Teisnach. So eine Chance bekommen wir nur einmal im Leben - davon sind nicht nur Bürgermeisterin Rita Röhrl und die Markt räte überzeugt. Auch die Teisnacher Bevölkerung steht hinter dem Bau einer Außenstelle der Fachhochschule Deggendorf und eines Gründerzentrums in Teisnach. Das wurde in der Bürgerversammlung am Samstagabend in der Mehrzweckhalle deutlich. Bürgermeisterin Rita Röhrl war überwältigt vom regen Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Bereits im September hatte man bei der Bürgerversammlung zur Kultur-in-Teisnach-GmbH und der Zukunft des Open-Airs mit 180 Besuchern eine Rekordbeteiligung verzeichnet, am Samstagabend wurde dieser Rekord eingestellt. Knapp 200 Bürger waren gekommen, um sich über das geplante Technologieförderzentrum und den dazugehörigen Gründercampus zu informieren. Kein einziger von ihnen übte Kritik am FH-Projekt, niemand sprach sich gegen die Ansiedlung aus oder wetterte, weil die Kosten wohl mehr als doppelt so hoch sein werden als ursprünglich angenommen. Seit der damalige Wissenschaftsminister Thomas Goppel im Oktober vergangenen Jahres entschieden hat, dass die FH-Außenstelle nach „Teisnach oder gar nicht in den Landkreis Regen" kommt, sind vier Monate vergangen. In dieser Zeit wurde intensiv an der Realisierung des Bauvorhabens geplant. Eine GmbH wurde gegründet, die das Technologieförderzentrum betreuen soll. Mit der Änderung des Flächennutzungsplans und der Aufstellung eines neuen Bebauungsplans für Teisnach-Oed wurden die Weichen für den Bau gestellt. „Ein großes Lob gebührt dabei den Mitgliedern des Marktrates. Nicht in jeder Kommune ist es selbstverständlich, dass alle im Gemeinderat so hinter einem Projekt stehen, wie es in Teisnach der Fall war", hob Röhrl hervor. Und auch die Planer und die Mitarbeiter der Verwaltung - allen voran Geschäftsleiter Gerhard Wittenzellner - hätten sich mächtig dafür ins Zeug gelegt, dass mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, sobald die Witterung es zulässt. Die beiden Architekten Franz Seitz und Josef Bielmeier stellten den Bürgern ihre Pläne für das Fachhochschulgebäude und dem aus bislang drei Hallen bestehenden Gründercampus vor. War man ursprünglich davon ausgegangen, dass das FH-Gebäude eine Größe von 800 Quadratmetern haben soll, wird es nun 2200 Quadratmeter groß werden und auf zwei Etagen Platz bieten für Labore, Vorlesungs- und Seminarräume, eine Caféteria mit angrenzender Küche, Toiletten, Besprechungszimmer, Büros und Verwaltungsräume.
Zwei Hallen bereits großteils vermietet
Auf das Obergeschoss kommt die Technikzentrale und die Lüftungsanlage drauf und abschließend ein Flachdach, das begrünt werden soll. „Das hält auch großen Schneemengen stand. Die Materialen sind heutzutage ausgereifter. Da dürfte es keine Probleme geben", beruhigte Josef Bielmeier einen besorgten Bürger, der nachfragte, ob diese Dachform tatsächlich geeignet sei für ein Gebäude im Bayerischen Wald. „Um eine Vorstellung davon zu bekommen, in welchen Dimensionen wir uns bewegen. Der umbaute Raum für das FH-Gebäude entspricht dem von elf Einfamilienhäusern", erklärte Franz Seitz. Neben dem FH-Gebäude sollen bis Herbst dieses Jahres auch die Hallen zwei und drei fertig gestellt werden. Halle drei mit einer Fläche von 2210 Quadratmetern ist bereits samt angedocktem Bürogebäude so gut wie vermietet, für Halle zwei gibt es ebenfalls schon Mieter. Lediglich noch 500 der insgesamt rund 3300 Quadratmeter Fläche sind noch zu haben. „Wenn weitere Unternehmen ins Gründerzentrum nach Teisnach ziehen wollen, müssen wir schon bald erweitern und auch Halle 1 bauen", erklärte die Bürgermeisterin. Mit zahlreichen gezielten Zwischenfragen zeigten die Besucher ihr großes Interesse am Projekt. So wurde nachgefragt, welche Vorkehrungen getroffen wurden, um Anlieger nicht unnötig mit Lärm zu belasten, wie FH-Gebäude und Gründercampus beheizt werden und was es mit dem Bau einer Studentenwohnanlage auf sich hat. Bürgermeisterin Rita Röhrl und die Planer gaben ausführlich Auskunft und erklärten, dass im Mietvertrag mit den Firmen genau festgelegt wird, dass die Richtlinien eines Lärmschutzgutachtens eingehalten werden, dass ein mit Hackschnitzeln betriebenes Heizwerk auf dem Gelände errichtet wird und dass die Firma Penzkofer aus Regen ein Haus mit 20 Studentenappartements auf dem noch freien Gelände im Bereich „Brandlwiese" errichten will. Professor Dr. Peter Sperber von der FH-Deggendorf informierte die Besucher darüber, wie der Betrieb an der FH-Außenstelle laufen soll. Demnach werden Studenten der Fachrichtung physikalische Technik und Mechatronik mit Schwerpunkt Optik ihr letztes Studienjahr komplett in Teisnach absolvieren. Zwölf bis 15 Mitarbeiter wird die Fachhochschule an der Außenstelle beschäftigen. „Für die verschiedenen Fachbereiche soll für rund drei Millionen Euro Ausrüsten angeschafft werden", erklärte Sperber. Drei Fachbereiche - Fertigungstechnik Optik, Messtechnik Optik/Glas und Terraherzelektronik (in Kooperation mit Rohde&Schwarz) - sowie das Projekt ALTS, im Rahmen dessen Spiegel mit einem Durchmesser von zwei Metern für Teleskope angefertigt werden - sollen an der FH-Außenstelle angesiedelt werden. „Was wir hier bauen, ist ein absolutes Highlight, womit Teisnach und die FH in ein paar Jahren weltbekannt ist", prophezeite der Professor.
Markt investiert - ohne Schulden zu machen
Mit Spannung erwarteten die Besucher auch die Antwort auf die Frage: „Wer soll das bezahlen? Kämmerer Adi Stieglbauer zeigte auf, dass der Markt sich die Investition durchaus leisten kann. Er ging auf die Entwicklung des Haushaltsvolumens des Marktes, den Haushalt 2008, die mittelfristige Finanzplanung 2009 bis 2011 und die Entwicklung der Schulden und Rücklagen ein. „Derzeit verfügt Teisnach über Rücklagen in Höhe von über zehn Millionen Euro", sagte Stieglbauer. Soviel anzusparen sei möglich geworden, weil vor allem die Gewerbesteuereinnahmen in den vergangenen Jahren gestiegen sind. Auf der anderen Seite habe der Markt aber auch viel Geld ausgegeben und kräftig investiert. Trotzdem sei es möglich gewesen, Teisnach schuldenfrei zu machen und Rücklagen zu bilden. Auch 2009 werde die Marktgemeinde investieren. Keines der geplanten Projekte, darunter die Dorferneuerungsmaßnahmen in Bärmannsried und die Anschaffungen für die Feuerwehren sei gefährdet. Und trotz der höheren Kosten für die FH müssen dafür wohl nicht einmal Schulden gemacht werden.

Zwiesel. 2:0 für Teisnach. Erst unterlag Zwiesel (wie auch Regen und Viechtach) der Marktgemeinde bei der Bewerbung um die FH-Außenstelle, jetzt muss man auch noch ein erfolgreiches Unternehmen dorthin ziehen lassen. Soleg wird sich im Gründercampus einmieten, das im Zuge der FH-Ansiedlung in Teisnach entsteht. Die Firma, deren Geschäftsfelder Photovoltaik, Solarwärme und Heizen mit Holz sind, ist schon länger auf der Suche nach geeigneten größeren Räumlichkeiten. Soleg-Vorstand Josef Weindl rechnet damit, dass der Umzug frühestens um den Jahreswechsel 2009/10 stattfinden wird. „Wir gehen schon auch mit einem weinenden Auge", sagt Weindl, „denn wir fühlen uns in Zwiesel wohl." Die Mitarbeiter schätzen die angenehme Büroatmosphäre in dem Altbau in der Fachschulstraße, in dem die Soleg seit fünf Jahren ihren Sitz hat.Doch so schön die Räume sind, sie platzen aus allen Nähten. „Wir hätten hier keinen Platz mehr für einen neuen Mitarbeiter", erklärt Weindl, außerdem reiche das Lager nicht mehr aus. Einen Teil der Kollektoren und sonstigen Materialien hat Soleg in einer angemieteten Halle der Firma Haase in Fürhaupten untergebracht, ein großer Teil der Ware ist bereits jetzt bei der Spedition M & M in Furth i. Wald eingelagert. Da die Soleg-Geschäftsführer Weindl und Bernhard Seiler von weiterem Wachstum der Firma ausgehen, haben sie sich schon längere Zeit Gedanken über ein neues Domizil gemacht. Unter anderem hatte das Unternehmen auch Kontakt zur FH Deggendorf, und von dort kam laut Weindl der Vorschlag, ins Gründerzentrum der FH-Außenstelle zu ziehen. Damals ging man noch davon aus, dass die FH nach Regen kommen würde. Die Räumlichkeiten in dem ins Auge gefassten Rodenstock-Gebäude hätten für Soleg gepasst. Als dann die Entscheidung für Teisnach als FH-Standort fiel, wandten sich die Soleg-Verantwortlichen auf der Suche nach einer Lösung an die Bürgermeister von Zwiesel und Regen. Ilse Oswald wandte sich an Rodenstock, doch dort wollte man die ursprünglich für die FH anvisierten Räume nicht zur Verfügung stellen; andere geeignete Gebäude fanden sich in der Kreisstadt nicht. Auch in Zwiesel, wo sich Robert Zettner ebenfalls bemüht habe zu helfen, wie Josef Weindl sagt, habe man nicht das Richtige aufgetrieben. „Und ein eigener Bau, zum Beispiel in Fürhaupten, würde zu viel Kapital binden", so der Soleg-Geschäftsführer. Mitten in der Standortsuche meldete sich dann Teisnachs Bürgermeisterin Rita Röhrl bei dem Zwieseler Unternehmen und brachte das Gründerzentrum ins Gespräch. Weindl und Seiler hielten Rücksprache mit ihren Mitarbeitern und nachdem die sich für den Umzug nach Teisnach ausgesprochen hatten, wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Soleg mietet sich im Gründercampus ein und hat dann die Büros, das komplette Lager und die Kollektorfertigung unter einem Dach. Die Nähe zur FH will die Firma ebenfalls nutzen und enger mit der Hochschule zusammenarbeiten; schon jetzt sind regelmäßig Praktikanten und Diplomanden der FH in der Firma. Die Soleg-Geschichte geht zurück in die Achtzigerjahre. Damals hatten die späteren Gründungsgesellschafter mit Sonnenkollektor-Baukursen und der Organisation von Sammeleinkäufen von Solarkomponenten begonnen, 1994 wurde dann die SolarEinkaufsgemeinschaft Ostbayern GmbH gegründet. Inzwischen hat die Soleg Group AG 22 Mitarbeiter in Zwiesel und Niederlassungen in Pilsen und im italienischen Arezzo.

