Teisnach. Die allgemeine Wirtschaftskrise hat auch das Teisnacher Werk des Kommunikations-Technik-Herstellers Rohde & Schwarz erfasst. Wegen Auftragsrückgängen bauen Mitarbeiter ihre Gutzeit-Konten oder Urlaubstage ab. Zudem herrscht Kurzarbeit. „Da kommt jetzt der neue Auftrag wie gerufen", kommentierte Werkleiter Johann Kraus die Tatsache, dass der Konzern die Ausschreibung für den Aufbau eines digitalen Funksystems für die Autobahnen im Freistaat Sachsen gewonnen hat. Der Großteil des Auftrags mit einem Volumen von 4,8 Millionen Euro wird im Werk Teisnach abgewickelt. Das digitale Funksystem soll eine schnellere Reaktion auf Verkehrs- und Wettersituationen auf den Autobahnen ermöglichen. Im Werk Teisnach arbeiten aktuell knapp über 1000 der konzernweiten 7500 Mitarbeiter.
Teisnach. Ein gemeinsames Konzert geben das Regensburger Blechbläserensemble Tritonus Brass und der Viechtacher Organist und Musiklehrer Michael Pollwein am kommenden Sonntag, 7. Juni, um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Margareta in Teisnach. Zu hören werden Werke aus der Renaissance, dem Barock und der Romantik sein. Das Blechbläserquintett von Tritonus Brass unter Leitung von Christian Hopfner kann auf eine über 20-jährige Konzerttätigkeit zurückblicken. Gemeinsam mit Orgel spielt Tritonus Brass zum Beispiel von Georg Friedrich Händel „Denn die Herrlichkeit Gottes des Herrn", von Giovanni Gabrieli die „Canzon duodecimi toni" oder den „Grand Choeur Dialogué" von Eugene Gigout. Michael Pollwein wird dazwischen zwei Sätze aus Händels Konzert F-Dur op. 4 Nr. 5, Felix Mendelssohn-Bartholdys Präludium und Fuge d-Moll op. 37 Nr. 3 sowie Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge C-Dur BWV 547 an der Teisnacher Weise-Orgel interpretieren. Kompositionen für Blechbläserquintett von Händel, Pezelius und Mendelssohn-Bartholdy ergänzen das gut einstündige Programm. Der Unkostenbeitrag beträgt sechs Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Kaikenried. Nach langer Planungszeit ist es für die Freiwillige Feuerwehr Kaikenried endlich soweit: Am Mittwoch, 10. Juni, wird das neue Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16 ausgeliefert. Dieses neue Fahrzeug ersetzt das bisherige Löschgruppenfahrzeug LF 8, das sich seit mittlerweile 27 Jahren im Dienste der Feuerwehr Kaikenried befindet. Das neue HLF 20/16 besitzt neben zeitgemäßen Löschgeräten eine speziell erweiterte Beladung, wie sie für Technische Hilfeleistungen, zum Beispiel bei Verkehrsunfällen, benötigt wird. Außerdem verfügt dann die Kaikenrieder Wehr über einen eingebauten Löschwassertank, mit dem sich die ersten Minuten bei der Brandbekämpfung überbrücken lassen. Am Mittwoch wird das neue Fahrzeug von den Gruppenführern bei der Firma Ziegler (Giengen a. d. Brenz bei Ulm) abgeholt. Gegen 18.30 Uhr möchte man in Patersdorf Station machen. Von dort begleiten alle vier Teisnacher Gemeindefeuerwehren das Fahrzeug in einem Korso nach Kaikenried. Alle Feuerwehrangehörigen und Dorfbewohner sind eingeladen, das neue Fahrzeug dann beim Feuerwehrhaus zu begutachten. Für die Fahrzeugweihe ist vom 21. bis 23. August ein großes Fest geplant. Dafür haben die Kaikenrieder für das junge Publikum die Rock-Pop-Covergruppe „Pop nach 8" verpflichtet, die am Freitag für Stimmung sorgen wird. Am Sonntag will man das Fest mit dem Grand-Prix-Sieger der Volksmusik 2007, den „Zillertaler Haderlumpen", gebührend ausklingen lassen. Karten für das „Pop nach 8"-Konzert kann man im Vorverkauf im Teisnacher Rathaus und bei den Sparkassen beziehen. Bei den „Zillertaler Haderlumpen" ist der Eintritt frei.
