Ereignisse in und um Teisnach

Viechtacher Bayerwaldbote vom 06.06/07.06.2009

Neuer Auftrag kommt für Rohde & Schwarz wie gerufen

Teisnach. Die allgemeine Wirtschaftskrise hat auch das Teisnacher Werk des Kommunikations-Technik-Herstellers Rohde & Schwarz erfasst. Wegen Auftragsrückgängen bauen Mitarbeiter ihre Gutzeit-Konten oder Urlaubstage ab. Zudem herrscht Kurzarbeit. „Da kommt jetzt der neue Auftrag wie gerufen", kommentierte Werkleiter Johann Kraus die Tatsache, dass der Konzern die Ausschreibung für den Aufbau eines digitalen Funksystems für die Autobahnen im Freistaat Sachsen gewonnen hat. Der Großteil des Auftrags mit einem Volumen von 4,8 Millionen Euro wird im Werk Teisnach abgewickelt. Das digitale Funksystem soll eine schnellere Reaktion auf Verkehrs- und Wettersituationen auf den Autobahnen ermöglichen. Im Werk Teisnach arbeiten aktuell knapp über 1000 der konzernweiten 7500 Mitarbeiter.

Viechtacher Bayerwaldbote vom 06./07.06.2009

Orgel und Blechbläser Festliches Konzert mit Regensburger Ensemble am Sonntag in Teisnach

Teisnach. Ein gemeinsames Konzert geben das Regensburger Blechbläserensemble Tritonus Brass und der Viechtacher Organist und Musiklehrer Michael Pollwein am kommenden Sonntag, 7. Juni, um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Margareta in Teisnach. Zu hören werden Werke aus der Renaissance, dem Barock und der Romantik sein. Das Blechbläserquintett von Tritonus Brass unter Leitung von Christian Hopfner kann auf eine über 20-jährige Konzerttätigkeit zurückblicken. Gemeinsam mit Orgel spielt Tritonus Brass zum Beispiel von Georg Friedrich Händel „Denn die Herrlichkeit Gottes des Herrn", von Giovanni Gabrieli die „Canzon duodecimi toni" oder den „Grand Choeur Dialogué" von Eugene Gigout. Michael Pollwein wird dazwischen zwei Sätze aus Händels Konzert F-Dur op. 4 Nr. 5, Felix Mendelssohn-Bartholdys Präludium und Fuge d-Moll op. 37 Nr. 3 sowie Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge C-Dur BWV 547 an der Teisnacher Weise-Orgel interpretieren. Kompositionen für Blechbläserquintett von Händel, Pezelius und Mendelssohn-Bartholdy ergänzen das gut einstündige Programm. Der Unkostenbeitrag beträgt sechs Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Viechtacher Bayerwaldbote vom 08.06.2009

Das neue Löschfahrzeug kommt Es wird am Mittwoch von der Feuerwehr abgeholt

Kaikenried. Nach langer Planungszeit ist es für die Freiwillige Feuerwehr Kaikenried endlich soweit: Am Mittwoch, 10. Juni, wird das neue Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16 ausgeliefert. Dieses neue Fahrzeug ersetzt das bisherige Löschgruppenfahrzeug LF 8, das sich seit mittlerweile 27 Jahren im Dienste der Feuerwehr Kaikenried befindet. Das neue HLF 20/16 besitzt neben zeitgemäßen Löschgeräten eine speziell erweiterte Beladung, wie sie für Technische Hilfeleistungen, zum Beispiel bei Verkehrsunfällen, benötigt wird. Außerdem verfügt dann die Kaikenrieder Wehr über einen eingebauten Löschwassertank, mit dem sich die ersten Minuten bei der Brandbekämpfung überbrücken lassen. Am Mittwoch wird das neue Fahrzeug von den Gruppenführern bei der Firma Ziegler (Giengen a. d. Brenz bei Ulm) abgeholt. Gegen 18.30 Uhr möchte man in Patersdorf Station machen. Von dort begleiten alle vier Teisnacher Gemeindefeuerwehren das Fahrzeug in einem Korso nach Kaikenried. Alle Feuerwehrangehörigen und Dorfbewohner sind eingeladen, das neue Fahrzeug dann beim Feuerwehrhaus zu begutachten. Für die Fahrzeugweihe ist vom 21. bis 23. August ein großes Fest geplant. Dafür haben die Kaikenrieder für das junge Publikum die Rock-Pop-Covergruppe „Pop nach 8" verpflichtet, die am Freitag für Stimmung sorgen wird. Am Sonntag will man das Fest mit dem Grand-Prix-Sieger der Volksmusik 2007, den „Zillertaler Haderlumpen", gebührend ausklingen lassen. Karten für das „Pop nach 8"-Konzert kann man im Vorverkauf im Teisnacher Rathaus und bei den Sparkassen beziehen. Bei den „Zillertaler Haderlumpen" ist der Eintritt frei.