Teisnach/Viechtach. Seit ihrer Gründung in den 50er Jahren ist es Aufgabe und Ziel der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft (GWBG) Viechtach, für bedürftige Mieter bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu erhalten. Die GWBG hat Mietshäuser in Viechtach, Teisnach und Ruhmannsfelden. Am Dienstag hielt die Wohnungsbaugenossenschaft im Gasthaus Fischl „Alte Filmbühne" in Teisnach die jährliche Generalversammlung, bei der es auch eine Veränderung im Vorstand gab. Eines der zentralen Themen war nämlich, dass Aufsichtsratsmitglied Josef Niedermayer bereits im Vorfeld signalisiert hatte, dass er nicht mehr kandidieren wolle. Seit 1969, also vierzig Jahre, gehörte er diesem Gremium an. Josef Niedermayer war hier immer „zum Wohle des kleinen Mannes" tätig, wie der Aufsichtsratsvorsitzende, Bürgermeister Josef Brunner aus Ruhmannsfelden, bei seinem Dank an Josef Niedermayer betonte. In seiner Position als Bürgermeister und Mitglied des Landtages, habe Niedermayer Hebel in der Hand gehabt, etwas zu bewegen, meinte Brunner. Mit seinem Wissen und seiner Energie sei er stets ein energischer Motor gewesen, etwas vorwärts zu bringen. Deshalb gelte Josef Niedermayer „unser aller Dank". Auch nach dem Ausscheiden aus dem Gremium werde man gerne seinen Rat hören und er ein gern gesehener Gast sein. Es schwang etwas Wehmut mit, als man ihn mit einem Geschenkkorb voller „guter Tröpfchen" verabschiedete. Das scheidende Vorstandsmitglied Josef Niedermayer bedankte sich hierfür recht herzlich. Sein Dank galt allen, die in den vier Jahrzehnten vertrauensvoll mit ihm diese Aufgabe geteilt haben. Die GWBG Viechtach sehe er mit der Geschäftsführerin Marga Ritz und den bewährten Vorstandsmitgliedern und dem Aufsichtsrat in besten Händen.
Wärmedämmung
Nach der Eröffnung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Brunner erstattete Geschäftsführerin Marga Ritz den Jahresbericht. Sie gab den Jahresabschluss 2007 mit einer Bilanzsumme von knapp 2,2 Millionen Euro bekannt. Bei den Investitionen habe gerade in den letzten Jahren die Wärmedämmung der Häuser Priorität gehabt, berichtete sie. Architekt Eberhard Ritz freute sich, dass „das die Mieter auch spüren, wo dies bereits erfolgt ist". Dabei habe man auch Verbesserungen, etwa neue Balkone, veranlasst. Auch dem Wunsch der Mieter für Vordächer an den Eingängen wurde entsprochen. Auch Stellplätze für Autos wurden geschaffen, aber in Teisnach wünscht man sich noch mehr Stellplätze, wie in der Versammlung von einem Mieter angesprochen wurde. Außerdem werden nicht nur bei Mieterwechsel die Wohnungen renoviert und modernisiert. Die jeweiligen Häuser werden als Einheiten gesehen. Je nach Einnahmen pro Einheit könne man investieren, stellte Eberhard Ritz fest. Im Lagebericht erläuterte Geschäftsführerin Ritz die verschiedenen Aktivitäten der GWBG. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft liege mit 59 Prozent Eigenmittelquote über dem Branchendurchschnitt. Mit durchdachter Finanz- und Investitionspolitik stehe die GWBG auf einem soliden Fundament. So könnten Rechnungen immer sofort bezahlt werden, ohne auf Mieteinnahmen warten zu müssen. Für die zukünftige Entwicklung sieht die Geschäftsführerin die Chancen in der Modernisierung. Der Mieterwechsel als Folge von Fluktuation und Generationenwechsel lasse Spielraum für Mieterhöhungen. Allgemeine Risiken auf dem Wohnungsmarkt seien Mietausfälle durch Leerstände und Fluktuation. Bestandsgefährdende Risiken oder solche, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, bestünden nicht, betonte die Geschäftsführerin. In ihrem Ausblick meinte sie, dass die Verbesserung des Wohnungsstandards in den kommenden Jahren Schwerpunkt der Unternehmenspolitik sei. Die Investitionen seien ebenso wie die Zahlungsbereitschaft langfristig gesichert, stellte Marga Ritz abschließend fest

Teisnach. Kurz vor Vorlesungsbeginn aufstehen, schnell ins Bad gehüpft, in die Klamotten geschlüpft, dreimal umgefallen und schon sitzt man pünktlich im Hörsaal - davon träumen viele Studenten. In Teisnach wird dieser Traum wahr. Schräg gegenüber der FH-Außenstelle, auf der ehemaligen „Denkwies", plant Alexander Penzkofer, eine Studentenwohnanlage zu errichten. Der Regener Unternehmer hat das rund 2400 Quadratmeter große Gelände im Dezember vergangenen Jahres gekauft. „Ich kannte das Grundstück. Ich habe vor Jahren mal überlegt, hier Einfamilienhäuser zu errichten, den Gedanken aber wieder fallen lassen", erzählt der Geschäftsführer der Penzkofer Bau GmbH. Als dann klar war, dass die FH-Außenstelle nach Teisnach kommt, reifte in ihm der Gedanke, ein Studentenwohnheim zu bauen. „Einen besseren Standort für eine solche Anlage gibt es nicht", findet auch Teisnachs Bürgermeisterin Rita Röhrl, bei der Penzkofer mit seiner Idee offene Türen eingerannt hat. Nur wenige Meter Fußweg trennen das Grundstück an der Dr.-Rohde-Straße vom Gelände der Fachhochschule und des Gründerzentrums. Vor rund zehn Jahren ist das Baugebiet „Brandlwiese" nach Angaben der Bürgermeisterin erschlossen worden. „Es ist eines der schönsten Baugebiete im Markt", schwärmt Röhrl. Im derzeit geltenden Bebauungsplan ist der Bau von Reihenhäusern vorgesehen, errichtet werden sollen nun auf dem Hanggrundstück drei Häuserblocks mit je 18 Appartements. „Erst einmal bauen wir nur einen Häuserstrang", erklärt der Bauherr. Je nach Bedarf folgen die anderen beiden Blocks. „Die Idee dahinter ist, dass die Wohnanlage mit der FH mit wächst." Die einzelnen Wohnungen werden zwischen 20 und 26 Quadratmeter groß. Die größeren Appartements sind zweigeschossig. Unten befindet sich ein Wohnraum mit Kochnische und das Badezimmer mit Toilette, oben im Dachgeschoss ist eine Schlafgalerie geplant. Die kleinen Appartements bestehen aus einem Wohnschlafraum mit integrierter Kochnische und einem Badezimmer. Jede Wohnung ist voll möbliert und hat dank außenliegender Erschließung einen eigenen Eingang sowie Balkon oder Terrasse. „Aber auch Gemeinschaftsräume sind vorgesehen, darunter ein Fahrradkeller und ein Waschraum, die von allen Bewohnern genutzt werden können", betont der Regener Unternehmer. Der ökologische Clou an der Anlage: Die Häuserstränge werden nach dem KfW-40-Standard errichtet.Oben drauf kommt ein Pultdach. Zum Bau werden mit Perlit gefüllte Ziegel verwendet, in alle Wohnungen wird eine Lüftungsanlage installiert, um Wärme rückzugewinnen. Auch bei den Fenstern achtete Bauherr Penzkofer auf Niedrigenergiestandards. „Wir verwenden eine Drei-Scheiben-Verglasung für die Fenster", erklärt der 35-Jährige. Doch damit nicht genug. Geheizt wird mit Holzpellets und an den Häuserfassaden werden Sonnenkollektoren angebracht. „Ziel ist es, die Nebenkosten so gering wie möglich zu halten und das Wohnheim so energiesparsam wie möglich zu gestalten", sagt Penzkofer. Rund 650 000 Euro investiert der Bauunternehmer pro Häuserblock. Ob er die Anlage später selbst betreibt oder Teile davon verkauft, hat er noch nicht entschieden. „Erst einmal müssen wir das Studentenwohnheim bauen." Ein erster Schritt zur Realisierung des Projekts ist bereits getan. Der Marktgemeinderat hat beschlossen, den Bebauungsplan „Brandlwiese" zu ändern Röhrl geht davon aus, dass der Bebauungsplan in kürzester Zeit rechtskräftig ist. „Von der Nutzung her ändert sich schließlich nichts", betont die Bürgermeisterin. Wenn alles nach Plan läuft, findet der erste Spatenstich im Sommer statt. „Und wenn die Hochschule ihren Betrieb aufnimmt, ist auch das Wohnheim fertig und die ersten Studenten können einziehen", ist Penzkofer optimistisch.

Teisnach. Ein Fastenprediger, der sich vor dem „Kannibalismus aus Teisnach" fürchtete, und eine Gemeinderatssitzung der ganz besonderen Art - das waren die Höhepunkte des diesjährigen Märzenbierfestes der Feuerwehr Teisnach. Bei Blasmusik der Tannenfelser, Ettl-Märzenbier und Brotzeiten amüsierten sich rund 400 Besucher in der Teisnacher Mehrzweckhalle. Mit einem mulmigen Gefühl im Magen ist Bezirksfeuerwehrpfarrer Gotthard Weiß am Samstagabend aus Hofkirchen in den Bayerischen Wald gekommen, hatte er doch Schreckliches über den Markt gehört in den vergangenen Tagen. „Ich habe ab Patersdorf mit Schildern gerechnet, die mit den Worten ,Vorsicht Kannibalismus‘ vor der Gefahr warnen, die im Markt Teisnach droht - doch da standen keine", sagte Weiß zu Beginn seiner Fastenpredigt - und erntete dafür viel Gelächter. So gefährlich wie vermutet, räumte der Prediger schließlich ein, scheint es in Teisnach aber gar nicht zu sein. „Der Kannibalismus ist schließlich den Schwarzen vorbehalten und eines ist sicher, die Rita ist keine Schwarze, also muss ich keine Angst haben", sagte er mit einem schelmischen Grinsen. Noch dazu, weil ein Schwarzer keinen anderen Schwarzen fresse. Ganz abgesehen davon, sei er gerne nach Teisnach gekommen, weil „die Waidler fröhliche Menschen sind", meinte er, bevor er so richtig loslegte mit seiner Fastenpredigt. Darin plädierte Weiß für die Einhaltung des Reinheitsgebot, dem „besten und einfachsten Lebensmittelgesetz" - sowohl beim Bierbrauen als auch im Glauben. Zum Bierbrauen brauche man nicht mehr als Hopfen, Malz und Wasser, im Glauben Buße, Reue und Besserung. „Und alles, was darüber hinaus geht, ist verwässert", meinte er. Nicht zu viel versprochen hatte Feuerwehrvorsitzende Rudi Obermeier den Besuchern - darunter Bürgermeisterin Rita Röhrl, ihre Stellvertreter Markus Hauf und Alfons Altmann, der zugleich Ehrenvorsitzender der Feuerwehr ist, und zahlreiche Markträte - , als er ihnen ein besonderes kommunalpolitisches Schmankerl ankündigte. Bianca Plötz als Bürgermeisterin Rita Röhrl, Thomas Schmidt als CSUler Markus Hauf, Georg Wittmann als SPDler Josef Kopp, Ernst Kramheller jun. als Unabhängiger Alfons Altmann, Johann Strohmeier als Freier Wähler Karl Augustin und Ernst Kramheller sen. als Freier Wähler Fritz Bauer nahmen die Teisnacher Kommunalpolitik auf die Schippe, vergasen aber auch nicht, kräftige Seitenhiebe in Richtung Viechtach und Geiersthal auszuteilen

