teisnacher Grund- und Hauptschule. Die hervorragenden Wetter- und Schneebedingungen wurden an zwei Tagen genutzt, um allen Schülerinnen und Schüler Bewegungserfahrungen auf Eis und Schnee zu ermöglichen. Im Bild: Ein Teil der alpinen Skiläufer mit ihren Lehrkräften Klaus Wittenzellner und Michael Bretzl vor der Abfahrt zum Geißkopf.

Teisnach. Vorige Woche fand im Pfarrheim in Teisnach die Faschingsfeier des Frauenbundes statt. Neben Pfarrer Johann Trescher und Ruhestandsgeistlichem Konrad Krieger konnte stellvertretende Vorsitzende Maria Kramheller alle Frauen sowie Abordnungen aus Patersdorf und Kaikenried begrüßen. Alleinunterhalter Anton Kölbl sorgte für eine super Stimmung im Pfarrsaal. Großen Applaus bekamen Elisabeth Wölfl, Maria Fendl und Christl Oswald mit dem Sketch „Verkauf auf dem Wochenmarkt" und dem Stück „Auf dem Bauernhof". Mit der Einlage von Martha Steer und Heidi Seitz aus Kaikenried „Für jede Krankheit gibt es einen Arzt" blieb kein Auge trocken. Zum Besten gegeben wurde der Sketch „Pfarramt im Jahre 2050" von Hilde Kroner. Anschließend wurde wieder fleißig das Tanzbein geschwungen. Für Speis und Trank war bestens gesorgt, auch die Bar fand großen Anklang.

Kaikenried. Hoch her ging es bei Hallenfußball-Ortsmeisterschaft, die der FC in der Mehrzweckhalle Teisnach durchführte. Die Turnierverantwortlichen hießen 15 Mannschaften, darunter einige aus Regen, Viechtach, Böbrach, Teisnach und Ruhmannsfelden, willkommen. Alle Teams hatten zahlreiche Anhänger mitgebracht, so dass für Stimmung gesorgt war. Den Titel holte sich junge Truppe des „FC Popp mich" nach einem knappen 3:2 im Endspiel gegen „Fralle deafsd midfohn". Im Spiel um den dritten Rang behielt der Teisnacher Spielmannszug gegen die Gladbacher Fohlen im Siebenmeterschießen die Oberhand. Die Kicker gingen sehr fair zu Werke, so dass die beiden Schiedsrichter Michael und Fritz Pfeffer mit der Leitung der Spiele keine Mühe hatten
Kaikenried. Aktiver FC-Förderverein: Nach der Hallenfußball-Ortsmeisterschaft (wir berichteten darüber im Heimatsport) ließen im Gasthaus Brunner zahlreiche Ballbesucher den Tag mit dem Faschingsball ausklingen. Mit der Musikgruppe „Dancefloor" wurde bis weit in die Nacht hinein gefeiert. Vorstand Heinz Baumgartner freute es besonders, dass auch viele Vertreter der ortsansässigen Vereine den Weg zum Faschingsball gefunden haben. Eine lustige Einlage, bei der fünf Akteure mit je einem Partner aus dem Publikum in verschiedenen spaßigen Aufgaben um den Titel des Kaikenrieder Faschingsprinzenpaares wetteiferten, rundete den gelungenen Tag dann gebührend ab. Die Verantwortlichen des FC Kaikenried und des Fördervereins konnten mit dem Ablauf sowohl des Hallenturniers als auch des Faschingsballes rundum zufrieden sein. Sie blicken nun mit Zuversicht auf die Winterparty, die am Samstag, 14. März, am Sportplatz stattfindet. Auch hier hofft man wieder auf guten Besuch.