Bärmannsried. Der Siglweg in Bärmannsried soll noch dieses Jahr ausgebaut werden - als Teilmaßnahme der Dorferneuerung. Auf Einladung des Dorfausschusses haben sich die Anlieger getroffen, um die Planung mit Architekt Josef Bielmeier und Bürgermeisterin Rita Röhrl zu diskutieren sowie Wünsche in die Planungen einzuarbeiten. Alle Grundstücksbesitzer sind der Einladung gefolgt. Dass eine Verbreiterung des Weges dringend notwendig ist, darin sind sich alle einig. Kein Zweifel besteht auch daran, dass eine vollständige Asphaltierung notwendig ist. Bislang ist der Weg nur zur Hälfte asphaltiert. Am Ende des Siglweges soll eine kleine Wendeplatte entstehen, so dass auch der Schneepflug im Winter reibungslos wenden kann. Auch für eine optimale Entwässerung soll gesorgt werden. Alle Grundstücksbesitzer haben sich grundsätzlich bereit erklärt, den nötigen Grund für eine Verbreiterung abzutreten. Architekt Josef Bielmeier will in den nächsten Wochen einen fertigen Plan vorlegen. Bürgermeisterin Rita Röhrl sicherte zu, die letzten Grundstücksangelegenheiten zu klären. Wenn alles nach Plan läuft, könnte im Spätsommer mit den Bauarbeiten begonnen werden.
Teisnach. Günter Grünwald gastiert mit seinem neuen Programm „Gestern war heute morgen" am Freitag, 20. November, in der Mehrzweckhalle in Teisnach. Was wäre die Erde ohne die Sonne, Deutschland ohne Bayern, Marianne ohne Michael, Arsch ohne Friedrich und die Zukunft ohne die Vergangenheit. Dieser Gedanke liegt Günter Grünwalds neuem Programm zugrunde. Es ist, so der Künstler, eine Verquickung aus Teilen früherer Programme und neuen Nummern - aber kein „Best off". Dagegen verwehrt sich der Kabarettist. Etwas Besonderes ist das Programm dennoch. Günter Grunwald feiert damit sein 20-jähriges Bühnenjubiläum. Grünwalds Auftritt am 20. November in Teisnach beginnt um 20 Uhr. Karten gibt es ab sofort in der Geschäftsstelle des Viechtacher Bayerwald-Boten, in den Tourist-Infos Teisnach und Viechtach, telefonisch unter Tel. 09971/79232 und im Internet auf der Seite www.strasserkonzerte.de (zum Selberdrucken).

Teisnach. Es wuselt gewaltig auf der Großbaustelle auf dem ehemaligen Wurschy-Gelände in Teisnach-Oed. Mit dem offiziellen Spatenstich für Halle 2 des Gründercampuses ist gestern der Startschuss für den dritten Bau gefallen. Mächtig ins Zeug gelegt haben sich dabei die künftigen Mieter - und auch Bürgermeisterin Rita Röhrl in ihrer Funktion als Optik-Zentrum-Bayern-Aufsichtsratsvorsitzende, die das FH-Gebäude und den Gründercampus baut, griff beherzt zum Spaten. Den Großteil der 17 mal 97,5 Meter großen zweistöckigen Halle wird die Lebenshilfe Deggendorf belegen. Von den insgesamt 3037 Quadratmetern Nutzfläche wird sie rund 1500 Quadratmeter anmieten und im südlichen Gebäudeteil auf die beiden Etagen verteilt Werkstätten einrichten. „Das ist eine Besonderheit, eine Kooperation zwischen der Lebenshilfe und einer Hochschule ist bundesweit einmalig", sagte Rita Röhrl. Den Rest des Erdgeschosses übernimmt die Firma Rohde & Schwarz. Das in Teisnach ansässige Unternehmen arbeitet bereits seit Jahren mit der FH Deggendorf zusammen. Dieser enge Kontakt, so Röhrl, sei auch ein Grund dafür gewesen, dass die Marktgemeinde Teisnach den Zuschlag für die FH-Außenstelle erhielt. Weitere Mieter im Obergeschoss werden die Viechtacher Firma ZVK Verbindungskabel GmbH, die in Teisnach ihre Entwicklungsabteilung ansiedeln will, und die Amplus AG, eine 100-prozentige Tochter des Viechtacher Computertechnik- und Internetservice-Unternehmens CCNST, sein. Die Amplus AG wird auch den