Geiersthal/Teisnach. Die Pfarrei Geiersthal-Teisnach feiert heuer ihr 800-jähriges Jubiläum. Mit einem erhebenden Festgottesdienst im Januar mit Abt Wolfgang Hagl aus Metten wurde das Tor zum Jubiläumsjahr aufgeschlossen, gefolgt vom Festakt in der Mehrzweckhalle mit der Vorstellung des Buches „800 Jahre Geiersthal - eine christliche Urzelle im Bayerischen Wald". Der Bogen der Veranstaltungen spannt sich über das ganze Jahr 2009. Nun folgte am Sonntag ein weiterer Glanzpunkt mit dem Festgottesdienst mit Pater Prior Witold Kuman aus Aldersbach. Mit den beiden Jubiläumsmessen wurde die Verbindung zu den Wurzeln der Urpfarrei hergestellt. Die kirchliche Gemeinde gehörte früher zum Rodungsgebiet des Klosters Metten und wurde 500 Jahre lang vom ehemaligen Zisterzienzer-Kloster Aldersbach seelsorgerisch betreut. Das frisch renovierte, stilvoll dekorierte Gotteshaus gab der Eucharistiefeier ein festliches Gepräge. Mesnerin Hedwig Kasparbauer, Rita Kasparbauer und Lore Tremmel hatten beim Schmücken in und vor der Kirche künstlerisches Talent bewiesen. Besonders das aus kleinen Rosen gefertigte Geiersthaler Wappen vor dem Ambo aus der Hand von Katharina Bauernfeind war absoluter Blickfang. Pfarrer Johann Trescher begrüßte den Gast aus Aldersbach vom Orden der polnischen Salettiner, aber auch alle Mitwirkenden beim Gottesdienst. In Konzelebration feierten dann Pater Prior Witold, Pfarrer Johann Trescher und Pfarrer i.R. Konrad Krieger den Festgottesdienst, bei dem besonders der verstorbenen Priester der Pfarrei gedacht wurde. „Jubiläen feiern ist schön, es erfreut des Menschen Herz", begann der Prior seine Predigt und fuhr fort, „sie sind ein Anlass, aus der Geschichte zu lernen". Dann ging er auf die Historie des Klosters Aldersbach und damit auch auf die Vergangenheit der Pfarrei ein. „Geschichte ist lebendig, wenn wir etwas für die Zukunft mitnehmen wollen", meinte er. Prior Witold erinnerte an die benediktinische Regel: „Ora et labora". Heute lebe der Mensch größtenteils nur, um zu arbeiten, das „ora" werde oft vergessen. Auch die Wirtschaftskrise habe im Arbeitswahn ihren Ursprung. Das Gebet stelle die Verbindung zu Gott her. „Wer betet, begibt sich in die Hand Gottes, teilt sich Gott und den andern mit. Teilen aber verbindet". Wir sollten uns anstecken lassen von den Leistungen unserer Vorväter", wünschte der Prediger zum Jubiläum. Der Männergesangsverein Geiersthal unter Leitung von Franz Passauer ließ mit seinen markanten Männerstimmen mundartliche Weisen aus verschiedenen Messen erklingen. Resi Bumgartner begleitete die Lieder mit feinen Zitherklängen, beschwingte Orgeltöne entlockte Anna Feuchtinger ihrem Instrument beim Volksgesang. Wolfgang Göstl trug die Lesungen vor. In den Fürbitten flehte er um den Geist Jesu, um die Fürsprache der heiligen Margareta, um die Verbundenheit mit der Kirche in Glaube, Hoffnung und Liebe und um den Segen für alle, die sich um die Pfarrgemeinde verdient gemacht haben. Schließlich betete er für alle Wohltäter, Erbauer und Priester der Pfarrei. Mit der Geiersthaler Münze und einem Geschenkkorb bedankte sich Pfarrer Trescher bei Pater Prior Witold. Mesnerin Hedwig Kasparbauer erhielt für ihren unermüdlichen Einsatz einen prächtigen Blumenstrauß aus der Hand des Pfarrers. Mit dem Dank des Pfarrers an alle Mitwirkenden und mit dem erhebenden Chorsatz der Männer „Herr, deine Güte reicht so weit" ging ein beeindruckender Gottesdienst zu Ende. Trescher lud anschließend die Geistlichkeit und enge Mitarbeiter zum Mittagessen ins Hotel „Kramerwirt" ein. Bürgermeister Alfons Fleischmann schloss sich hier den Grußworten des Pfarrers an und überreichte dem Prior das kürzlich erschienene Buch „800 Jahre Geiersthal". Der Prior bekundete, dass er sich im Bayerischen Wald wohl fühle und gerne wiederkommen werde.

Teisnach. Der Teisnacher Pfarrhof ist renovierungsbedürftig. Aber jede Sanierungsmaßnahme kostet Geld. Da hatte Pfarrer Johann Trescher die Idee: Mitmachen bei der innovativen Aktion „Platz schaffen hilft". Damit soll ein finanzieller Grundstock für die Erneuerung des Gebäudes geschaffen werden. Jeder kann das Vorhaben unterstützen, es kostet ihn keinen Cent. Die Sachspendenaktion läuft ab sofort bis 3. Mai. Pfarrer Trescher und die Kirchenverwaltung Teisnach holten für dieses Projekt die „goodsellers AG" als Partner, der diese Aktion schon mehrfach mit Erfolg in anderen Gemeinden durchgeführt hat. Wer also unbenutzte, doppelt vorhandene und verborgene Schätze hat, diese ausräumen will und Platz schaffen möchte, ruft einfach die kostenlose Hotline 0800/ 0005371 an (nicht das Pfarramt). Diese wird zurückrufen, die Gegenstände abholen oder fotografieren. Noch einfacher: Das Faltblatt im neuen Pfarrbrief genau durchlesen, den Abreißzettel ausfüllen, an die „goodsellers GmbH" faxen, mit der Post schicken, in die Boxen in einer der vier Kirchen oder in den Briefkasten des Pfarramts werfen. Die Flyer liegen auch in den Gotteshäusern auf. Der Kooperationspartner, die „goodsellers AG", ist eine Agentur für Sachspendenprojekte und den digitalen Vertrieb. Sie nimmt die Adressdaten der Spender auf und recherchiert über die Verkaufswahrscheinlichkeit der angebotenen Spendenartikel auf der Internetplattform eBay und bietet sie hier zum Verkauf an. Anschließend vereinbart sie einen Termin beim Spender zur Abholung. Lediglich große und schwere Gegenstände werden fotografiert. Was kann man spenden? Die Liste der empfohlenen Waren ist lang: Alte Fotoapparate, Spiegelreflexkameras, Pelzmäntel, technische Geräte (Verstärker, Mischpult etc.), Fahrräder, Besteck, Antiquitäten, Bücherbände, Musikinstrumente, altes Blechspielzeug, Modellbau, alte Röhren- oder Kofferradios, handgeschnitzte Holzfiguren, Statuen, Sammlerstücke, Marken-Porzellan, Heimwerker- und Gartengeräte, Business- und Industriegeräte, Carving-Skier, antike oder außergewöhnliche Möbel, Maschinen und Geräte, DVD-Pakete, Auto- und Motorradteile, Elektrogeräte (Dampfreiniger, Staubsauger, etc.), Sammlungen (Comic-, Briefmarken, antike Landkarten- oder Münzsammlungen), Seltenes (Reklame und Werbung, Medaillen, Ölgemälde, Serienprodukte, Militaria etc.). Leider gibt es auch einige Artikelgruppen, die auf dem Internet-Markt eBay keine Nachfrage erfahren: Schreibmaschinen, Tintenstrahldrucker, Modeschmuck, Videorekorder, Computerzubehör, Kleidung, Schallplatten, CDs. Um die Abwicklungskosten möglichst gering zu halten, sollten die Gegenstände noch einen gewissen Wert haben. Nähere Angaben über die Spenden sind hilfreich und notwendig: Marke, Modell, Alter, Funktionsfähigkeit, Wert, Nutzbarkeit, Bedienungsanleitung und sauberer Zustand. Diese Merkmale sollten auf einen Zettel geschrieben und an den Gegenstand geheftet werden. Den Verkauf der Artikel können die Spender auf der eBay-Homepage durch die Eingabe des Suchworts „jch" verfolgen und sich freuen, wenn das Konto für die Pfarrhausrenovierung dadurch wächst.
Teisnach. Die Feuerwehr Teisnach hat am vergangenen Mittwoch ein neues Einsatzfahrzeug in den Dienst gestellt. Mit dem Fahrzeug vom Typ Gerätewagen Logistik werden künftig die Nachschubtransporte von Einsatzgeräten geregelt, die auf den Löschfahrzeugen keinen Platz finden: von zusätzlichen Pumpen über Ölbinder bis hin zu Sandsäcken, aber auch verschmutztes Gerät und Schläuche von der Einsatzstelle zurück ins Gerätehaus. Bei Wasserrettungseinsätzen - im Schutzbereich der Feuerwehr Teisnach ereignen sich häufig Bootsunfälle auf dem Schwarzen Regen - kann künftig die Wasserrettungsgruppe das benötigte Material ebenso schnell an die Einsatzstelle bringen. Der Gerätewagen ist aufgebaut auf ein Allradfahrgestell und wird mit drei Feuerwehrleuten besetzt. Die benötigte Ausrüstung wird auf Rollcontainern und Paletten vorgehalten und kann je nach Schadensfall in kürzester Zeit zugeladen und an die Einsatzstelle gebracht werden. Wegen seiner Motorisierung und entsprechender Gewichtsreserven kann das Fahrzeug vielseitig eingesetzt werden. Die Projektgruppe der Feuerwehr um Kommandant Rolf Jungmann und den Projektleiter Robert Leidl ist es gelungen, ein Fahrzeug zu entwickeln, das den Bedürfnissen und Notwendigkeiten in Teisnach entspricht. Bei der Ankunft des Fahrzeuges ließ es sich Bürgermeisterin Rita Röhrl nicht nehmen, im neuen Einsatzwagen mitzufahren. Die Feuerwehr Teisnach verfügt über eine moderne Ausrüstung und ist somit in der Lage, die vorhandenen Sachwerte, darunter zahlreiche Firmen mit mehr als 1200 Arbeitsplätzen, aber auch die in Teisnach wohnenden Menschen bei Bränden oder anderen Schadenslagen zu schützen und die notwendige Hilfe zu gewährleisten. Dazu gehört auch die Beratung und Mitarbeit bei künftigen Projekten in Bauleitplanung und Hochwasserschutz, bei denen die Feuerwehr der Gemeinde als Berater zur Verfügung steht. Der Markt Teisnach unterhält vier gemeindliche Feuerwehren zum Schutz der Bevölkerung und ist ständig bemüht, die Ausrüstung seiner Feuerwehren auf einem zeitgemäßen Stand zu halten.