Teisnach. In der Rückrunde haben die Herren I der Spvgg-Tischtennisspieler bisher 9:1 Punkte geholt. Nach Siegen über TTC Wallersdorf, DJK SB Straubing, DJK Neßlbach und SV Bischofsmais II sowie dem 8:8-Remis beim punktgleichen Spitzenreiter TSV Mitterfels überholten die Teisnacher den TSV Oberalteich und verbesserten sich auf den aufstiegsberechtigten zweiten Platz. Beim Unentschieden in Mitterfels überragte vor allem Richard König, der im vorderen Paarkreuz den bisher ungeschlagenen Tschechien-Legionär Jasek sowie Wiesmüller klar bezwang. Auch der Grippe-geschwächte Uli Hutzenkow bewies mit zwei Siegen seine Klasse. Michael Bauer, Christian Kopf, Rudi Weishäupl sowie das Doppel Gärber/König steuerten je einen Zähler bei. Am nächsten Freitag kommt es in Teisnach zum vorentscheidenden Match gegen den Rangdritten Oberalteich. Mit einem Sieg würde die Spvgg dem direkten Wiederaufstieg einen großen Schritt näher kommen. Nachdem Michael Bauer durch seine hervorragenden Leistungen in die „Erste" aufgerückt ist, konnten die Herren II diesen Verlust nicht kompensieren. Bei der Spvgg leuchtet die „rote Laterne" der 1. Kreisliga. Beim 4:9 in Altenmarkt musste Teisnach ohne den zuletzt starken Franz Biebl (Grippe) antreten. Es punkteten Gerhard Weishäupl, Robert Weishäupl, Peter Burgbacher sowie das Doppel Gerhard und Robert Weishäupl. Der Abstieg ist für die Reserve aber kein Beinbruch. Das III. Herrenteam musste wegen zahlreicher Ausfälle zurückgezogen werden und tritt nächste Saison eine Klasse tiefer an. Besondere Freude bereiten derzeit die Jungen. Mit vier Siegen in Folge gegen Regen (8:6), Altenmarkt II (8:0), Gotteszell II (8:1) und Ruhmannsfelden III (8:0) halten sie Kontakt zur Spitze in der 2. Kreisliga. Gegen Ruhmannsfelden III punkteten Manuel Kerschl (in der Rückrunde noch ungeschlagen), Lukas Oberberger/je 2, Guido Weishäupl, Florian Oswald sowie die Doppel Matthias Kräwer/Simon Weishäupl, Kerschl/ Oswald.
Teisnach/Viechtach. An ihrem 17. Hochzeitstag, am Freitag den 24. April, haben Wolfgang Geiger und seine Ehefrau Martina eine ganz besondere Verabredung. Die Eheleute aus Teisnach gehen ins Konzert von Hansi Hinterseer in der Deggendorfer Stadthalle. Wolfgang Geiger hat beim Abo-Plus-Gewinnspiel der Passauer Neuen Presse und ihrer Lokalausgaben teilgenommen und zwei Karten für das Konzert gewonnen. Gestern überreichte VBB-Geschäftsstellenmitarbeiterin Theresia Eidenschink (links) an Wolfgang und Martina Geiger die Eintrittskarten.