Viechtacher Bayerwaldbote vom 13.06.2009

Für schnellen Ausbau Versammlung der Anlieger des Siglweges

Bärmannsried. Der Siglweg in Bärmannsried soll noch dieses Jahr ausgebaut werden - als Teilmaßnahme der Dorferneuerung. Auf Einladung des Dorfausschusses haben sich die Anlieger getroffen, um die Planung mit Architekt Josef Bielmeier und Bürgermeisterin Rita Röhrl zu diskutieren sowie Wünsche in die Planungen einzuarbeiten. Alle Grundstücksbesitzer sind der Einladung gefolgt. Dass eine Verbreiterung des Weges dringend notwendig ist, darin sind sich alle einig. Kein Zweifel besteht auch daran, dass eine vollständige Asphaltierung notwendig ist. Bislang ist der Weg nur zur Hälfte asphaltiert. Am Ende des Siglweges soll eine kleine Wendeplatte entstehen, so dass auch der Schneepflug im Winter reibungslos wenden kann. Auch für eine optimale Entwässerung soll gesorgt werden. Alle Grundstücksbesitzer haben sich grundsätzlich bereit erklärt, den nötigen Grund für eine Verbreiterung abzutreten. Architekt Josef Bielmeier will in den nächsten Wochen einen fertigen Plan vorlegen. Bürgermeisterin Rita Röhrl sicherte zu, die letzten Grundstücksangelegenheiten zu klären. Wenn alles nach Plan läuft, könnte im Spätsommer mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Viechtacher Bayerwaldbote vom 16.06.2009

„Gestern war heute morgen" Günter Grünwald gastiert am 20. November in Teisnach

Teisnach. Günter Grünwald gastiert mit seinem neuen Programm „Gestern war heute morgen" am Freitag, 20. November, in der Mehrzweckhalle in Teisnach. Was wäre die Erde ohne die Sonne, Deutschland ohne Bayern, Marianne ohne Michael, Arsch ohne Friedrich und die Zukunft ohne die Vergangenheit. Dieser Gedanke liegt Günter Grünwalds neuem Programm zugrunde. Es ist, so der Künstler, eine Verquickung aus Teilen früherer Programme und neuen Nummern - aber kein „Best off". Dagegen verwehrt sich der Kabarettist. Etwas Besonderes ist das Programm dennoch. Günter Grunwald feiert damit sein 20-jähriges Bühnenjubiläum. Grünwalds Auftritt am 20. November in Teisnach beginnt um 20 Uhr. Karten gibt es ab sofort in der Geschäftsstelle des Viechtacher Bayerwald-Boten, in den Tourist-Infos Teisnach und Viechtach, telefonisch unter Tel. 09971/79232 und im Internet auf der Seite www.strasserkonzerte.de (zum Selberdrucken).

Viechtacher Bayerwaldbote vom 18.06.2009

Gründercampus wächst weiter Spatenstich für Halle 2 mit künftigen OZB-Aufsichtsrat, Mietern, Planern und Chef der ausführenden Baufirma