Kaikenried. Die Arbeit des Katholischen Frauenbunds Kaikenried rückte einmal mehr der Rechenschaftsbericht in das Bewusstsein, den Schriftführerin Irmgard Löffler bei der Jahreshauptversammlung vorlegte. Vorsitzende Martha Steer begrüßte im fast voll besetztem Raum im Vereinsheim Kaikenried auch Bezirksvorsitzende Erna Niedermayer aus Viechtach, die im Verlauf dieser Versammlung langjährige Mitglieder ehrte. Einen großen Dank richtete Vorsitzende Martha Steer an alle Mitglieder, die sich beim Frauenbund einbringen. Wie engagiert die Mitglieder des Frauenbundes waren, bewies die lange Liste der Veranstaltungen. Als katholischer Verein habe man religiöse Veranstaltungen wie Weltgebetstag, Maiandacht sowie traditionellen, kirchlichen Festen einen besonderen Stellenwert eingeräumt. Neben den Bastelnachmittagen, bei denen Adventskränze und Kräuterbüschel zum Verkauf hergestellt wurden, kamen auch gesellige Runden nicht zu kurz. Abgerundet wurde das Jahresprogramm durch Ausflüge und Wanderungen. Das Jahresprogramm 2009 wird demnächst unter www.frauenbund-kaikenried.de veröffentlicht. Stellvertretende Vorsitzende und Schatzmeisterin Heidi Seitz berichtete in ihrem Kassenbericht von einer gut gefüllten Vereinskasse. Die Kassenprüferinnen Hilde Kraus und Anna Baumgartner bescheinigten ihr eine einwandfreie Kassenführung. Zusammen mit Bezirksvorsitzender Erna Niedermayer ehrte Martha Steer einige Damen für langjährige Mitgliedschaften. Die goldene Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft beim Frauenbund erhielten Anna Linsmeier, Irma Augustin, Elfriede Bauer, Katharina und Anna Kraus. Frieda Schötz, Martha Steer und Centa Wanninger bekamen die silberne Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft. Außerdem bedankte sich die Bezirksvorsitzende bei jeder Dame mit einer gelben Rose. Nach dem offiziellen Teil haben die Frauen noch ein kaltes Buffet vorbereitet und mit dem gemütlichen Teil endete die Jahreshauptversammlung.
Teisnach. Zu viel Abwasser macht der Kläranlage in Teisnach Probleme. Sie schafft es nicht mehr, das Wasser ordnungsgemäß zu klären. Nun will die Marktgemeinde Abhilfe schaffen: die Anlage wird aufgerüstet. Für rund 800 000 Euro werden in zwei der drei Belebungsbecken Lamellen eingebaut. Die Planungen dafür wurden in der Marktratssitzung am Donnerstagabend an das Passauer Büro H2Ortner vergeben. Seit über einem Jahr bereitet die Kläranlage Bürgermeisterin Rita Röhrl Kopfzerbrechen. Erst stieg die Klärschlamm-Menge gravierend an, dann wurden zu hohe Perfluorierte-Tenside-Werte (PFT) gemessen. Und nun hat sich herausgestellt, dass die Anlage auch „mengenmäßig" überfordert ist. Die Folge ist, dass der Klärschlamm nicht mehr lang genug im Belebungsbecken bleibt, nicht fest wird und zu schnell in den Vorfluter fließt. Immer wieder ist es in den letzten Monaten vorgekommen, dass Klärschlamm in den Schwarzen Regen abtreibt, es kommt zu Gewässerverunreinigungen. Mehrmals hat die Marktgemeinde deshalb schon Ärger mit der Justiz gehabt. „Zwar wurden die Ermittlungen jedes Mal eingestellt, es gab keine strafrechtlichen Konsequenzen, aber es war klar, dass das kein Dauerzustand ist und wir was tun müssen", betont die Rathauschefin. Als Erstes wurde nach der Ursache für die Probleme gesucht. Dabei stellte sich heraus, dass das von der Papierfabrik Pfleiderer zugeleitete Abwasser für das Klärschlamm-Problem verantwortlich ist. Aus diesem Grund übernimmt nun das Unternehmen auch die Kosten in Höhe von rund 800 000 Euro für die Aufrüstung der Kläranlage. „Die Verantwortlichen der Firma Pfleiderer zeigten sich sehr kooperativ", hob die Bürgermeisterin hervor. Allerdings werde der Markt die Baumaßnahme vorfinanzieren und Pfleiderer werde sie auf vier Jahre zurückerstatten. Dies ist in einer Sondervereinbarung zwischen der Gemeinde und der Papierfabrik Pfleiderer niedergeschrieben, die der Marktrat einstimmig billigte Eine solche Sondervereinbarung gibt es seit April 1993. Darin wurde die Einleitung der Industrieabwässer in die Kläranlage Teisnach geregelt. Für die Kommunen Teisnach, Geiersthal und Patersdorf, die ihre Abwässer in die Kläranlage leiten, wurde zusammen ein Einwohnergleichwert (EWG) von 17 100 angesetzt, für die Pfleiderer Papierfabrik ein EWG von 8300. Wie sich nun herausstellte, sind diese für das Unternehmen angesetzten Werte viel zu niedrig, nachdem von Pfleiderer mittlerweile viel mehr Abwasser zugeleitet wird. Der höhere Zulauf ist es auch, der die Kapazitäten der Kläranlage sprengt. Zwei Möglichkeiten standen für eine Aufrüstung zur Auswahl: eine herkömmliche Erweiterung der Kläranlage, die mangels Platz schwierig und zudem sehr teuer geworden wäre und der Einbau von Lamellen. „Das Lamellenverfahren ist bei uns noch nicht Stand der Technik, wird in Österreich aber schon länger erfolgreich angewandt", betonte Röhrl in der Marktratssitzung. Als Beispiele nannte sie Zell am See. An den Lamellen sammelt sich dieser und wird so am Abfließen gehindert. An der hohen PFT-Belastung ändert das neue Verfahren allerdings nichts. „Wir haben mit der Firma Pfleiderer vereinbart, dass sie ihre Produktion dahingehend umstellen, dass der Klärschlamm künftig nicht mehr mit PFT belastet ist. Denn seit bekannt ist, dass die giftigen Stoffe sich im Teisnacher Schlamm befinden, muss die Gemeinde den Klärschlamm verbrennen lassen. Dies führt zu erheblichen Mehrkosten, die die Firma Pfleiderer übernehmen muss, wenn sie ihre Produktion bis Jahresende nicht umstellen kann. Dies wurde ebenso in der geänderten Sondervereinbarung festgehalten wie eine neue Aufteilung der Betriebskosten, die neuen EWG-Werte (für Pfleiderer nun 24 700; für die Gemeinde unverändert 8300) und die Abwasserhöchstmenge, die eingeleitet werden darf. „Insgesamt fahren wir alle gut mit dieser Vereinbarung. Die Aufrüstung mit Lamellen ist die billigste und wirtschaftlichste Lösung, für die weder die anderen Kommunen noch die normalen Anschließer etwas bezahlen müssen", betonte Röhrl. Baubeginn soll demnächst sein. Zunächst wird ein Belebungsbecken umgerüstet. Bewährt sich das Verfahren in einem achtwöchigen Probelauf, erfolgt in einem zweiten Schritt der Einbau in einem weiteren Becken.
Teisnach. Wenn die Witterung es zulässt, wird am Montag, 6. April, mit dem Bau des FH-Gebäudes in Teisnach begonnen werden. Der Marktrat hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend die ersten Aufträge für die Arbeiten vergeben. Bauträger ist die OZB (Optik-Zentrum Bayern-GmbH"). Dennoch läuft die Vergabe der Gewerke über den Marktrat. Dessen Votum weist Bürgermeisterin Rita Röhrl an, wie sie als Vorsitzende der OZB-Gesellschafterversammlung entscheiden soll. Die Baumeisterarbeiten waren EU-weit ausgeschrieben worden. 15 Angebote sind eingegangen. Das billigste hat die Firma Michael Dankerl aus Willmering bei Cham mit einem Volumen von 764 591,20 Euro (inklusive Mehrwertssteuer) eingereicht. Daher ging der Zuschlag an das Oberpfälzer Unternehmen. Geschätzt wurden Kosten in Höhe von 955 590 Euro, das teuerste Angebot lautete auf 1 202 000 Euro. Die Konstruktionsarbeiten in Holz im Zuge der Errichtung des Technologiecampuses wird die Josef Obermeier GmbH aus dem oberbayerischen Bad Endorf durchführen. Das Unternehmen hatte mit einem Preis von rund 210 000 Euro das günstigste Angebot vorgelegt. Veranschlagt worden waren Kosten in Höhe von 295 000 Euro, das teuerste der neun abgegebenen Angebot hatte ein Volumen von über 400 000 Euro. Die Aufträge für den Einbau einer Blitzschutzanlage und für die Trassenführung für die Kabelverlegung kann GmbH-Geschäftsführer Gerhard Wittenzellner eigenverantwortlich vergeben, da das jeweilige Auftragsvolumen unter 50 000 Euro liegt. Die Blitzschutzanlage wird die Firma „Blitzschutz Franz Maier" aus Aidenbach installieren. Mit einem Auftragsvolumen von 9200,24 Euro liegen die Kosten nun rund 20 Prozent unter dem Schätzpreis.Den Zuschlag für die Trassenführung der Kabelverlegung erhielt die Firma Weikl aus Bodenmais für 25 703,20 Euro. Das Unternehmen hatte das billigste von drei Angeboten abgegeben. Ebenfalls drei Angebote sind für das Gewerk „Einbau von Bohrpfählen" eingegangen. Den Auftrag soll die Firma IST GmbH aus Deggendorf erhalten. Die Kosten dafür belaufen sich auf 50 146,60 Euro. Zugleich wurden in der Sitzung der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan für Teisnach-Oed durch Aufstellungs- beziehungsweise Satzungsbeschluss aufgestellt. Dreimal mussten der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan öffentlich ausgelegt werden, beim letzten Mal nun kamen keine Stellungnahmen und Anregung mehr, so dass die endgültigen Beschlüsse gefasst werden konnten. Die beiden Pläne gehen nun in der Fassung vom 19. März zur Genehmigung ans Landratsamt.
Einstimmig beschlossen hat der Marktrat, den FC Kaikenried mit 5000 Euro zu unterstützen. Der Fußballclub plant einen überdachten Freisitz zu errichten. Damit schafft der Verein die Voraussetzung, dass bei Fußballspielen unter dem Schutz eines Daches Tische und Bänke aufgestellt und Kaffee und Kuchen verkauft werden können. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 41 948 Euro. Notwendig wird der Freisitz auch deshalb, weil an der Stelle, an der bislang für Feste ein Zelt aufgestellt wurde, nun Spielgeräte für Kinder aufgestellt werden. Diese werden von der Gemeinde angeschafft. Der einstimmige Beschluss, den Zuschuss in Höhe von 5000 Euro zu gewähren, sorgte für Erleichterung. Um gar nicht erst Gerüchte aufkommen zu lassen, dass der FC permanent und mit großen Summen von der Gemeinde unterstützt werde, zeigte Bürgermeisterin Rita Röhrl auf, wofür der Fußballverein in der Vergangenheit Zuschüsse erhalten hatte und in welcher Höhe. Demnach erhielt der FC insgesamt 9300 Euro - für den Einbau einer Heizung 3000 Euro, für den Ankauf eines Rasenmähers 3000 Euro und für den Sportplatz 2000 Euro sowie insgesamt 1300 Euro für Durchlaufposten wie das Wasser für die Sprinkleranlage. Zudem gewährte der Markt dem Verein Darlehen in Höhe von insgesamt 38 700 Euro. Auf die nächste Sitzung vertagt wurde dagegen die Entscheidung, an wen die Bewachung der öffentlichen Anlagen in Teisnach neu vergeben wird. Brandlwiese: Grünes Licht für Wohnheim Mit dem Beschluss, den Bebauungsplan Brandlwiese zu ändern, hat der Marktrat Teisnach in seiner jüngsten Sitzung die Weichen dafür gestellt, dass Bauunternehmer Alexander Penzkofer aus Regen an der Dr.-Rohde-Straße eine Studentenwohnanlage errichten kann. Ursprünglich war für die ehemalige „Denkwies" eine Reihenhausbebauung vorgesehen. Einstimmig votierten die Markträte dafür, das Verfahren zur Änderung des Bebauungsplans einzuleiten. Es wurde entschieden, das neue vom Büro Bielmeier aus Kaikenried entworfene Deckblatt in einem vereinfachten Verfahren öffentlich auszulegen und an die Fachstellen zu schicken. Bauherr Alexander Penzkofer, der mit Spannung die Entscheidung des Gremiums erwartete, reagierte erleichtert. Er lobte die konstruktive und kooperative Zusammenarbeit mit dem Markt Teisnach, der zügig die Voraussetzungen für den Bau des Studentenwohnheims schafft. Gemeinde sagt Nein zu einem Solarpark Abgelehnt hat das Gremium einen Antrag eines Investors auf Änderung des Flächennutzungsplans. Der Unternehmer wollte in Kaikenried einen Solarpark errichten. Doch in Gesprächen mit den Fachstellen sei der Gemeinde bescheinigt worden, dass die Änderung abgelehnt werden würde, daher entschied der Marktrat das Verfahren erst gar nicht einzuleiten. Um aber künftig vorbereitet zu sein, wenn derartige Anfragen kommen, will die Gemeinde geeignete Standorte für Photovoltaik-Freiflächenanlagen prüfen lassen. Den Auftrag dafür erhielt das Osterhofener Büro GeoPlan - für 2500 Euro Pauschale.
Teisnach. „Im Mittelpunkt steht immer der Mensch" - mit dieser Aussage bekräftigte Bürgermeisterin Rita Röhrl auf der kürzlichen Jahresversammlung der Feuerwehr Teisnach die Bedeutung, die die Feuerwehrleute mit ihrem Einsatz für die Feuerwehr und für die öffentliche Sicherheit haben. Dabei waren die Jahresberichte von Kommandant Rolf Jungmann und des Vorsitzenden Rudi Obermeier beachtlich. Neben dem Einsatzdienst mit insgesamt 57 Einsätzen und zahlreichen Übungen und Ausbildungsstunden war auch der Feuerwehrverein wieder sehr aktiv. Neben den beiden Traditionsveranstaltungen Feuerwehrball und Märzenfest waren die Mitglieder der Feuerwehr beim KIT-Open-Air viele Stunden beteiligt und zusammen mit dem Spielmannszug und den Woidschrazln wurde auch wieder der Käsestand am Teisnacher Sommerfest betrieben. Daneben galt es bei zahlreichen weltlichen und kirchlichen Festen teilzunehmen. Und die nächsten Veranstaltungen werfen bereits ihre Schatten voraus. Auch der Spielmannszug der Feuerwehr Teisnach bleibt weiterhin ein Aushängeschild und ein kultureller Aktivposten des Marktes. Spielmannszug-Vorsitzender Christian Blüml gab in seinem Bericht der Versammlung einen Überblick, was die Musiker das ganze Jahr über bewirkt und getan haben. Im vergangenen Jahr wurde das Feuerwehrhaus Teisnach erweitert, eine automatische Schlauchpflegeeinrichtung wurde durch den Markt Teisnach für alle vier gemeindlichen Feuerwehren angeschafft, mit der das gesamte Schlauchmaterial gewaschen, geprüft und getrocknet wird. Außerdem wurde das Feuerwehrhaus mit einer Brandmeldeanlage ausgestattet, die zum einen die wertvolle Technik schützt und zum anderen auch eine zeitgemäße Schulungsmöglichkeit für die Feuerwehrleute im Umgang mit dieser modernen Sicherheitstechnik ermöglicht. Mit der Beschaffung eines Gerätewagens-Logistik wurde zudem eine wichtige Lücke im Ausrüstungsstand geschlossen, so dass die Feuerwehr in der Lage ist, ihre gesetzlichen Pflichtaufgaben zu erfüllen. Nebenher wurde von den Mitgliedern der Feuerwehr das Feuerwehrhaus renoviert und zahlreiche Reparaturen und andere Arbeiten in Eigeninitiative und auf Kosten des Feuerwehrvereins durchgeführt.