Campus mit DSL und W-LAN versorgen. „Das ist ein Gewinn für uns", meinte die OZB-Aufsichtsratsvorsitzende. Davon profitierten sowohl die Hochschule, als auch die angesiedelten Firmen. Nur noch wenige Quadratmeter sind nach momentanem Stand in Halle 2 frei. „Für den Fall, dass ein Interessent 1000 oder gar 2000 Quadratmeter anmieten möchte, müsste so schnell wie möglich auch Halle 1, die größte der drei Hallen, in Angriff genommen werden", betonte Röhrl bei ihrer kurzen Ansprache stolz, in der sie auch die künftige Geschäftsführerin der OZB vorstellte. Steffi König arbeitet bereits jetzt für die Tochter-GmbH der Gemeinde. Sie ist gelernte Steuerfachangestellte und hat sich zur Bilanzbuchhalterin weitergebildet. Wenn alles weiter nach Plan läuft, soll ihr künftiger Arbeitsplatz, das FH-Gebäude, im Oktober eingeweiht werden. Die Arbeiten für den Bau liegen voll im Zeitplan. „Jetzt fehlen noch die Außenwände aus Massivholz und wenn die da sind, können wir das Dach drauf setzen", erklärte Siegbert Schanderl, der mit der Bauleitung beauftragte Planer. In die Höhe gewachsen ist auch schon Halle 3 samt angrenzendem Bürogebäude - die neue Heimat der Firma soleg, die Ende des Jahres von Zwiesel nach Teisnach umziehen wird. Bis dahin könnte auch die Halle 2 fertig sein, für die gestern der Startschuss fiel. Drei verschiedene Baufirmen sind für die Errichtung des Technologietransferzentrums samt angrenzendem Gründercampus zuständig. Das FH-Gebäude wird von der Firma Dankerl aus Willmering errichtet, Halle 3 und das Bürogebäude baut die Firma Zankl aus Viechtach. Den Zuschlag für Halle 2 hat die Firma Bachner erhalten. Die Gesamtkosten für alle drei Gebäude zusammen werden derzeit auf 13 038 830 Euro geschätzt. Gründe für die enorme Kostensteigerung - ursprünglich war man von Gesamtkosten in Höhe von rund zehn Millionen Euro ausgegangen - sind vor allem die nötigen Bodenverbesserungsarbeiten zur Stabilisierung des Geländes und die wegen der Einmietung der Lebenshilfe zusätzlich erforderliche behindertengerechte Ausstattung der Halle.


Sohl. Lange schon ist es her, dass Wolfgang König, Landwirt in Sohl, Kreisvorsitzender des Bayerischen Bauernverbands war. Mit dem Bauernverband hat er schon vor Jahren gebrochen. Er glaubt nicht, dass der Bauernverband die Interessen der bäuerlichen Landwirtschaft und der Milchbauern vertritt. Eine andere Meinung als der Bauernverband vertritt König auch in der Frage der Veröffentlichung der EU-Agrar-Direktzahlungen. Wie gestern berichtet, weigert sich Bayern als einziges Bundesland, die Subventionen zu veröffentlichen, wie es ein EU-Gesetz vorschreibt. König, der Landesvorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ist, fände es gut, wenn die Subventionszahlungn veröffentlicht würden. Im Interview mit dem Bayerwald-Boten begründet er, warum. Können Sie sagen, was Sie an Direktzahlungen von der Europäischen Union bekommen? Wolfgang König: Wir bekommen für unseren Hof insgesamt 24 000 bis 25 000 Euro im Jahr. Für den Hektar Ackerland gibt es gegenwärtig 300 Euro pro Hektar, für den Hektar Grünland 90 Euro pro Hektar. Dazu kommen die Ausgleichszahlungen, so kommt man auf die Summe. Wie groß ist die Fläche, die Sie bewirtschaften? König: Es sind ungefähr 54 Hektar, die Hälfte davon sind Ackerland, die Hälfte Grünland. Wie geheim sind denn die Zuschüsse, die die Landwirte bekommen, unter den Bauern? König: Das ist überhaupt kein Geheimnis, im Dorf weiß ein jeder ungefähr, wie viel der andere Bauer an Fläche hat, und dann kann sich jeder ausrechnen, was es an Förderung gibt.