Teisnach. Es wuselt gewaltig auf der Großbaustelle auf dem ehemaligen Wurschy-Gelände in Teisnach-Oed. Mit dem offiziellen Spatenstich für Halle 2 des Gründercampuses ist gestern der Startschuss für den dritten Bau gefallen. Mächtig ins Zeug gelegt haben sich dabei die künftigen Mieter - und auch Bürgermeisterin Rita Röhrl in ihrer Funktion als Optik-Zentrum-Bayern-Aufsichtsratsvorsitzende, die das FH-Gebäude und den Gründercampus baut, griff beherzt zum Spaten. Den Großteil der 17 mal 97,5 Meter großen zweistöckigen Halle wird die Lebenshilfe Deggendorf belegen. Von den insgesamt 3037 Quadratmetern Nutzfläche wird sie rund 1500 Quadratmeter anmieten und im südlichen Gebäudeteil auf die beiden Etagen verteilt Werkstätten einrichten. „Das ist eine Besonderheit, eine Kooperation zwischen der Lebenshilfe und einer Hochschule ist bundesweit einmalig", sagte Rita Röhrl. Den Rest des Erdgeschosses übernimmt die Firma Rohde & Schwarz. Das in Teisnach ansässige Unternehmen arbeitet bereits seit Jahren mit der FH Deggendorf zusammen. Dieser enge Kontakt, so Röhrl, sei auch ein Grund dafür gewesen, dass die Marktgemeinde Teisnach den Zuschlag für die FH-Außenstelle erhielt. Weitere Mieter im Obergeschoss werden die Viechtacher Firma ZVK Verbindungskabel GmbH, die in Teisnach ihre Entwicklungsabteilung ansiedeln will, und die Amplus AG, eine 100-prozentige Tochter des Viechtacher Computertechnik- und Internetservice-Unternehmens CCNST, sein. Die Amplus AG wird auch den Campus mit DSL und W-LAN versorgen. „Das ist ein Gewinn für uns", meinte die OZB-Aufsichtsratsvorsitzende. Davon profitierten sowohl die Hochschule, als auch die angesiedelten Firmen. Nur noch wenige Quadratmeter sind nach momentanem Stand in Halle 2 frei. „Für den Fall, dass ein Interessent 1000 oder gar 2000 Quadratmeter anmieten möchte, müsste so schnell wie möglich auch Halle 1, die größte der drei Hallen, in Angriff genommen werden", betonte Röhrl bei ihrer kurzen Ansprache stolz, in der sie auch die künftige Geschäftsführerin der OZB vorstellte. Steffi König arbeitet bereits jetzt für die Tochter-GmbH der Gemeinde. Sie ist gelernte Steuerfachangestellte und hat sich zur Bilanzbuchhalterin weitergebildet. Wenn alles weiter nach Plan läuft, soll ihr künftiger Arbeitsplatz, das FH-Gebäude, im Oktober eingeweiht werden. Die Arbeiten für den Bau liegen voll im Zeitplan. „Jetzt fehlen noch die Außenwände aus Massivholz und wenn die da sind, können wir das Dach drauf setzen", erklärte Siegbert Schanderl, der mit der Bauleitung beauftragte Planer. In die Höhe gewachsen ist auch schon Halle 3 samt angrenzendem Bürogebäude - die neue Heimat der Firma soleg, die Ende des Jahres von Zwiesel nach Teisnach umziehen wird. Bis dahin könnte auch die Halle 2 fertig sein, für die gestern der Startschuss fiel. Drei verschiedene Baufirmen sind für die Errichtung des Technologietransferzentrums samt angrenzendem Gründercampus zuständig. Das FH-Gebäude wird von der Firma Dankerl aus Willmering errichtet, Halle 3 und das Bürogebäude baut die Firma Zankl aus Viechtach. Den Zuschlag für Halle 2 hat die Firma Bachner erhalten. Die Gesamtkosten für alle drei Gebäude zusammen werden derzeit auf 13 038 830 Euro geschätzt. Gründe für die enorme Kostensteigerung - ursprünglich war man von Gesamtkosten in Höhe von rund zehn Millionen Euro ausgegangen - sind vor allem die nötigen Bodenverbesserungsarbeiten zur Stabilisierung des Geländes und die wegen der Einmietung der Lebenshilfe zusätzlich erforderliche behindertengerechte Ausstattung der Halle.