Teisnach. Teile kleiner wie ein Streichholzkopf oder ein Centstück und mit Toleranzen im Tausendstel-Millimeter-Bereich: Für die neue Präzisionsfertigung des Teisnacher High-Tech-Betriebes Rohde & Schwarz stellen diese Anforderungen kein Problem dar. Wie das Elektronikunternehmen mitteilte, hat es zur Realisierung des Projektes in die räumliche Ausstattung und den Maschinenpark zwei Millionen Euro investiert. „Insbesondere mechanische Teile für die Hochfrequenztechnik fordern ein Höchstmaß an Präzision", erklärt Alexander Glasl, Verantwortlicher im Hause Rohde & Schwarz für die Präzisionsfertigung. Rund ein Jahr hat er zusammen mit neun erfahrenen Facharbeitern an der Realisierung dieses ehrgeizigen Projektes gearbeitet. Inzwischen läuft die Fertigung im Dreischichtbetrieb. Die hochmodernen CNC-Präzisionsfräs- und Drehmaschinen sind aufeinander abgestimmt. Die vollautomatische Ultraschallreinigungsanlage ist in Betrieb, der Raum klimatisiert und die optische Messmaschine mit Laser, Tasteinheit und Fasertester liefert genaueste Ergebnisse. Produziert werden derzeit hauptsächlich High-End-Produkte aus Aluminium- und Messingmaterial für Rohde & Schwarz-Messgeräte der neuesten Generation. Das Konzept sieht eine eigenständige, komplexe Fertigungskette vom Rohteil bis zum Endprodukt vor. Die Arbeitsschritte sind verzahnt und garantieren dadurch eine effiziente und prozesssichere Fertigung. Rohde & Schwarz Teisnach bietet seine breit gefächerten Ressourcen auch auf dem freien Markt an. „Dank unserer neuesten Fertigungsmethoden und der langjährigen Erfahrung als Fertigungs- und Systemdienstleister erzielen wir auch hier gute Erfolge", betont Vertriebsleiter Thorsten Frieb-Preis. Ein kürzlich gewonnener Auftrag des größten deutschen Brillenherstellers Rodenstock, für den Service-Terminals zur Ermittlung von Messdaten über Auge und Sehvermögen gefertigt werden, unterstreicht dies (wir berichteten). Rohde & Schwarz und insbesondere das Werk in Teisnach habe immer auf Diversifierung gesetzt. Das Unternehmen als solches steht mit vier Geschäftsbereichen - Messtechnik, sichere Kommunikation, Rundfunktechnik sowie Funküberwachung- und ortung - auf vier Standbeinen und hat damit über die Jahrzehnte hinweg sehr gute Erfahrungen gemacht. Werkleiter Johann Kraus: „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, auf verschiedene Kundengruppen bauen zu können. Unternehmen, die nur einen Markt bedienen, tun sich bei einer Krise erfahrungsgemäß schwerer." Auch in Teisnach werden seit Jahren, neben der Fertigung für den Mutterkonzern, Fertigungsdienstleistungen für Dritt-Unternehmen angeboten

Teisnach. Ihrer langjährigen Erfolgsgeschichte fügten die Skifahrer des Rohde & Schwarz-Werkes Teisnach ein neues Kapitel hinzu: Bei der Konzermeisterschaft in Söll (Tirol) holten sie die Mannschaftstitel bei den Damen und Herren und stellten mit Andreas Strohmeier (Bodenmais) den tagesschnellsten Rennfahrer. Insgesamt gingen 202 Sportler aus den Werken München, Memmingen, Teisnach und Vimperk (Tschechien) an den Start des Riesentorlaufs. Die Mannschaftswertung der Herren gewann das Teisnacher Team mit den Läufern Andreas Strohmeier, Kurt Heller (Regen), Harald Hanny (Kirchberg) und Johann Zitzelsberger (Zachenberg). Bei den Damen siegten Sandra Ochsenbauer (Zachenberg), Diana Aichinger (Zachenberg), Jutta Oberberger (Linden) und Elisabeth Obermeier (Altnußberg). Andreas Strohmeier war mit 46,33 Sekunden zudem Tagesschnellster und Gesamtsieger der Herren I. Außerdem gewannen Sandra Ochsenbauer (Damen I) und Kurt Heller (Herren III) ihre Konkurrenzen.Stockerlplätze holten außerdem Diana Aichinger (2. Platz Damen I), Erwin Greil (3. Platz Herren IV), Johann Zitzelsberger (3. Platz Herren III) und Josef Kopp (2. Platz Jugend männlich).Die Pokale und Siegerurkunden überreichten Geschäftsführer Christian Leicher und der Konzernbetriebsratsvorsitzende Manfred Büttner aus München beim „Postwirt" in Söll.

Kaikenried. Nach Wochen der Organisation und Überlegungen, welche Art der Musik es werden sollte, wurde man sich schnell einig: Die vergangenen Winterpartys des FC Kaikenried werden in diesem Jahr zur Rocknacht. Morgen, Samstag, ist es ab 20 Uhr soweit. Nach etlichem hin und her stand für die Organisatoren vom Förderverein des FC Kaikenried fest, dass eine AC/DC-Coverband der Hauptact sein soll. Den Ausschlag gab letztendlich, dass in diesem Jahr die Kult-Band wieder auf Tour ist und alle diese „live" sehen möchten. Ebenso sind die Songs von AC/DC bei Jung und Alt beliebt. Verpflichtet wurden schließlich die „Five/Volts" aus Abensberg. Sie spielen die „Klassiker" sowie auch die neuen Hits der Kult-Rockgruppe AC/DC. Das Vorprogramm bestreitet die Newcomer Band „Mr. Smash", die ihren Ursprung in Ruhmannsfelden hat. Sie gibt morgen ihr Debüt und hofft auf eine super Stimmung im Publikum. Hier handelt es sich um eine Band, welche Rock in allen Variationen wiedergibt. Ihr Ziel ist es, die anwesenden Gäste für den MainAct „Five/Volts" anzuheizen. Die Party findet am Sportplatz in Kaikenried statt und der Eintritt beträgt vier Euro. Einlass ist ab 20 Uhr. Für den Durst sowie den kleinen Hunger der Gäste ist bestens gesorgt. Parkmöglichkeiten sind vorhanden und werden ausgeschildert sein, die Feuerwehr Kaikenried übernimmt die Einweisung der Parkplätze.
Teisnach/Regen. Ihre gewohnten Musikinstrumente haben die Jugendlichen des Teisnacher Spielmannszuges diesmal gegen die schmalen Kufen der Schlittschuhe getauscht. Anstatt Tonleitern rauf und runter, ging es mit mehr oder weniger wackligen Knien auf dem glatten Eis des Regener Eisstadions hin und her. Anschließend wurden die verbrannten Kalorien bei einem gemeinsamen Besuch bei Mac Donalds gleich wieder aufgefüllt. Die Stimmung war super und bestätigte den Verantwortlichen - Andreas Kräwer, Matthias Treml, Carola Wallner und Matthias Wittenzellner - dass sie mit ihrem Angebot wieder einmal den Geschmack ihrer Mitglieder voll getroffen haben. Der aktiven Vorstandschaft sind neben der musikalischen Ausbildung auch gemeinsame, alternative Aktivitäten wichtig. So besuchen die Jungs und Mädels auch gemeinsam das Kino, gehen zum Schlitten fahren, veranstalten Spielenachmittage oder gehen ins Schwimmbad. Auch aus dem Teisnacher Ferienprogramm ist der Spielmannszug nicht wegzudenken. Hier beteiligen sich die Jugendlichen alle Jahre mit erlebnisreichen Veranstaltungen. Wer hat Lust zum Mitmachen? Unter: www.spielmannszug-teisnach.de erfährt man mehr.
Teisnach. Ein Stück Teisnach ist bald Geschichte: Am Freitag hat der Abriss des ehemaligen Marienheims an der Berginger Straße begonnen. Mit mehreren Arbeitern, Containern und einem Bagger ist die Abbruchfirma Troiber aus Achslach ans Werk gegangen. Als erstes wurde das Dach abgedeckt, anschließend rissen die Arbeiter die Fenster samt Rahmen heraus. Der Platz auf dem noch die Überreste des Gebäudes stehen, ist nach Angaben von Teisnachs Bürgermeisterin Rita Röhrl der ideale Standort für eine Urnenwand - direkt an den Friedhof angrenzend. Gebäude und Grundstück befinden sich im Eigentum der Pfarrpfründestiftung. Diese hat dem Markt Teisnach die Aufgabe übertragen, das Marienheim abzureißen. Die Kosten dafür trägt die Gemeinde. Das in den Jahren 1945 bis 1948 unter Pfarrer Treiber errichtete Marienheim wurde am 8. August 1948 von Weihbischof Ex.Dr. Johann Höcht geweiht. In dem Gebäude wohnten zunächst die Friedhofswärter. Später war in dem Gebäude die Nähschule der Mallersdorfer Schwestern untergebracht. In den 60er Jahren des vergangen Jahrhunderts hatte die Landjugend darin ihr Jugendheim. Letzte Bewohnerin des Marienheims war Berta Anzinger. Sie lebte allein im Häuschen - bis sie im Sommer vergangenen Jahres verstarb. Seither stand das Marienheim leer.