Sie befürchten also keine Neid-Debatte unter den Bauern?
König: Nein, unter den Bauern, die noch bäuerlich wirtschaften, auf keinen Fall. Ein Problem, das ich sehe, ist eher, wie man es der Gesellschaft erklärt. Da erscheint es ja oft so, als würde man die Subventionen einfach so bekommen. Und das ist einem Hartz-IV-Empfänger schon schwer zu vermitteln, der erst sein Eigentum zu Geld machen muss, um an Geld vom Staat zu kommen. Wie erklären Sie dann dem Zweifler, warum die Landwirte Subventionen bekommen? König: Es wird immer betont, dass wir Landwirte auch Landschaftspflege machen; diese Leistung muss auch bezahlt werden. Außerdem ist es politisch beschlossen, dass die Landwirte Subventionen bekommen sollen. Wir brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben. Und was spricht für die Veröffentlichung der Subventionen? König: Wenn aussieht, als wollten wir diese Summen verheimlichen, macht das eher misstrauisch. Außerdem handelt es sich um das Geld der Steuerzahler, das verteilt wird; und der Steuerzahler hat einen Anspruch darauf, zu erfahren, was mit dem Geld passiert. Ich bin dafür, alle Subventionen, nicht nur die Agrarsubventionen, öffentlich zu machen. Mit der Veröffentlichung wird auch deutlich, dass es nicht die bäuerlichen Familienbetriebe sind, die die hohen Summen bekommen, sondern die Großagrarier und auch große Nahrungsmittelkonzerne oder Energiekonzerne wie Südzucker oder E.ON.
Warum können solche Unternehmen Agrarsubventionen bekommen?
König: Bei den Zuckerfabriken kann es sein, dass Flächen gefördert werden, auf denen sie den Schlamm aus der Zuckerfabrik ablagern, bei den Energieerzeugern gibt es möglicherweise Agrarsubventionen für renaturierte Kohlenschlacke-Fläche. Wenn die CSU jetzt die Veröffentlichung der Subventionen verhindern will, dann hilft sie mit, zu vertuschen, dass die Agrarsubventionen vor allem an die Großunternehmen gehen und nicht an die Betriebe der bäuerlichen Landwirtschaft. Wie sollte die Förderung nach Ihrer Vorstellung gestaltet werden? König: Die Forderung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ist immer schon, die Förderung nicht an die Fläche zu koppeln, sondern an die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in einem Betrieb. Hier bei mir auf dem Hof arbeiten drei Leute aus der Familie mit. Das bedeutet pro Arbeitskraft eine Subvention von 8000 Euro. Agrarfabriken, die das zehnfache unserer Fläche bewirtschaften, aber wegen der günstigen Bedingungen auch mit drei Beschäftigten auskommen, bekommen die zehnfache Summe an Subventionen. Gibt es eine Partei, von der Sie Ihre Interessen vertreten fühlen? König: Nein, zurzeit nicht. Die CSU, die Partei, bei der wir klassischerweise daheim sind, lässt uns hängen. Ich zolle Landwirtschaftsminister Helmut Brunner von der CSU durchaus Anerkennung dafür, dass er die Mittel für die Kuh-Prämie oder Dieselbeihilfe durchsetzen hat können; aber das löst für uns Milchbauern das Problem nicht: Der Milchpreis ist einfach zu niedrig. Wir haben ungefähr 1000 Liter Milch pro Tag am Hof. Wenn wir, wie jetzt, 30 Cent pro Liter bekommen statt der 40 Cent, die wir unbedingt bräuchten, fehlen uns am Tag 100 Euro, über das Jahr 36 500 Euro. Und diese Lücke wird auch über die Subventionen von ungefähr 24 000 Euro nicht geschlossen.