Viechtacher Bayerwaldbote vom 18.06.2009

Wolfgang König: „Jeder darf wissen, was wir Bauern an Subventionen bekommen" Der Landesvorsitzende der „Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft" versteht die bayerische Blockadehaltung nicht

Sohl. Lange schon ist es her, dass Wolfgang König, Landwirt in Sohl, Kreisvorsitzender des Bayerischen Bauernverbands war. Mit dem Bauernverband hat er schon vor Jahren gebrochen. Er glaubt nicht, dass der Bauernverband die Interessen der bäuerlichen Landwirtschaft und der Milchbauern vertritt. Eine andere Meinung als der Bauernverband vertritt König auch in der Frage der Veröffentlichung der EU-Agrar-Direktzahlungen. Wie gestern berichtet, weigert sich Bayern als einziges Bundesland, die Subventionen zu veröffentlichen, wie es ein EU-Gesetz vorschreibt. König, der Landesvorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ist, fände es gut, wenn die Subventionszahlungn veröffentlicht würden. Im Interview mit dem Bayerwald-Boten begründet er, warum. Können Sie sagen, was Sie an Direktzahlungen von der Europäischen Union bekommen? Wolfgang König: Wir bekommen für unseren Hof insgesamt 24 000 bis 25 000 Euro im Jahr. Für den Hektar Ackerland gibt es gegenwärtig 300 Euro pro Hektar, für den Hektar Grünland 90 Euro pro Hektar. Dazu kommen die Ausgleichszahlungen, so kommt man auf die Summe. Wie groß ist die Fläche, die Sie bewirtschaften? König: Es sind ungefähr 54 Hektar, die Hälfte davon sind Ackerland, die Hälfte Grünland. Wie geheim sind denn die Zuschüsse, die die Landwirte bekommen, unter den Bauern? König: Das ist überhaupt kein Geheimnis, im Dorf weiß ein jeder ungefähr, wie viel der andere Bauer an Fläche hat, und dann kann sich jeder ausrechnen, was es an Förderung gibt.

Sie befürchten also keine Neid-Debatte unter den Bauern?

König: Nein, unter den Bauern, die noch bäuerlich wirtschaften, auf keinen Fall. Ein Problem, das ich sehe, ist eher, wie man es der Gesellschaft erklärt. Da erscheint es ja oft so, als würde man die Subventionen einfach so bekommen. Und das ist einem Hartz-IV-Empfänger schon schwer zu vermitteln, der erst sein Eigentum zu Geld machen muss, um an Geld vom Staat zu kommen. Wie erklären Sie dann dem Zweifler, warum die Landwirte Subventionen bekommen? König: Es wird immer betont, dass wir Landwirte auch Landschaftspflege machen; diese Leistung muss auch bezahlt werden. Außerdem ist es politisch beschlossen, dass die Landwirte Subventionen bekommen sollen. Wir brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben. Und was spricht für die Veröffentlichung der Subventionen? König: Wenn aussieht, als wollten wir diese Summen verheimlichen, macht das eher misstrauisch. Außerdem handelt es sich um das Geld der Steuerzahler, das verteilt wird; und der Steuerzahler hat einen Anspruch darauf, zu erfahren, was mit dem Geld passiert. Ich bin dafür, alle Subventionen, nicht nur die Agrarsubventionen, öffentlich zu machen. Mit der Veröffentlichung wird auch deutlich, dass es nicht die bäuerlichen Familienbetriebe sind, die die hohen Summen bekommen, sondern die Großagrarier und auch große Nahrungsmittelkonzerne oder Energiekonzerne wie Südzucker oder E.ON.

Warum können solche Unternehmen Agrarsubventionen bekommen?