Teisnach. Anlässlich des Elternkaffees im Kindergarten fand jüngst ein Vortrag über Infektionskrankheiten bei Kindern statt. Referent war der Apotheker Philipp Rank. Rank referierte im ersten Teil seines interessanten Vortrages über die spezielle Behandlung von Erkältungskrankheiten bei Kindern. Er wies darauf hin, dass Kinder „keine kleinen Erwachsenen" seien, da ihr Körper sowie dessen Funktionen noch vollständig im Aufbau und in der Entwicklung sind. Besonders bei infektiösen Krankheiten und grippalen Infekten sei es wichtig, die vom Arzt oder Apotheker vorgegebenen Einnahmemengen und Zeitpunkte einzuhalten, damit das Arzneimittel auch beim nächsten Infekt gut und schnell wirkt. Rank beruhigte die besorgten Mütter beim Thema Alkohol in Arzneimitteln: In einer Scheibe Brot oder in 100 g Fruchtsaft sei mehr Alkohol enthalten als in 20 Tropfen Arzneimittel mit 50 vol. Prozent Alkohol. Er ging dann auf die wichtigsten Erkältungskrankheiten bei Kindern ein und stellte deren Behandlungsmöglichkeiten dar. Den zweiten Teil seines Vortrags widmete Rank der Homöopathie und Naturarznei. Er berichtete, dass im Vergleich zu allen anderen europäischen Ländern diese beiden Behandlungsmöglichkeiten nur in Deutschland äußerst beliebt seien, speziell bei Müttern. Die aufmerksamen Zuhörerinnen lernten den Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, kennen. Dieser postulierte, dass ein giftiger Stoff, zum Beispiel das Bienengift, zum homöopathischen Heilmittel wird, wenn dieser Stoff nur oft genug verdünnt (potenziert) wird. Aus Bienengift wird so das homöopathische Arzneimittel Apis Globuli. Wichtig bei der Homöopathie sei, dass bei schweren Infekten wie eitrige Mandelentzündung oder jeglichen Beschwerden mit Fieber die Eltern unbedingt einen Arzt aufsuchen sollen. Am Ende des interessanten Vortrages legte Rank den Müttern nahe, bei Infekten ihrer Kinder stets den Rat eines Arztes oder Apothekers einzuholen.
Teisnach. Bei schönem Wetter und winterlicher Landschaft haben die Heimbewohner des Alten- und Pflegeheims St. Margareta, Haus 3, eine Kutschenfahrt durch Teisnach und Umgebung miterlebt. Fast das ganze Personal beteiligte sich daran, um auch Rollstuhlfahrern die Fahrt zu ermöglichen. Einige Bewohner bemerkten sehr schnell die Veränderung ihres Heimatortes. Bei der Fahrt durch den Wald erzählten viele von ihnen mit viel Freude und Begeisterung, wie sie dort früher mit Pferden Waldarbeiten verrichtet haben. Alle Bewohner und auch das Begleitpersonal waren sich einig, eine solche Kutschenfahrt mit Johann Hohlmayer aus Wetzelsdorf, der sich mit seinen Pferden zur Verfügung gestellt hatte, noch viel öfter unternehmen zu wollen.

Teisnach. Der Frauenbund Teisnach bastelte vergangene Woche unter Anleitung von Maria Kramheller schöne Osterkerzen, die mit verschiedenen Motiven verziert wurden. Die Kerzen werden in der Osternacht am Osterfeuer entzündet und mit dem Licht in der Hand wartet man auf die Auferstehung des Herrn. Auf unserem Bild verzieren gerade Anneliese Pritzl (von links), Therese Wittmann, Anna Krippner und Thea Klatte die Osterkerzen
Teisnach. Der diesjährige Vereinsausflug der Spvgg von 25. bis 28. Juni führt per Bus nach Marling, der Garten Eden Südtirols, ins Drei-Sterne-Hotel „Marlinger-Hof". Geplant ist unter anderem ein Besuch des Schlosses Trauttmandorf, die Erkundung der Kurstadt Meran , der Besuch der Therme Meran und die ein oder andere Weinprobe. Alle Interessenten können sich ab sofort (solange noch Plätze frei sind) verbindlich anmelden bei Heiko Weidlich unter Tel. 09923/ 803904. Infos unter www.spvggteisnach.de.
Teisnach. „Das ist Knete für die Löcher in den Zähnen", erklärte eine Drittklässlerin, als Zahnarzt Dr. Johann Paukner nach der Bezeichnung für das Füllmaterial fragte. Der Zahnarzt war zusammen mit seiner Assistentin Sandra Holzbauer als Vertreter der Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e. V. in der ersten bis zur dritten Klasse der Grundschule Teisnach, um die Kinder über Vorsorgemaßnahmen zur Gesunderhaltung der Zähne aufzuklären. Richtige Mundhygiene, gesunde Ernährung und regelmäßige Zahnarztbesuche seien die Voraussetzung für die Gesunderhaltung der Zähne, erklärte der Zahnarzt den Kindern. In allen drei Klassen durften die Kinder unter Anleitung von Dr. Paukner selber an Zahnmodellen Zahnkronen versiegeln und Löcher im Zahn mit „Knete" füllen (unser Bild). Zum Schluss verteilte der Zahnarzt an alle Kinder eine Zahnbürste und Zahnpasta.
Teisnach. Zur Osterbeichte mit anschließendem Gottesdienst und Krankensalbung hatte der Sozialausschuss des Pfarrgemeinderats alle Seniorinnen und Senioren der Pfarrei Geiersthal/Teisnach eingeladen. Die Möglichkeit, in der Pfarrkirche bei zwei auswärtigen Geistlichen die Beichte abzulegen, nahmen erfreulicherweise viele an. Anschließend wurden die Senioren im Pfarrheim mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Bei seiner Begrüßung bedankte sich Seniorenbetreuer Erwin Fischl für die zahlreiche Teilnahme und bei den Geistlichen für ihre seelsorgerische Betreuung. Im voll besetzten Pfarrheim wurde nach dem Gottesdienst gefeiert und die Krankensalbung gespendet. Pfarrer Johann Trescher ging zu Beginn der Heiligen Messe, die er in Konzelebration mit Pfarrer i.R. Konrad Krieger feierte, auf die Bedeutung des Sakraments ein. Die Salbung mit geweihtem Öl im Namen des Herrn kann jeder gläubige Katholik empfangen, der an einer Krankheit oder an Altersbeschwerden leidet, um daraus Kraft, Mut und Trost zu schöpfen. Die Krankensalbung kann auch öfters empfangen werden. Zum Schluss bedankte sich Pfarrer Trescher bei den Anwesenden für die gute Beteiligung und das kräftige Mitbeten und Mitsingen.
Teisnach. „Hier duftet es aber gut. Und so angenehm warm ist es auch", ließen die Drittklässler der Grundschule Geiersthal bei ihrem Besuch in der Bäckerei Stadler (Teisnach) vernehmen. Aufmerksam hörten sie den Ausführungen des Bäckermeisters zu, der die einzelnen Arbeitsschritte zur Herstellung von Brot erklärte. Besonderes Interesse weckten die vielen Maschinen in der Backstube. Als Höhepunkt durften die Kinder selbst eine Breze formen. „So macht Unterricht Spaß", war die Meinung nach dem Kurztrip zum Bäcker.

Kaikenried. Nach dem letztjährigen Stück „Urlaub vom Doppelbett" geht heuer die Theaterreihe mit dem Dreiakter „Eine verrückte Familie" von Autor Walter G. Pfaus weiter. Damit will die Heimatbühne Kaikenried zwei Stunden von den Alltagssorgen ablenken. Zur Handlung: Die Herrin des Hauses, Verena Witzig, hat nur noch mit der Kirchenorganisation zu tun und vernachlässigt damit die ganze Familie. Die Kinder, Alex, Kerstin und Uschi, sind erwachsen und verkraften dies gut. Die Oma merkt nichts davon, da sie ohnehin alles sofort wieder vergisst. Der Opa hat nur die „Jagd" auf Röcke und Streiche im Sinn. Nur Stefan, der Herr des Hauses, leidet darunter, zumal er zwei linke Hände hat und alles im Chaos endet, was er anpackt. Auch seine Versuche, seine Frau eifersüchtig zu machen, scheitern kläglich. Doch dann kommt Verenas beste Freundin Carmen ins Spiel, die sich genauso wie Stefan vernachlässigt fühlt. Trotz ihres gemeinsamen Kummers verhindert Stefans Schussligkeit, dass es zum Äußersten kommt. Eine „eindeutige Situation" mit Carmen endet dann in einer internen familiären „Gerichtsverhandlung". Wie die „verrückte Familie" die Verhandlung abwickelt und wie es ausgeht, wird noch nicht verraten. Gespielt wird an drei Wochenenden, Ostersonntag und Montag, 12. und 13. April, Sonntag, 19. April und Samstag, 25. April. Eintrittskarten können wochentags bei der Sparkasse Kaikenried, Tel. 09923/2298, und an den Wochenenden bei Renate Pfeffer, Tel. 09923/ 1222 gekauft oder reserviert werden.

Teisnach. Der Teisnacher Frauenbund bietet seinen Mitgliedern sowie interessierten Frauen ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm an. Am kommenden Dienstag, 31. März, trifft sich der Frauenbund um 19 Uhr zum Palmgertenbinden mit der KAB im Pfarrheim. Die Teilnehmer werden gebeten, Palmkätzchen und Buchsbaum mitzubringen. Am Gründonnerstag, 9. April, gestaltet der Frauenbund die Nachtanbetung von 22 bis 23 Uhr. Die Feuerwehr Teisnach lädt zum Vortrag „Brandbekämpfung im Haushalt" am Samstag, 18. April, um 14 Uhr im Feuerwehrhaus Teisnach ein. Interessierte werden gebeten, sich bei Maria Kramheller anzumelden. Im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Kirchengemeinde Geiersthal trifft sich der Frauenbund am Sonntag, 26. April, um 19 Uhr zum Kirchenkonzert in Geiersthal. Die Jahreshauptversammlung des KDFB Teisnach findet am Dienstag, 28. April, im Pfarrheim statt. Die Versammlung beginnt um 19 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche für die verstorbenen Mitglieder. Am Dienstag, 12. Mai, nimmt der Frauenbund um 19 Uhr an der Maiandacht in der Pfarrkirche teil. Anschließend ist Einkehr in die Pizzeria. Zum Blumenteppichlegen vor der Pfarrkirche treffen sich die Mitglieder am Mittwoch, 10. Juni, um 18 Uhr. Der KDFB beteiligt sich auch an der Fronleichnamsprozession und dem anschließenden Festgottesdienst. Treffpunkt ist um 8.15 Uhr am Georg-Wittmann-Platz. Pfarrer und Diözesanbeirat Reinhard Forster hält am Donnerstag, 18. Juni, einen Vortrag zum Thema „Durchkreuztes Leben - Glaube und Leid". Aufgezeigt werden Wege und Versuche, menschliches Leid mit Hilfe des Glaubens auszuhalten. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Am Samstag, 20. Juni, trifft sich der Frauenbund von 17 bis 18 Uhr im Rahmen der ewigen Anbetung in der Teisnacher Pfarrkirche. Am Wochenende des 4. und 5. Juli unternimmt der Frauenbund einen Zweitagesausflug nach Rohrmoos, Schladming, Dachstein und Hochwurzen. Interessierte Mitglieder können sich noch bis zum 14. April bei Rosi Wallner oder Maria Kramheller anmelden.
Teisnach. Wieder einmal wurde auf der B 85 die berüchtigte Kurve bei Weiden (Gemeinde Teisnach) einem Verkehrsteilnehmer zum Verhängnis. In der Nacht zum Samstag ist dort eine 27-jährige Pkw-Fahrerin verunglückt und schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich, so berichtet die Polizei, am Samstag gegen 1.30 Uhr. Die 27 Jahre alte Frau aus Bodenmais war mit ihrem Auto auf der B 85 von Regen in Richtung Patersdorf unterwegs. Kurz nach Arnetsried, beim Weiler Weiden, kam sie aus bisher ungeklärter Ursache in der leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum (unser Bild). Der Wagen wurde dabei total beschädigt, die Fahrerin eingeklemmt und schwer verletzt. Zur Bergung der Fahrerin mussten die Feuerwehren mit dem hydraulischen Rettungsgerät alarmiert werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren Arnetsried, Kaikenried, March und Regen, die Einsatzleitung hatte der Arnetsrieder Kommandant Christian Stadler. Kreisbrandinspektor Christian Stiedl und die Kreisbrandmeister Michael Maimer und Robert König waren ebenfalls vor Ort. Nach dem die Schwerverletzte aus dem Fahrzeug befreit und versorgt war, wurde sie vom Rettungsdienst des Roten Kreuzes ins Klinikum Deggendorf gebracht. Zur Klärung des Unfallherganges wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen.