Kaikenried. Einen überwältigenden Empfang bereiteten die Dorfbewohner dem neuen Fahrzeug der Kaikenrieder Feuerwehr. Unter Blaulicht und Sirenen zog das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/16 in das Dorf ein. Begleitet wurde es von den Feuerwehrfahrzeugen der Feuerwehren Teisnach, Arnetsried, Sohl und Patersdorf. Kurz zuvor machte das Fahrzeug in Patersdorf Halt, wo bereits etwa 80 Personen warteten. Dort konnte das fabrikneue Feuerwehrauto vom interessierten Publikum zum ersten Mal in Augenschein genommen werden. Allen voran von der Teisnacher Bürgermeisterin Rita Röhrl, die sich sehr interessiert an der neuen Technik zeigte. Aber auch Gemeinderäte des alten und neuen Gemeinderats, Feuerwehrkameraden und interessierte Dorfbewohner waren eingeladen. Danach bewegten sich alle Feuerwehrfahrzeuge im Korso durch Teisnach hindurch in Richtung Kaikenried, wo ungefähr 200 Personen warteten. Die Kaikenrieder Feuerwehrkameraden standen bei der Präsentation des Fahrzeuges Rede und Antwort. Allen voran der Kommandant Helmut Kilger, der geduldig immer wieder das Fahrzeug erklärte und alle Fragen kompetent beantwortete. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein in der Fahrzeughalle zeigte sich Helmut Kilger höchst erfreut über die überwältigende Resonanz sowohl aus dem Dorf, als auch von den Nachbarfeuerwehren. Alles in allem sei hier zusammen mit der Firma Ziegler ein hochmodernes und leistungsfähiges Feuerwehrfahrzeug konzipiert worden, das für die heutigen Anforderungen an eine Feuerwehr gut gerüstet sei, so der 1. Kommandant. Auch 1. Bürgermeisterin Rita Röhrl zeigte sich stolz angesichts dieses Fahrzeuges. Sie betonte ausdrücklich die Notwendigkeit des Ankaufs in Höhe von 290 338 Euro und ließ die Vorgeschichte der Beschaffung in allen Details Revue passieren. Außerdem zeigte sie sich erfreut darüber, dass große Teile durch Zuschüsse abgedeckt werden konnten. So kamen vom Freistaat 95 000 Euro, vom Landkreis 35 000 Euro und die Feuerwehr gab selbst auch noch 20 000 Euro. Darüber hinaus nutzte sie diesen Rahmen, den Ehrenkommandanten der Feuerwehr Kaikenried, Xaver Wittenzellner, für 40 Jahre aktiven Dienst zu ehren und überreichte ihm das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold. Auch Kreisbrandinspektor Christian Stiedl (Böbrach) zeigte sich in seiner Rede sehr erfreut über diese Beschaffung, die eine Bereicherung für die Kreisbrandinspektion darstelle. Den Kaikenriedern sei es gelungen, ein für alle Einsatzzwecke taugliches Fahrzeug zu konzipieren. Dies sei in der Vielzahl der Problemstellungen, mit denen heutige Feuerwehren in Einsätzen konfrontiert werden, auch dringend notwendig. Vorsitzender Fritz Oswald verwies auf das geplante Fest zur Fahrzeugweihe vom 21. bis 23. August. Auf die Gäste warten Musikgruppen wie „Pop nach 8" und der Grand-Prix-Sieger der Volksmusik 2007, die „Zillertaler Haderlumpen". Am Ende lud er im Namen des Vereins zu Brotzeit und Getränken ein.