König: Bei den Zuckerfabriken kann es sein, dass Flächen gefördert werden, auf denen sie den Schlamm aus der Zuckerfabrik ablagern, bei den Energieerzeugern gibt es möglicherweise Agrarsubventionen für renaturierte Kohlenschlacke-Fläche. Wenn die CSU jetzt die Veröffentlichung der Subventionen verhindern will, dann hilft sie mit, zu vertuschen, dass die Agrarsubventionen vor allem an die Großunternehmen gehen und nicht an die Betriebe der bäuerlichen Landwirtschaft. Wie sollte die Förderung nach Ihrer Vorstellung gestaltet werden? König: Die Forderung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ist immer schon, die Förderung nicht an die Fläche zu koppeln, sondern an die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in einem Betrieb. Hier bei mir auf dem Hof arbeiten drei Leute aus der Familie mit. Das bedeutet pro Arbeitskraft eine Subvention von 8000 Euro. Agrarfabriken, die das zehnfache unserer Fläche bewirtschaften, aber wegen der günstigen Bedingungen auch mit drei Beschäftigten auskommen, bekommen die zehnfache Summe an Subventionen. Gibt es eine Partei, von der Sie Ihre Interessen vertreten fühlen? König: Nein, zurzeit nicht. Die CSU, die Partei, bei der wir klassischerweise daheim sind, lässt uns hängen. Ich zolle Landwirtschaftsminister Helmut Brunner von der CSU durchaus Anerkennung dafür, dass er die Mittel für die Kuh-Prämie oder Dieselbeihilfe durchsetzen hat können; aber das löst für uns Milchbauern das Problem nicht: Der Milchpreis ist einfach zu niedrig. Wir haben ungefähr 1000 Liter Milch pro Tag am Hof. Wenn wir, wie jetzt, 30 Cent pro Liter bekommen statt der 40 Cent, die wir unbedingt bräuchten, fehlen uns am Tag 100 Euro, über das Jahr 36 500 Euro. Und diese Lücke wird auch über die Subventionen von ungefähr 24 000 Euro nicht geschlossen.

Viechtacher Bayerwaldbote vom 18.06.2009

200 Leute begrüßen das neue Feuerwehrauto Kaikenried feiert das Eintreffen des neuen HLF 20/16 - Weihe des knapp 300 000 Euro teuren Autos im August

Kaikenried. Einen überwältigenden Empfang bereiteten die Dorfbewohner dem neuen Fahrzeug der Kaikenrieder Feuerwehr. Unter Blaulicht und Sirenen zog das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/16 in das Dorf ein. Begleitet wurde es von den Feuerwehrfahrzeugen der Feuerwehren Teisnach, Arnetsried, Sohl und Patersdorf. Kurz zuvor machte das Fahrzeug in Patersdorf Halt, wo bereits etwa 80 Personen warteten. Dort konnte das fabrikneue Feuerwehrauto vom interessierten Publikum zum ersten Mal in Augenschein genommen werden. Allen voran von der Teisnacher Bürgermeisterin Rita Röhrl, die sich sehr interessiert an der neuen Technik zeigte. Aber auch Gemeinderäte des alten und neuen Gemeinderats, Feuerwehrkameraden und interessierte Dorfbewohner waren eingeladen. Danach bewegten sich alle Feuerwehrfahrzeuge im Korso durch Teisnach hindurch in Richtung Kaikenried, wo ungefähr 200 Personen warteten. Die Kaikenrieder Feuerwehrkameraden standen bei der Präsentation des Fahrzeuges Rede und Antwort. Allen voran der Kommandant Helmut Kilger, der geduldig immer wieder das Fahrzeug erklärte und alle Fragen kompetent beantwortete. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein in der Fahrzeughalle zeigte sich Helmut Kilger höchst erfreut über die überwältigende Resonanz sowohl aus dem Dorf, als auch von den Nachbarfeuerwehren. Alles in allem sei hier zusammen mit der Firma Ziegler ein hochmodernes und leistungsfähiges Feuerwehrfahrzeug konzipiert worden, das für die heutigen Anforderungen an eine Feuerwehr gut gerüstet sei, so der 1. Kommandant. Auch 1. Bürgermeisterin Rita Röhrl zeigte sich stolz angesichts dieses Fahrzeuges. Sie betonte ausdrücklich die Notwendigkeit des Ankaufs in Höhe von 290 338 Euro und ließ die Vorgeschichte der Beschaffung in allen Details Revue passieren. Außerdem zeigte sie sich erfreut darüber, dass große Teile durch Zuschüsse abgedeckt werden konnten. So kamen vom Freistaat 95 000 Euro, vom Landkreis 35 000 Euro und die Feuerwehr gab selbst auch noch 20 000 Euro. Darüber hinaus nutzte sie diesen Rahmen, den Ehrenkommandanten der Feuerwehr Kaikenried, Xaver Wittenzellner, für 40 Jahre aktiven Dienst zu ehren und überreichte ihm das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold. Auch Kreisbrandinspektor Christian Stiedl (Böbrach) zeigte sich in seiner Rede sehr erfreut über diese Beschaffung, die eine Bereicherung für die Kreisbrandinspektion darstelle. Den Kaikenriedern sei es gelungen, ein für alle Einsatzzwecke taugliches Fahrzeug zu konzipieren. Dies sei in der Vielzahl der Problemstellungen, mit denen heutige Feuerwehren in Einsätzen konfrontiert werden, auch dringend notwendig. Vorsitzender Fritz Oswald verwies auf das geplante Fest zur Fahrzeugweihe vom 21. bis 23. August. Auf die Gäste warten Musikgruppen wie „Pop nach 8" und der Grand-Prix-Sieger der Volksmusik 2007, die „Zillertaler Haderlumpen". Am Ende lud er im Namen des Vereins zu Brotzeit und Getränken ein.