Teisnach. Am 4. und 5. Juli startet der Katholische Frauenbund Teisnach zur Fahrt in die Rohrmooser Erlebniswelt. Durch das Salzburger Alpenvorland geht es Richtung Schladming und nach Ramsau an der Südseite des Dachsteins. Nach der Zimmerbelegung ist Freizeit bis zum Knappenessen im Knappenkeller. Am zweiten Tag geht es mit der Seilbahn auf die Hochwurzen. Am frühen Nachmittag erfolgt die Heimreise über Salzburg. Der Preis beträgt pro Person im Doppelzimmer für Frauenbundmitglieder und deren Ehegatten 130 Euro, für Nichtmitglieder pro Person 133 Euro. Anmeldung bis spätestens 14. April bei Maria Kramheller, Tel. 09923/2040, oder Rosi Wallner, Tel. 09923/655 ab 18 Uhr. Der Reisepreis sollte nach Anmeldung bei Maria Kramheller entrichtet werden.
Teisnach. Live im Musikantenstadl ist morgen, Samstag, die Teisnacher Musikerin Kristina Pledl (unser Bild) zu sehen. Mit ihrer Steirischen ist sie zu Gast in der Sendung von Andy Borg, der sich dieses Mal aus Riesa meldet. Kristina präsentiert ihren ersten großen Hit „Mia schick‘n heit an Gruaß". Die junge Teisnacherin tritt damit beim Nachwuchswettbewerb des Musikantenstadls gegen die „Geschwister Erni und Papa" aus der Schweiz und gegen die „Silbertaler" aus Österreich an. Es geht um den Einzug ins große Finale um den „Stadl-Stern 2009", der beim Silvesterstadl verliehen wird. Auftreten werden auch Tony Christie, das Orchester James Last, Heino und das MDR-Fernsehballett. Ausgestrahlt wird der Musikantenstadl morgen Abend um 20.15 Uhr in der ARD.
Teisnach. Die Feuerwehr Teisnach veranstaltet morgen, Samstag, in der Teisnacher Mehrzweckhalle ihr traditionelles Märzenbierfest. Beginn ist um 19 Uhr. Geboten sind zünftige Brotzeiten, traditionelles Derblecken und Musik der Gruppe „Tannenfelser". Zu trinken gibt es das süffige Ettl-Märzenbier. Alle örtlichen Vereine sowie die Gesamtbevölkerung sind herzlich eingeladen, beim Märzenbierfest dabei zu sein
Teisnach. Unerwarteter Erfolg für die 19-jährige Teisnacherin Kristina Pledl: Sie siegte beim Nachwuchswettbewerb im Musikantenstadl. Mit ihrem Lied „Mia schick‘n heit an Gruaß" trat sie am Samstagabend im Musikantenstadl in Riesa bei Andy Borg auf und spielte mit ihrer Steirischen die Konkurrenz glatt an die Wand. Mit über 43 Prozent der Stimmen wählten sie die Anrufer am Ende auf Platz 1. Damit hat Kristina den Einzug ins große Finale um den „Stadl-Stern 2009" beim Silvester-Stadl geschafft.
Teisnach. Die Tradition und Kultur der bairischen Sprache will der Wald-Verein Sektion Teisnach erhalten und lädt am Freitag, 13. März, zu einem Mundartabend um 19.30 Uhr ins Vereinslokal Fischl (Alte Filmbühne) in Teisnach ein. Franz Mothes aus Schwarzendorf bei Prackenbach und Eberhard Kreuzer aus Zwiesel werden an diesem Abend heitere, tiefgründige und nachdenkliche Texte zu Gehör bringen. Für die musikalische Unterhaltung sorgen Wald-Vereinsmitglied Werner Muhr mit Sohn Moritz aus Teisnach (unser Bild). Der Eintritt ist frei

Teisnach. An der Volksschule Teisnach nahmen acht Schüler der 8.Klasse am jährlichen Schülerlotsenwettbewerb teil und erhielten als Anerkennung Sachpreise. Der Sieger Erich Aschenbrenner erhielt einen Gutschein für den Mofaführerschein. Der Vorsitzende der Verkehrswacht Markus Huber lobte das Engagement der Schüler und überreichte an die ausscheidenden Schülerlotsen Urkunden, Anstecknadeln und einen USB-Stick mit den Fotos von der Abschlussveranstaltung. Ein besonderer Dank ging an Schulleitung, Kooperationslehrer Klaus Wittenzellner sowie die Ausbilder vor Ort, Polizeihauptkommissar Gottfried Seidl und Polizeihauptmeister Jürgen Schwinger. Die hervorragende Zusammenarbeit kann auch im nächsten Jahr weitergeführt werden, da bereits 13 Schülerinnen und Schüler aus der 7. Klasse die Lotsenprüfung absolviert haben und nun gespannt auf das Ergebnis warten. Unser Bild zeigt die erfolgreichen Schulbusbegleiter Christian Schrödinger, Matthias Hellmann, Thomas Schwürzinger, Marielle Leue, Daniel Hofman, Jasmin Baumgartner Erich Aschenbrenner, Kopka Pzemek, NadineKilger, Daniel Loibl, Karina Muggenthaler, Jessica Weindl, Michaela Stadler, Tamara Huber, außerdem PHK Gottfried Seidl (vorne links), Klaus Wittenzellner und PHM Jürgen Schwinger (vorne rechts) sowie Rektorin Irene Luber und Gebietsverkehrswachts-Vorsitzenden Markus Huber (hinten, von links).

Teisnach. Sie ist bekannt als Schauspielerin aus der Fernsehserie „München 7", in der Luise Kinseher die Chefin Thekla des Streifenpolizisten Barthl ist. Eigentlich aber spielt sie seit Jahren Kabarett. Und mit ihrem aktuellen Programm kommt sie am Sonntag, 5. April, nach Teisnach. Der Mensch sehnt sich nach Glück, Geld, Karriere und makelloser Schönheit. Die Kabarettistin Luise Kinseher nutzt diese ewige Sucht für ihr Programm „Glück & Co". Treffsicher nimmt sie nach einer Mitteilung des Veranstalters die Glücksbranche aufs Korn, die für teueres Geld die Lösung aller Probleme verspricht. Die Zuschauer finden sich als Kunden bei der Firma „Glück & Co" wieder und erfahren von den geschulten Mitarbeiterinnen, wie diese selbst ihr perfektes Glück durch die Firmenphilosophie gefunden haben. Wannelore Welser war zum Beispiel die einsame Geliebte eines verheirateten Familienpapis und Frau Wondra kam aus dem Osten. Nun sind sie glücklich - ohne Dalai Lama, Lottogewinn und ohne Alkohol. Mit schauspielerischer Bravour wechselt Luise Kinseher scheinbar übergangslos in die Rollen ihrer zum Teil urkomischen Charaktere und präsentiert ein amüsantes Programm, das in keinster Weise plump oder moralisch wirkt. Karten für den 5. April (Beginn ist um 20 Uhr im Gasthaus Fischl/Alte Filmbühne) gibt es beim Viechtacher Bayerwald-Boten, im Rathaus Teisnach oder in der Teisnacher Sparkasse.