Teisnach/Arnbruck. Wenn die Krone des Baumes rot ist, dann erkennt den Borkenkäferbefall fast jeder. Um aber schon vorher möglichst schnell und erfolgreich reagieren zu können, muss der Befall rechtzeitig erkannt werden. Doch sei es häufig sehr schwierig, den Befall frühzeitig zu erkennen. „Äußerlich sieht der Baum häufig noch gesund aus, und doch ist er bereits zum Sterben verurteilt", formuliert es Revierförster Rudi Reichenberger bewusst drastisch. Informationen zur Erkennung des Befalls an frischen Befallsnestern und weiteren Bekämpfungsmaßnahmen geben am Freitag, 26. Juni, Rudi Reichenberger und Josef Niedermeier, Leiter der Forstreviere Arnbruck und Kaikenried.Treffpunkt ist um 9 Uhr am Parkplatz bei der Wiedkapelle an der Staatsstraße zwischen Gstaudach und Teisnach.
Teisnach. Der Höhepunkt der diesjährigen Teisnacher Fußwallfahrt nach Neukirchen beim Heiligen Blut war die Segnung des Pilgerkreuzes am Vorplatz der Wallfahrtskirche in Neukirchen. 240 Wallfahrer aus Teisnach und Umgebung nahmen an der 288. Fußwallfahrt teil und pilgerten zum Gnadenbild der Mutter Gottes vom heiligen Blut. Die Wallfahrt stand ganz im Zeichen der 800-Jahrfeier der Pfarrgemeinde Geiersthal-Teisnach. Nach einem Segensgebet am Teisnacher Kirchplatz war um fünf Uhr früh Abmarsch. Da der langjährige „Weisel" verhindert war, über nahm Pfarrer Johann Trescher die Pilgerführung. Bei klarem Himmel, aber kühlen Temperaturen führte der Weg über Gumpenried und Grafenried nach Arnbruck. Hier konnten sich die Pilger bei einer einstündigen Pause erholen und Kräfte sammeln. Beim Marsch auf der Straße zum „Ecker Sattel" bei mittlerweile sommerlichen Temperaturen wurde den Vorbetern und Pilgern einiges abverlangt. Durchgeschwitzt erreichte man gegen 11.30 Uhr die Kirche von Haibühl. Hier wurde traditionell der „Engel des Herrn" gebetet. Anschließend durfte man die wohlverdiente Mittagspause genießen. Zur letzten Etappe sammelten sich gegen 13.30 Uhr die Wallfahrer am „Marterl im Schwarzhölzl", um über Kolmstein und Mais nach Neukirchen zu ziehen. Gegen 14.30 Uhr erreichte der Pilgerzug den Ortseingang von Neukirchen. Hier wurde der Zug bereits vom Teisnacher Spielmannszug und dem Ortsgeistlichen, Pfarrer Georg Englmeier, mit seinen Ministranten, empfangen, um die Pilger zur Wallfahrtskirche zu begleiten. Am Kirchenvorplatz wurden Fußwallfahrer bereits von vielen Freunden der Teisnacher Fußwallfahrt erwartet, die mit dem Auto nach Neukirchen gefahren waren, um diese Feier miterleben zu dürfen. Bevor Pfarrer Trescher die Pilgerkreuzweihe vollzog, dankte der langjährige Pilgerführer Harald Gärber, der ebenfalls mit dem Auto nachgekommen war, dem Kreuzspender, den Firmen Boxhorn jun. (Kaikenried) und Granitwerk Apfl (Prünst) und dem Schnitzer und Restaurator Josef Kopf (Teisnach) sowie den Gemeinden Teisnach und Neukirchen und allen freiwilligen Helfern für deren Mitarbeit. Um 17 Uhr wurde im vollbesetzten Gotteshaus das Pilgeramt gefeiert. Pfarrer Trescher dankte zum Schluss allen Beteiligten, die an der Planung und Durchführung der Wallfahrt mitwirkten. Am Ende des Gottesdienstes wurden diesmal keine „altgedienten" Pilger geehrt, sondern es bekamen die Brüder Winter (Jonas mit neun Jahren der jüngste Teilnehmer) und Marco mit 13 Jahren der Kreuzträger) eine Plakette als Andenken an diese Fußwallfahrt überreicht. Gegen 18 wurde mit Bussen die Heimreise angetreten. In Eisberg sammelten sich die Pilger erneut und zogen betend zur Pfarrkirche St. Margareta nach Teisnach, wo die Wallfahrt 2009 mit dem Segen des Teisnacher Pfarrers den Abschluss fand.