Viechtacher Bayerwaldbote vom 24.06.2009

Äußerlich gesund - und doch zum Sterben verurteilt Borkenkäferbefall rechtzeitig erkennen - Infos am Freitag

 Teisnach/Arnbruck. Wenn die Krone des Baumes rot ist, dann erkennt den Borkenkäferbefall fast jeder. Um aber schon vorher möglichst schnell und erfolgreich reagieren zu können, muss der Befall rechtzeitig erkannt werden. Doch sei es häufig sehr schwierig, den Befall frühzeitig zu erkennen. „Äußerlich sieht der Baum häufig noch gesund aus, und doch ist er bereits zum Sterben verurteilt", formuliert es Revierförster Rudi Reichenberger bewusst drastisch. Informationen zur Erkennung des Befalls an frischen Befallsnestern und weiteren Bekämpfungsmaßnahmen geben am Freitag, 26. Juni, Rudi Reichenberger und Josef Niedermeier, Leiter der Forstreviere Arnbruck und Kaikenried.Treffpunkt ist um 9 Uhr am Parkplatz bei der Wiedkapelle an der Staatsstraße zwischen Gstaudach und Teisnach.

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03.06.2009

Durch die blühende Natur zur Muttergottes 240 Pilger bei der Fußwallfahrt nach Neukirchen hl. Blut - Pilgerkreuz geweiht

Teisnach. Der Höhepunkt der diesjährigen Teisnacher Fußwallfahrt nach Neukirchen beim Heiligen Blut war die Segnung des Pilgerkreuzes am Vorplatz der Wallfahrtskirche in Neukirchen. 240 Wallfahrer aus Teisnach und Umgebung nahmen an der 288. Fußwallfahrt teil und pilgerten zum Gnadenbild der Mutter Gottes vom heiligen Blut. Die Wallfahrt stand ganz im Zeichen der 800-Jahrfeier der Pfarrgemeinde Geiersthal-Teisnach. Nach einem Segensgebet am Teisnacher Kirchplatz war um fünf Uhr früh Abmarsch. Da der langjährige „Weisel" verhindert war, über nahm Pfarrer Johann Trescher die Pilgerführung. Bei klarem Himmel, aber kühlen Temperaturen führte der Weg über Gumpenried und Grafenried nach Arnbruck. Hier konnten sich die Pilger bei einer einstündigen Pause erholen und Kräfte sammeln. Beim Marsch auf der Straße zum „Ecker Sattel" bei mittlerweile sommerlichen Temperaturen wurde den Vorbetern und Pilgern einiges abverlangt. Durchgeschwitzt erreichte man gegen 11.30 Uhr die Kirche von Haibühl. Hier wurde traditionell der „Engel des Herrn" gebetet. Anschließend durfte man die wohlverdiente Mittagspause genießen. Zur letzten Etappe sammelten sich gegen 13.30 Uhr die Wallfahrer am „Marterl im Schwarzhölzl", um über Kolmstein und Mais nach Neukirchen zu ziehen. Gegen 14.30 Uhr erreichte der Pilgerzug den Ortseingang von Neukirchen. Hier wurde der Zug bereits vom Teisnacher Spielmannszug und dem Ortsgeistlichen, Pfarrer Georg Englmeier, mit seinen Ministranten, empfangen, um die Pilger zur Wallfahrtskirche zu begleiten. Am Kirchenvorplatz wurden Fußwallfahrer bereits von vielen Freunden der Teisnacher Fußwallfahrt erwartet, die mit dem Auto nach Neukirchen gefahren waren, um diese Feier miterleben zu dürfen. Bevor Pfarrer Trescher die Pilgerkreuzweihe vollzog, dankte der langjährige Pilgerführer Harald Gärber, der ebenfalls mit dem Auto nachgekommen war, dem Kreuzspender, den Firmen Boxhorn jun. (Kaikenried) und Granitwerk Apfl (Prünst) und dem Schnitzer und Restaurator Josef Kopf (Teisnach) sowie den Gemeinden Teisnach und Neukirchen und allen freiwilligen Helfern für deren Mitarbeit. Um 17 Uhr wurde im vollbesetzten Gotteshaus das Pilgeramt gefeiert. Pfarrer Trescher dankte zum Schluss allen Beteiligten, die an der Planung und Durchführung der Wallfahrt mitwirkten. Am Ende des Gottesdienstes wurden diesmal keine „altgedienten" Pilger geehrt, sondern es bekamen die Brüder Winter (Jonas mit neun Jahren der jüngste Teilnehmer) und Marco mit 13 Jahren der Kreuzträger) eine Plakette als Andenken an diese Fußwallfahrt überreicht. Gegen 18 wurde mit Bussen die Heimreise angetreten. In Eisberg sammelten sich die Pilger erneut und zogen betend zur Pfarrkirche St. Margareta nach Teisnach, wo die Wallfahrt 2009 mit dem Segen des Teisnacher Pfarrers den Abschluss fand.