Kaikenried. 39 Mannschaften bewarben sich um die Luftgewehr-Gemeindemeisterschaft, die die Sportschützen Kaikenried unter Schützenmeisterin Maria Schindl-beck ausrichteten. Der Stammtisch Red Bull sicherte sich den Sieg mit 273 Ringen vor dem Vorjahresgewinner, dem Kaikenrieder Kirchenchor (252). Den dritten Platz erreichte der Sparclub des Schützenvereins mit 246 Ringen. Etwas mehr Spannung war bei der Einzelwertung der Herren angesagt, wo sich Robert Krampfl mit einer Glanzleistung von 95 Ringen von Ludwig Reuke (94) und Josef Ernst aus Linden (93) knapp durchsetzen konnte. Bei den Damen sicherte sich Gitti Zellner den ersten Platz mit 85 Ringen vor Gundi Brunner (82) und Brigitte Binder (80). Jeweils die ersten drei Mannschaften und Einzelschützen erhielten Gutscheine oder Sachpreise
Zwei Fahrten nach San Damiano
Gut besuchte Jahreshauptversammlung des Pilgervereins - Termine für 2009
Kaikenried. Auf ein ereignisreiches Jahr blickt der Kaikenrieder Pilgerverein Madonna delle Rose San Damiano zurück. In der gut besuchten Jahreshauptversammlung des 74 Mitglieder starken Vereins im Gasthaus Gierl in Hartmannsgrub ließ Vorsitzender Wolfgang Geiger das Jahr Revue passieren. Er berichtete von vier Vorstandssitzungen und ging auf die verschiedenen Veranstaltungen des Jahres ein. Im Mittelpunkt standen die beiden Fahrten zur Gebetsstätte San Damiano in Italien. Beide Fahrten waren wieder ausgebucht und fanden großen Anklang bei den Pilgern. Bei der Fahrt in der Karwoche blieb der Karfreitag, an dem man einen Kreuzweg um einen kleinen See mit einer Statue der Pieta, der nur an zwei Tagen im Jahr stattfindet, mitbeten konnte, besonders in Erinnerung. Auch die Kreuzverehrung am Nachmittag war ein besonders Erlebnis.Bei der Pilgerreise im Oktober hatte die Gruppe Gelegenheit, das Oratorium der Seherin Mamma Rosa und das so genannte Haus der Heilung zu besichtigen. Veronika, die Leiterin der Organisation in San Damiano, nahm sich viel Zeit für die Pilger und vermittelte interessante Informationen zur Gebetsstätte und den Erscheinungen. Auf der Rückfahrt unternahm man einen Abstecher zur Gebetsstätte in Fontanelle. Geiger erwähnte in seinem Rückblick auch die Maiandacht des Vereins, die bereits zu einer festen Einrichtung geworden ist, ebenso wie der Oktoberrosenkranz in der Kaikenrieder Kirche.Die Einweihung der Grotte im September auf dem Anwesen des Vorsitzenden war trotz der widrigen Wetterverhältnisse sehr gut besucht. Die geplante Wanderung auf dem Wolfgangsweg musste aber leider ausfallen.Einen positiven Kassenbericht konnte Anja Ruderer vorlegen; bis auf die jährliche Versicherung waren keine größeren Ausgaben zu verzeichnen. Sie gab bekannt, dass sich der Verein mit einem Betrag an der Spendenaktion für den kleinen Michael Preuss beteiligen wird.Anschließend verteilte Wolfgang Geiger an die anwesenden Mitglieder das Jahresprogramm des Vereins und gab einige Erläuterungen dazu. Geplant sind wieder eine Maiandacht bei Maria und Alfred Kasperbauer in Kaikenried, der Oktoberrosenkranz in der Kaikenrieder Kirche, eine Andacht bei der Grotte von Wolfgang und Anita Geiger in Busmannsried, sowie eine Wanderung und zwei Pilgerfahrten. Das Programm wird auch in den vier Kirchen der Pfarrei Teisnach, sowie in Patersdorf und March aufgelegt. Zudem werden die Veranstaltungen auch im Pfarrbrief und in der Tagespresse veröffentlicht.Die erste Pilgerfahrt in diesem Jahr findet wieder in der Karwoche statt. Termin ist vom 9. bis 11. April. Die zweite Fahrt findet vom 17. bis 19. Oktober statt. Für beide Fahrten können sich Interessierte bereits anmelden. Anmeldeformulare liegen ebenfalls in den Kirchen auf. Auch telefonische Anmeldung ist möglich bei Wolfgang Geiger unter Tel. 09923/2431. Der Fahrpreis ist bei der Anmeldung zu entrichten.Aus den Reihen der Mitglieder kam abschließend der Vorschlag, zu den beiden Fahrten nach San Damiano jedes Jahr eine Tagesfahrt zu einer nicht so weit entfernten Wallfahrts- oder Gebetsstätte anzubieten. So hätten auch denjenigen, die nicht für längere Zeit wegfahren können, die Gelegenheit, an einer Pilgerfahrt teilzunehmen. Der Vorschlag fand allgemeine Zustimmung, so dass die Vorstandschaft nun nach geeigneten Reisezielen und Terminen suchen wird. Angeregt wurde zudem, den kirchlichen Vereinen in der Pfarrei Teisnach sowie den Vereinen in den Nachbarpfarreien anzubieten, dass der Pilgerverein einen Vortrag über San Damiano hält.