Böbrach/Teisnach. Auch dieses Jahr planen die Lourdes-Wallfahrer wieder eine besondere Wallfahrt. In der ersten Septemberwoche soll die Bus-Wallfahrt mit mehreren Zwischenstationen statt finden. Pilgern bzw. Wallfahren sind für viele Begriffe wie aus einer anderen Welt. Doch immer mehr Menschen machen sich heute - unabhängig von Alter und Herkunft - wieder auf den Weg. „Lourdes gibt allen Hoffnung und Trost" sagen jene, die eine solche Wallfahrt schon einmal erlebt haben. Das Thema in Lourdes ist nach dem Jubiläumsfest 2008 (150 Jahre nach der Erscheinung) in diesem Jahr der „Der Weg der Heiligen Bernadette". Daher beginnt die Lourdes-Wallfahrt am 3. September mit der ersten Station in Nevers. Dort wird das Kloster Gildard besucht, wo die Hl. Bernadette ihren letzten Lebensabschnitt verbracht hat. Nach der Übernachtung in Nevers wird am zweiten Tag Zwischenstation im Wallfahrtsort Rocamadour gemacht. Bemerkenswert sind in Rocamadour die sieben Kapellen, die unserer lieben Frau seit dem frühen Mittelalter gewidmet sind. Zu erwähnen ist hier auch die Wunderglocke, die sich in der Kapelle der schwarzen Madonna befindet. Danach erreicht man das Hauptziel Lourdes, wo man am Abend bereits an der Lichterprozession teilnehmen kann. Auch der dritte und vierte Tag wird in Lourdes verbracht, das gemeinsame Pilgerprogramm wird noch bekannt gegeben. Am 5. Tag geht’s dann von Lourdes entlang der Küste über Toulouse, Montpellier und Nizza nach Diano Marina (Übernachtung), bevor am 6. Tag ein Ausflug nach Monte Carlo (mit Reiseleitung durch das Fürstentum) auf dem Programm steht. Am 7. Tag wird über Mailand und durch das Tessin/Schweiz die Heimreise angetreten.Reisetermin: Donnerstag, 3. September bis bis Mittwoch, 9. September. Weitere Auskünfte sowie Anmeldung für diese Wallfahrt bei Paul Penzkofer in Böbrach, Tel. 09923/ 442 oder bei Rosi Wallner in Teisnach, Tel. 09923/655. Veranstalter ist das Reisecenter Aschenbrenner in Viechtach.
Teisnach. Zu seiner nächsten Sitzung kommt der Teisnacher Marktgemeinderat am Donnerstag, 19. März, im Sitzungssaal des Rathauses zusammen. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 18.30 Uhr. Auf der umfangreichen Tagesordnung stehen neben einem Bericht der Bürgermeisterin über laufende Angelegenheiten erneut die Änderung des Flächennutzungsplans mit Deckblatt 2 und die Aufstellung des Bebauungsplans für Teisnach-Oed. Zudem werden für die Errichtung des FH-Technologiecampuses die Aufträge für Baumeisterarbeiten, die Konstruktionsarbeiten in Holz, die Holz-Alu-Fenster, die Blitzschutzanlage, das Trassensystem der Kabelverlegung sowie den Einbau von Bohrpfählen vergeben. Weitere Themen sind die Erweiterung der Kläranlage mit Abschluss einer Vereinbarung mit einem ortsansässigen Betrieb und der Vergabe von Ingenieursleistungen und ein Förderantrag des FC Kaikenried. Der Verein plant eine Überdachung zu bauen und beantragt dafür, von der Marktgemeinde unterstützt zu werden. Auf der Tagesordnung steht zudem ein Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplans, um die Voraussetzungen für die geplante Errichtung eines Solarparks in Teisnach zu schaffen. Der Marktrat beschäftigt sich zudem mit der Prüfung von Standorten für Photovoltaikfreiflächenanlagen im Gemeindegebiet und der Vergabe von Ingenieursleistungen. Neu vergeben werden soll auch der Auftrag des Marktes zur Bewachung der öffentlichen Anlagen in Teisnach. Vorletzter Punkt der Tagesordnung ist die Benennung eines örtlichen Behindertenbeauftragten, letzter Punkt „Verschiedenes, Wünsche und Anträge".
Teisnach. Anlässlich des jüngsten Blutspendetermins in Teisnach vergangenen Donnerstag sind zahlreiche Spender geehrt worden. Spitzenreiter war Heinz Klitzsch, der bereits 75 Mal beteiligt war. Insgesamt waren laut einer Pressemitteilung des Bayerischen Roten Kreuzes 126 Personen anwesend, darunter sieben Erstspender. Schlussendlich gingen 119 Spenden ein, da sieben Spender ausgefallen sind. Für dreimaliges Blutspenden erhielt Nicole Fischl (Teisnach) eine Anerkennung. Für zehnmaliges Blutspenden wurde Stephanie Kaspar aus Ruhmannsfelden gewürdigt. Für 25-maliges Blutspenden geehrt wurden Alexander Holzbauer (Teisnach) und Martin Thomas (Patersdorf) und Heinz Klitzsch aus Geiersthal für 75-maliges Spenden.
Teisnach. Zum ersten Mal sind die beiden Mundartdichter Franz Mothes und Eberhard Kreuzer gemeinsam aufgetreten. Anlass war die Mundartlesung beim Waldverein Teisnach. „Mia passn zsam wie zwoa Ochsn. De Bauer hab’n freas gschaut, dass d’Farb und de Hörner stimmen. So is a bei uns", sagte „Häuslmo" alias Franz Mothes. Alte bayerische Weisen stimmten Vater und Sohn Werner und Moritz Muhr auf dem Akkordeon an. Vorsitzender Rudi Jungbeck freute sich über 55 Zuhörer in der Alten Filmbühne in Teisnach. Besonders begrüßte er das Ehrenmitglied Xaver Raith und seine Frau Rosa, 3. Bürgermeister Alfons Altmann und die beiden Mundartdichter. „Der Waldverein möchte bewusst inne halten und sich rückbesinnen auf die schöne Waldlersprache", sagte Rudi Jungbeck.Die beiden Dichter ergänzten sich bei ihrem Auftritt sehr gut. Franz Mothes brachte seine Gedichte mit der dunklen Arnbrucker Färbung und Eberhard Kreuzer mit der helleren und breiteren Zwieseler Aussprache zu Gehör. Auch inhaltlich passten sie sich gekonnt an. Franz Mothes eröffnete mit einem 1986 geschriebenen Gedicht über den „Reirlstoa" (Riedlstein). Darin kommen noch die alten waldlerischen Ausdrücke vor, die für ihn zugleich Heimat bedeuten und über die er stolz ist. „Auf Hochdeutsch druckt ma endlos rum: Ach tut mit leid, Entschuldigung! Da Wadla sagt do, steigt er oan am Zeha, dös schajne, kurze Wörtal: Eha!" - trug Franz Mothes vor. Ein weiteres Gedicht lautete „Wenn i wieda a moi auf d’Welt kimm": Mothes sprach darin zuerst über die Vorteile eines Regenwurms, eines Dackels, eines Adlers, eines Ochs’n und sinniert dann über weitere „Viecher". „Man müaßat a Vieh wer’n, des wenn’s pressiert, all’s - und notfalls sich selbst ruiniert! Da gibt’s blos oans, i sag’s zwar net gern: Mir bleibt nix über, als a Mensch wieder z’wer‘n."„Zu hoch hinaus" hieß ein weiterer Vers: Vier Kameraden sitzen beim Bier zusammen und wünschen sich einen Woid zum Koich brenna, ein Schloss, vaj Geld und a Maß Bier. „Die andern hab’n glacht, weil er’s so tolkert hat g’macht, aber: - Drübn sitzt ein Herr; er winkt die Kellnerin her und er zahlt zwoa Maß Bier, dem Viert’n von de Vier. Doch die drei schlauen Füchs? Was hab’ns? - Nix!"Ebenso interessant und unterhaltsam waren die Gedichte und Geschichten von Eberhard Kreuzer. Beim „Da Qwanda-Tausch" gehen Mann und Frau Hosen kaufen: „Da Mo, er hod no goa nix gsogt, na ja, es hod’n aa koana gfragt! Er schluift scho in de zehnte Hosn ei, aba koane is so schee, ois wia de sei! Am End’ ham’s a se zammagraaft und a bor Seckl füa eahm kaaft! No ja, sie find des ned so schlimm dafüa hod’s ejatz a neis Kostüm!" Oder der „Gedenktag", bei dem Kreuzer zuerst an Sieg und Macht, an die toten Helden und an die Veteranen erinnert. Zum Schluss reimt er: „Des is scho wirkle sonderbar, warum feiern mia ned de Dog, wo koa Kriag war??!!" Und da wäre noch das Stück von Kreuzer über einen 80-jährigen Jubilar. Der „Bua" bringt einen Geschenkkorb, „s’Deandl" ebenfalls, die Enkel „vier grouße Flasch’n Schnaps", der Bougamoasta auch einen Geschenkkorb. „Da oide Mo is ganz gerührt, voa sovej Lob und Ehr und wie a oiss ned essn kann, drum schenkt a s’meiste her." Am Schluss heißt es: „Se hednd goa nix kaffa braucha, es gab ebbs, wosn bessa gfreit - wenns’n öftas amoi bsuacha datnd und Eahm ebbs schengand vo da Zeit!"
Kaikenried. Kräftig eingeheizt haben „Mr. Smash" und die AC/DC-Coverband „Five Volts" den Besuchern der vierten Winterparty des FC-Fördervereins am vergangenen Samstag - und wurden damit dem Motto des Abends „Rocknacht" mehr als gerecht. Den Anfang machte die Gruppe „Mr. Smash", die ihren ersten gemeinsamen Auftritt in Kaikenried hatte. Sie versetzte die gut 600 Gäste aus Nah und Fern von Beginn an in die richtige Stimmung für den folgenden Hauptact, die AC/DC-Coverband „Five Volts", die bis um 1 Uhr die Stimmung zum Kochen brachte - trotz der nächtlichen Kälte. Bei Klassikern wie „Highway to Hell" sowie neuen Hits wie „Rock’n’Roll Train" hatte man fast das Gefühl, bei einem Konzert der australischen Rocklegenden zu sein. Die beiden Bands „rockten" das Publikum und ganz Kaikenried. Jung und Alt haben gleichermaßen bis tief in die Nacht gefeiert und getanzt. Für die Gäste, die teilweise sogar aus Regensburg angereist waren, war die Kaikenrieder Rocknacht ein gelungenes Event. Mit dem Ablauf der Veranstaltung sind aber auch die Verantwortlichen des Fördervereins sowie des FC sehr zufrieden. Die Winterparty soll deshalb in Zukunft ein fester Bestandteil im Partykalender in Kaikenried sein.
Teisnach. „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen" heißt es, und das aus gutem Grund: Denn eine ausgewogene Ernährung sorgt nicht nur für körperliches, sondern auch für geistiges Wohlbefinden. Wer fit ist, hat mehr Power, kann mehr leisten - auch und gerade im Beruf. Wer sich ausgewogen ernährt, wird produktiver und ausgeglichener. So gestärkt, sinkt die Anfälligkeit für Krankheiten, die Arbeit macht mehr Spaß und es werden bessere Arbeitsergebnisse erzielt - davon profitieren das Unternehmen, Kunden und Mitarbeiter. Die AOK unterstützt ihre Versicherten bei einer gesunden Lebensweise durch vielfältige Gesundheitsangebote. Ein Bereich wichtiger Aktivitäten ist die Betriebliche Gesundheitsförderung - ein Angebot für die Betriebe und ihre Beschäftigten. Eine sehr erfolgreiche Aktion wurde im Rahmen der PNP-Frühjahrkur bei der Firma Rohde und Schwarz in Teisnach durchgeführt. Jeweils in den Pausenzeiten informierten sich die Mitarbeiter in der Kantine über gesunde Ernährung und ließen am AOK-Stand eine Körperfettmessung durchführen. Kantinenchef Peter Fischer rundete das Angebot mit dem aktuellen Frühjahrskurgericht ab, das jeden Tag frisch und schmackhaft in der Kantine während der Frühjahrskurzeit angeboten wird.
Teisnach. Die 4. Klasse der Volksschule Teisnach machte im Rahmen des Heimatkundeunterrichts einen Besuch im Rathaus. Trotz vieler Termine empfing Bürgermeisterin Rita Röhrl die Schüler und ließ es sich nicht nehmen, sie persönlich durch die verschiedenen Amtszimmer zu führen. Auf dem Schreibtisch der Bürgermeisterin lagen viele Papiere, die sie täglich durcharbeiten muss. So erfuhren die Schüler zum Beispiel, dass viele Schriftstücke dreißig Jahre lang aufbewahrt werden müssen oder dass der Bürgermeisterin oft wenig Freizeit bleibt, wenn große Bauprojekte wie die Fachhochschule oder auch wieder eine musikalische Großveranstaltung anstehen. Danach ging’s durch in die verschiedenen Büros, wo die Angestellten freundlich und mit Geduld alle Fragen beantworteten. Die vielen elektronischen Geräte, mit denen die Sachbearbeiter zu tun haben, beeindruckten am meisten. Auch von der modernen Ausstattung des Sitzungssaales waren die Schüler begeistert. Zum Abschied überraschte die Bürgermeisterin noch mit einem Geschenk: Jeder durfte sich einen roten Rucksack mitnehmen.


Sohl. Wie jedes Jahr heißt es in Sohl „Osterzeit ist Theaterzeit". Seit Faschingsende wird bereits wieder unter dem neuen Regisseur Josef König fleißig geprobt. „Vorsicht bissiger Hund" heißt der diesjährige Dreiakter von Wolfgang Bräutigam. Kaminkehrer Rainer Schwarz (Georg Kopp) und sein Freund, der Postbote Edgar Eilig (Josef König jun.), sind entschiedene Hundegegner und gründen deshalb den Verein der „Tretminen-Entschärfer". Sofort organisieren sich jedoch Hundeliebhaber (Kathrin Gigl und Steffi König) zur Opposition, sie nennen sich die „Maulkorbgegner". Zu allem Übel hat sich auch noch die Tochter vom Kaminkehrer (Iris Ernst) heimlich einen Hund angeschafft. Als schließlich der Hund des Pfarrers (Johann Kopp) verschwindet, schaukeln sich die gegenseitigen Schuldzuweisungen und pfiffigen Streiche hoch. Kräftig mischen auch in diesem turbulenten Stück noch mit: Der Gemeindediener Gerhard Rat (Franz Ernst) und der Metzgermeister Heinz Semmel (Josef König sen). Zwischen den Fronten steht jedoch die Ehefrau vom Kaminkehrer (Hilde Kilger). Das i-Tüpfelchen in diesem Stück ist die agile Oma (Brigitte Binder), sie erlebt ihren dritten Frühling und wandelt auf Freiersfüßen. Aufgeführt wird diese bayerische Komödie am Ostersonntag, 12. April, Ostermontag, 13. April, Samstag, 18. April, und Samstag, 25. April. Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Spielort ist der Untere Wirt in Sohl. Karten gibt es im Gasthaus Geiger in Arnetsried unter Tel. 09921/2806.