08.06.2009

Denksport in der Filmbühne: Drei Tage Schachmeisterschaft

Teisnach. Die besten Schachspieler Niederbayerns suchen am kommenden Wochenende in der Alten Filmbühne in Teisnach (Landgasthof Fischl) ihren Meister. Vom 11. bis 14. Juni finden hier die Niederbayerischen Einzelmeisterschaften statt. Der ausrichtende Schachclub Gardez Teisnach 07 und der veranstaltende Bezirksverband Niederbayern im Bayerischen Schachbund freuen sich auf spannende Spiele. Rund 50 Teilnehmer werden erwartet. Sie spielen täglich zwei Runden mit Bedenkzeit von zwei Stunden je Spieler für 40 Züge. Sollte bis dahin das Ende noch nicht erreicht sein, wird die Uhr für beide um je eine Stunde zurückgestellt; eine Partie dauert also maximal sechs Stunden. Um 9.30 Uhr erfolgt am Donnerstag, 11. Juni, die Begrüßung der Spieler und die Auslosung für Meisterklasse und Seniorenklasse (ab 60 Jahre). Nach der Siegerehrung am Sonntag schließt sich der Niederbayerische Schachkongress an. Die Schirmherrschaft über die Meisterschaft hat Bürgermeisterin und Bezirsksrätin Rita Röhrl übernommen. Anmelden können sich nur Vereinsspieler bei Organisator Werner Schubert, Tel. 09423/ 902407.

13.06.2009

Sommerpause der Sportschützen

Kaikenried. Die Sportschützen Kaikenried teilen mit, dass der Trainingsbetrieb am Schießstand bis Anfang September eingestellt wird. Wer sich in der neuen Saison für den Schießsport interessiert, darf dann im September gerne dienstags oder freitags ab 18 Uhr im Vereinsheim der Kaikenrieder Sportschützen vorbeischauen, um in diese interessante Sportart reinzuschnuppern. Informationen und Infos gibt es auch auf der neuen Internetseite www.kaikenrieder-sportschuetzen.de.