ZWEI POKALE FÜR DIE NUMMER EINS DES RESERVETURNIERS: Als alter und neuer Hallenchampion durfte die Spvgg Ruhmannsfelden bei der Siegerehrung zur Landkreismeisterschaft für II. Mannschaften in Teisnach (wir berichteten) gleich zwei Trophäen in Empfang nehmen. Obwohl es bei den Vorrundenspielen einige überharte Aktionen und etliche Zeitstrafen gab, zog der Veranstalter Spvgg Teisnach ein positives Resümee. Die vielen Helfer und Turnierleiter Wolfgang Heitzer hatten alles bestens im Griff. Teisnachs Bürgermeisterin Rita Röhrl gratulierte in ihrer Funktion als Schirmherrin dem Titelträger und dankte allen 27 Mannschaften fürs Mitmachen. „Das Turnier ist inzwischen zu einer festen Größe im sportlichen Veranstaltungskalender des Landkreises geworden", sagte Röhrl. Die herausragende Leistung der Ruhmannsfeldener kannte auch Endspielgegner SV Kollnburg neidlos an - eine nachahmenswerte sportliche Geste. Nach der Preisverleihungen nahmen zwei Spvgg-Kicker, Thommy Schneider (links) und Kapitän Andreas Seidl, die Schirmherrin Rita Röhrl in die Mitte.

Teisnach. Nur noch zwei Wochen bietet das Caritas-Kleiderkammerl in der Deggendorfer-Straße 14 ein vielfältiges Angebot an sauberer, modischer und gut erhaltener Winterkleidung an. Dann wird ausgeräumt und Platz für die Frühjahrskollektion gemacht. Bereits seit September vergangenen Jahres gibt es das Kleiderkammerl. Seitdem ist es jeden Mittwoch von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Kleiderständer mit Winterartikeln, eine Schaufensterpuppe und ein Kinderautositz vor dem Haus weisen Passanten darauf hin, dass sich hier am Ortsausgang von Teisnach eine Fundgrube hochwertiger Winterbekleidung befindet. Die Leiterin Sieglinde Gens und ihre Mitarbeiterinnen Irmgard Handlos und Maria Hanninger bedanken sich bei den Spendern für die sauberen, fast neuwertigen Sachen. Ohne Ausweis und nur gegen eine geringe, freiwillige Gebühr, die an die Krankenstation weitergeleitet wird, darf sich jeder das Passende aussuchen. Keiner braucht sich zu genieren. Die Mit-arbeiterinnen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Fachfrau in der Kleiderbranche Sieglinde Gens weist auf Folgendes hin: „Wir haben für jedes Alter, für jede Größe, für Damen, Herren, Jugendliche, Kinder und Babys eine große Auswahl an Kleidung. Auch Vorhänge, Bettwäsche, Mützen, Hüte und Schuhe sind im Angebot. Flippige Markenartikel und Jeans für Jugendliche sind ebenso dabei, wie Jogginganzüge, Herrensakkos, Schneeanzüge für Kinder und Trauerbekleidung". Die Betreuerinnen warten und freuen sich über jeden Besucher.