Teisnach. Die besten Schachspieler Niederbayerns suchen am kommenden Wochenende in der Alten Filmbühne in Teisnach (Landgasthof Fischl) ihren Meister. Vom 11. bis 14. Juni finden hier die Niederbayerischen Einzelmeisterschaften statt. Der ausrichtende Schachclub Gardez Teisnach 07 und der veranstaltende Bezirksverband Niederbayern im Bayerischen Schachbund freuen sich auf spannende Spiele. Rund 50 Teilnehmer werden erwartet. Sie spielen täglich zwei Runden mit Bedenkzeit von zwei Stunden je Spieler für 40 Züge. Sollte bis dahin das Ende noch nicht erreicht sein, wird die Uhr für beide um je eine Stunde zurückgestellt; eine Partie dauert also maximal sechs Stunden. Um 9.30 Uhr erfolgt am Donnerstag, 11. Juni, die Begrüßung der Spieler und die Auslosung für Meisterklasse und Seniorenklasse (ab 60 Jahre). Nach der Siegerehrung am Sonntag schließt sich der Niederbayerische Schachkongress an. Die Schirmherrschaft über die Meisterschaft hat Bürgermeisterin und Bezirsksrätin Rita Röhrl übernommen. Anmelden können sich nur Vereinsspieler bei Organisator Werner Schubert, Tel. 09423/ 902407.
Kaikenried. Die Sportschützen Kaikenried teilen mit, dass der Trainingsbetrieb am Schießstand bis Anfang September eingestellt wird. Wer sich in der neuen Saison für den Schießsport interessiert, darf dann im September gerne dienstags oder freitags ab 18 Uhr im Vereinsheim der Kaikenrieder Sportschützen vorbeischauen, um in diese interessante Sportart reinzuschnuppern. Informationen und Infos gibt es auch auf der neuen Internetseite www.kaikenrieder-sportschuetzen.de.
Teisnach. Einmal den Deutschen Skisprung-Star Michael Uhrmann hautnah in Aktion zu erleben, das ermöglicht die Freiwillige Feuerwehr Sohl im Rahmen des diesjährigen Teisnacher Ferienprogramms. Sie veranstaltet am Samstag, 27. Juni, eine Fahrt nach Rastbüchl. Die beiden Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, Ludwig Kilger und Thomas Wartner, arbeiten derzeit am Programmheft des diesjährigen Teisnacher Ferienprogramms. Markus Hauf, Jugendbeauftragte der Marktgemeinde Teisnach, kann aber ein besonderes Highlight bieten: Auf Initiative von Josef Kopp, 1. Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Sohl, wird das Internationale Matten-Ski-Springen in Rastbüchl besucht. Dabei werden neben Michael Uhrmann und seinen Teamkameraden auch Skispringer aus Österreich und Tschechien über die Schanze in die Tiefe springen. Der Schanzenrekord an der Rastbücheler Skisprunganlage liegt derzeit bei 83 Meter und dürfte dabei durchaus in Gefahr sein. Abfahrt in Teisnach ist am Samstag, 27. Juni, um 10 Uhr beim Feuerwehrhaus in Sohl. Die Rückkehr ist gegen 17 Uhr. Teilnehmen können Jugendliche ab zehn Jahren. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Mädchen und Buben begrenzt. Die Betreuung übernimmt Josef Kopp. Er nimmt unter Tel. 09921/3467 bis Samstag, 20. Juni, Anmeldungen entgegen. Den Jugendlichen entstehen für die Fahrt keine Kosten.
Kaikenried. Nächstes Wochenende, am 27. und 28. Juni, veranstaltet der FC Kaikenried wieder sein Sportfest. Für Speis, Trank und musikalische Unterhaltung ist bestens gesorgt. Ebenfalls findet das alljährliche „Gaudi- und Stammtisch-Fußballturnier" auf dem Kleinfeld am Samstag, 27. Juni, statt. Hier treten fünf Feldspieler plus Torwart gegeneinander an. Über die gesamte Spielzeit ist es Pflicht,dass mindestens ein Jugendlicher bis zwölf Jahre oder eine Dame auf dem Feld steht. Deren Tore werden doppelt gewertet. Über zahlreiche Anmeldungen und ein spannendes Turnier würde sich der Veranstalter freuen. Anmeldungen werden noch bis Freitag, 26. Juni unter Tel. 0170/ 5932825 von Heinz Baumgartner entgegengenommen. Die Anmeldegebühr beträgt pro Team 20 Euro. Die gesamte Bevölkerung ist zum Fest eingeladen, der FC freut sich schon heute auf zahlreichen Besuch.