13.06.2009

Skispringen mit Uhri und Co. Ferienprogramm: Fahrt nach Rastbüchl

Teisnach. Einmal den Deutschen Skisprung-Star Michael Uhrmann hautnah in Aktion zu erleben, das ermöglicht die Freiwillige Feuerwehr Sohl im Rahmen des diesjährigen Teisnacher Ferienprogramms. Sie veranstaltet am Samstag, 27. Juni, eine Fahrt nach Rastbüchl. Die beiden Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, Ludwig Kilger und Thomas Wartner, arbeiten derzeit am Programmheft des diesjährigen Teisnacher Ferienprogramms. Markus Hauf, Jugendbeauftragte der Marktgemeinde Teisnach, kann aber ein besonderes Highlight bieten: Auf Initiative von Josef Kopp, 1. Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Sohl, wird das Internationale Matten-Ski-Springen in Rastbüchl besucht. Dabei werden neben Michael Uhrmann und seinen Teamkameraden auch Skispringer aus Österreich und Tschechien über die Schanze in die Tiefe springen. Der Schanzenrekord an der Rastbücheler Skisprunganlage liegt derzeit bei 83 Meter und dürfte dabei durchaus in Gefahr sein. Abfahrt in Teisnach ist am Samstag, 27. Juni, um 10 Uhr beim Feuerwehrhaus in Sohl. Die Rückkehr ist gegen 17 Uhr. Teilnehmen können Jugendliche ab zehn Jahren. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Mädchen und Buben begrenzt. Die Betreuung übernimmt Josef Kopp. Er nimmt unter Tel. 09921/3467 bis Samstag, 20. Juni, Anmeldungen entgegen. Den Jugendlichen entstehen für die Fahrt keine Kosten.

19.06.2009

FC mit Sport und Geselligkeit Anmeldung zum Gauditurnier bereits möglich

Kaikenried. Nächstes Wochenende, am 27. und 28. Juni, veranstaltet der FC Kaikenried wieder sein Sportfest. Für Speis, Trank und musikalische Unterhaltung ist bestens gesorgt. Ebenfalls findet das alljährliche „Gaudi- und Stammtisch-Fußballturnier" auf dem Kleinfeld am Samstag, 27. Juni, statt. Hier treten fünf Feldspieler plus Torwart gegeneinander an. Über die gesamte Spielzeit ist es Pflicht,dass mindestens ein Jugendlicher bis zwölf Jahre oder eine Dame auf dem Feld steht. Deren Tore werden doppelt gewertet. Über zahlreiche Anmeldungen und ein spannendes Turnier würde sich der Veranstalter freuen. Anmeldungen werden noch bis Freitag, 26. Juni unter Tel. 0170/ 5932825 von Heinz Baumgartner entgegengenommen. Die Anmeldegebühr beträgt pro Team 20 Euro. Die gesamte Bevölkerung ist zum Fest eingeladen, der FC freut sich schon heute auf zahlreichen Besuch.

20.06.2009

DGB-Ortsgruppe wählt neu Mitgliederversammlung am 2. Juli in Teisnach

Teisnach. Zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen lädt der DGB-Ortsverband Teisnach am Donnerstag, 2. Juli, ein. Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr im Gasthaus Fischl (Alte Filmbühne) in der Bahnhofstraße 18. Die Tagesordnung sieht nach der Begrüßung den Bericht des Ortsvorsitzenden vor. Dann folgen die Ortsverbands-Neuwahlen des Vorsitzenden, Stellvertreters, Schriftführers und weiterer Vorstandsmitglieder. Aktuelles vom DGB und Verschiedenes beschließen die Tagesordnung.

24.06.2009

Mit Blaulicht und Sirene Drittklässler zu Besuch bei der Feuerwehr

Teisnach. Höhepunkt des Besuches bei der Teisnacher Feuerwehr war nach Meinung der Schüler eindeutig die kleine Spritztour mit einem der Einsatzfahrzeuge, gesteuert von Ewald Bauer, durch den Ort zurück zur Schule. Vorher wurden die Drittklässler vom Ehrenkommandanten Johann Achatz und vom zweiten Kommandanten Richard Obermeier in die allgemeinen Aufgaben und speziellen Tätigkeitsbereiche der Teisnacher Feuerwehr eingeführt. Johann Achatz wies besonders auf Gefahrensituationen hin und erklärte den Schülern das richtige Absetzen einen Notrufes. Großes Interesse zeigten die Schüler an der technischen Ausstattung eines Feuerwehrfahrzeuges. Der Fahrzeug- und Gerätewart Ewald Bauer demonstrierte das blitzschnelle Anziehen eines Schutzanzuges und eines Gefahrgutanzugs. Für eine stärkende Brotzeit sorgten Annemarie Heemeier und Marianne Altmann-Poupa. Die Klassensprecher bedankten sich bei allen Feuerwehrleuten füe den eindrucksvollen Vormittag.