Endspurt beim Caritas-Kleiderkammerl - Bald gibt es Frühjahrskollektion

Teisnach. In der Nacht zum Mittwoch haben bisher Unbekannte in Teisnach mehrere Wände besprüht. Wie die Polizei gestern mitteilte, sind eine Betonwand und eine Hauswand in der Bürgermeister-Kramheller-Straße sowie am Nußbach betroffen. Die Täter brachten mit großen Lettern diverse Wörter mit roter Farbe auf die Wand auf. An dem Anwesen am Nußbach hinterließen sie ein großes „A" im Kreis. An der Mauer bzw. an dem Gebäude entstand ein Sachschaden von insgesamt geschätzten 300 Euro. Hinweise werden erbeten an die PI Viechtach, Tel. 09942/9404-0. -
Teisnach. Er ist megamännlich, er ist ultracool und er ist Schleifer bei der Bundeswehr! TV-Comedy-Star Ausbilder Schmidt, Markenzeichen Bundeswehruniform, Sonnenbrille und der Ruf „Morgen, ihr Luschen!". Am Freitag, 6. März, gastiert „Ausbilder Schmidt" (bürgerlicher Name Holger Müller) auf der Kleinkunstbühne in Teisnach (Alte Filmbühne). Beginn ist um 20 Uhr und Einlass ab 19 Uhr. Karten gibt es beim Viechtacher Bayerwald-Boten, bei der Sparkasse Teisnach und im Teisnacher Rathaus. Ausbilder Schmidt ist bekannt dafür, Weicheier hart zu klopfen und die Stellung als letzter echter Kerl zu halten, während die Möchtegern-Cowboys um ihn herum winselnd aus dem Sattel fallen. Obwohl es noch gar nicht so lange her ist, dass Männer ihr Essen mit bloßen Händen erlegt haben, ist das einst starke Geschlecht zum kleinkarierten Frauenversteher mutiert und zum schnuckeligen Muttersöhnchen verkommen. In seinem ersten Voll-Solo-Programm erzählt er aus seinem ganz persönlichen Alltag. Wie er Mitmenschen beim umziehen hilft oder eine Hochzeit organisiert, wie er täglich eine gute Tat vollbringt und wie er sogar zur Beichte geht.

Teisnach. Musik, tanzen, schunkeln, mitsingen: Die Stimmung beim Faschingsabend des Wald-Vereins Teisnach war von der ersten Minute an hervorragend. Großen Applaus gab es für die Einlage des „Wald-Verein Sportclubs", einer Sportstunde mit verschiedenen Geräten. Die zehn bunt gewürfelten Mitglieder, sorgten für einen sehenswerten wenn auch unkontrollierten Ablauf, bis hin zur Turnpyramide. Sehen, hören und bestaunen konnte man an diesem Abend natürlich auch die „Ratschweiber Siglinde und Zenzi" aus dem Markt Teisnach (gespielt von Siegmund Dötterl und Rudolf Jungbeck). Zurückliegende Vorkommnisse, interessante Neuheiten und Meinungen aus dem Marktgeschehen wurden zwischen den beiden Ratschern spitzzüngig breit und ausgiebig dargelegt. Angefangen vom frischen militärischen Wind im Rathaus durch den 2. Bürgermeister bis zur neu geplanten Massagefarm mit Wärmebehandlung in der Holztrockenanlage der Mittermühl-Säge beim Wittmann Schose. Danach gab es eine detaillierte Wegbeschreibung zum Standort der Bürgermeisterin-Rita-Röhrl-Kanzel und deren Baumbepflanzung an der Kaikenrieder Straße. Die Bürgermeisterin könnte nach Meinung der Ratschweiber die Kanzel zur Neujahrsansprache benutzen, oder bei Bürgerversammlungen von dort aus sprechen. Mit Heiterkeit und Neugierde verfolgte man auch die Untersuchung des Tascheninhaltes der Siglinde. Die nicht alltäglichen Gegenstände, wie zum Beispiel ein Gebiss ihres Mannes oder ein Intimspray für besondere Ansprüche, kamen so nach und nach zum Vorschein. Bei diesem Auftritt gab es so manche gelachte Träne bei den Mitgliedern und beide wurden mit großem Applaus entlassen. Einen weiteren Lacherfolg verbuchte der Sketch „ein Besuch beim Doktor", aufgeführt durch Frieda Dötterl als Doktor und Hilde Kroner als vermeintliche Patientin. Die Aufforderung des Doktors, sich ihrer Kleidung zu einer Untersuchung zu entledigen, brachte so manche Schwierigkeiten bei sechs angezogenen Hosen unterm Kleid. Letztlich stellte sich aber unter großem Gelächter heraus, dass die Besucherin nur zur Spendensammlung für die Caritas in die Praxis gekommen war.

Teisnach. Die erste Wanderung im neuen Vereinsjahr zur Nachbarortschaft Bärmannsried, die Wanderwart Alfons Pritzl angesetzt hatte, konnte vom Wald-Verein Teisnach wie geplant durchgeführt werden. Der vorgesehene Wanderweg, am Waldlehrpfad entlang, konnte aber nicht begangen werden. Der Waldweg war so vereist, dass die Verletzungsgefahr zu groß gewesen wäre. Nach kurzer Beratung verlegte man den Ausgangspunkt der Wanderung ans Ortsende in der Kaikenrieder Straße (ehemals Firma Wurschy). Der dortige Fuß- und Radweg in Richtung Kaikenried, der erst 2007 gebaut worden ist, war eine ideale Wegstrecke. Bei herrlichem sonnigen Winterwetter konnte man die Wanderung so richtig genießen, 15 Wanderlustige hatten sich eingefunden. Im Gasthaus „zur Sonne" in Bärmannsried wurde eingekehrt, um sich bei Kaffee und Brotzeit gemütlich zu unterhalten. Zu den Wanderern gesellten sich auch noch einige „fußkranke" Mitglieder, die mit dem Auto nachgekommen waren. Der Gasthausbesitzer und Wald-Vereinsmitglied freute sich über die gut gelaunten Gäste des Wald-Vereins. Am späten Nachmittag ging’s dann auf dem gleichen Weg heimwärts.

Teisnach. Eine feste Einrichtung ist der Seniorenfasching am Unsinnigen Donnerstag im Teisnacher Pfarrheim inzwischen. Etwa 80 Personen, der größte Teil herrlich maskiert, folgte der Einladung des Sozialausschusses. Zahlreiche Besucher kamen aus den drei Teisnacher Seniorenheimen. Bei jeder Menge Kaffee und Kuchen sowie diverser Brotzeiten wurde ausgiebig getanzt und geschunkelt zur Musik des bereits allseits bekannten Hallerberg-Duos. Auch lustige Einlagen gab es zu bestaunen. Zwei Damen - der deutschen Sprache nicht ganz mächtig - sprachen über verschiedene Doktoren, wie zum Beispiel den Genickologen. Den Höhepunkt der Veranstaltung bestritt der Teisnacher Wald-Verein mit seinem extra gegründeten Sportclub und den Tratschweibern vom Dorf. Er sorgte für wahre Lachsalven. Es war ein vergnüglicher Nachmittag für alle Beteiligten.

Teisnach. Ein vielfältiges Programm in der Faschingszeit wurde den Bewohnern des Altenheims Sankt Margareta Haus 2 „Villa" in Teisnach geboten. Um den Heimalltag immer wieder abwechslungsreich gestalten zu können, haben sich die Kräfte der sozialen Betreuung auch dieses Jahr wieder einiges einfallen lassen. Den Anfang machte ein Nachmittag mit Franz Mothes. Dieser begeisterte die Senioren mit Erzählungen und Geschichten wie es früher war. Vieles war den Heimbewohnern aus eigener Erfahrung bekannt. Sie schwelgten in ihren Erinnerungen und brachten diese wort- und gestenreich zum Ausdruck. Franz Mothes wurde mit viel Applaus verabschiedet und zum Wiederkommen eingeladen. Auch einen kurzweiligen und vergnügten Nachmittag konnte ein Großteil der Bewohner und Bewohnerinnen im Café Ole in Geiersthal verbringen. Bei jeder Menge Kaffee und großen Kuchenstücken wurde in lustiger Runde angeregt geratscht und so manche Anekdote von früher wiedergegeben. Ein herzliches Dankeschön galt Cafe-Besitzerin Silvia Resch, die die Senioren zu diesem Nachmittag eingeladen hatte.