Teisnach. Zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen lädt der DGB-Ortsverband Teisnach am Donnerstag, 2. Juli, ein. Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr im Gasthaus Fischl (Alte Filmbühne) in der Bahnhofstraße 18. Die Tagesordnung sieht nach der Begrüßung den Bericht des Ortsvorsitzenden vor. Dann folgen die Ortsverbands-Neuwahlen des Vorsitzenden, Stellvertreters, Schriftführers und weiterer Vorstandsmitglieder. Aktuelles vom DGB und Verschiedenes beschließen die Tagesordnung.
Teisnach. Höhepunkt des Besuches bei der Teisnacher Feuerwehr war nach Meinung der Schüler eindeutig die kleine Spritztour mit einem der Einsatzfahrzeuge, gesteuert von Ewald Bauer, durch den Ort zurück zur Schule. Vorher wurden die Drittklässler vom Ehrenkommandanten Johann Achatz und vom zweiten Kommandanten Richard Obermeier in die allgemeinen Aufgaben und speziellen Tätigkeitsbereiche der Teisnacher Feuerwehr eingeführt. Johann Achatz wies besonders auf Gefahrensituationen hin und erklärte den Schülern das richtige Absetzen einen Notrufes. Großes Interesse zeigten die Schüler an der technischen Ausstattung eines Feuerwehrfahrzeuges. Der Fahrzeug- und Gerätewart Ewald Bauer demonstrierte das blitzschnelle Anziehen eines Schutzanzuges und eines Gefahrgutanzugs. Für eine stärkende Brotzeit sorgten Annemarie Heemeier und Marianne Altmann-Poupa. Die Klassensprecher bedankten sich bei allen Feuerwehrleuten füe den eindrucksvollen Vormittag.

Teisnach. Die Pfarrei Geiersthal-Teisnach führt seine Veranstaltungsreihe zum 800-jährigen Jubiläum mit einem Pfarrausflug fort. Ziele sind die Klöster Aldersbach und Metten. Gestartet wird am Samstag, 27. Juni, um 8.15 Uhr in Fernsdorf. Zusteigemöglichkeit ist in Geiersthal um 8.20 Uhr, in Teisnach um 8.30 und in Kaikenried um 8.40 Uhr. Um 10 Uhr steht eine Kirchenführung mit Andacht in Aldersbach an. Anschließend wird im „Klosterhof" zu Mittag gegessen. Danach geht es nach Metten zur Kirchenbesichtigung und Messe. Der Fahrpreis beträgt zwölf Euro. Interessenten können sich unter Tel. 09923/1012 anmelden.
Teisnach/Bodenmais. Auch heuer waren wieder über 50 Fußwallfahrer aus dem Dekanat Viechtach am Pfingstwochenende unterwegs zur Schwarzen Madonna nach Altötting. Diakon Sepp Schlecht hatte einen Bus nach Plattling organisiert. Aus zehn Pfarreien hatten sich die Gläubigen angeschlossen und erlebten gemeinsam zwei ergreifende Tage. Auch das Wetter spielte mit, nur am Freitag überraschte ein heftiger Gewitterschauer die Pilgergruppe. Frühmorgens um 5 Uhr starteten knapp 400 Pilger bei der Isarbrücke in Plattling. Die erste Etappe führte nach Eichendorf, wo Frühstückspause eingelegt wurde, weiter ging es bis zur Mittagsrast nach Arnstorf. Lange zog sich dann der Nachmittag des ersten Tages bis nach Eggenfelden hin, wo die Wallfahrer erst gegen 19 Uhr nach 56 gelaufenen Kilometern das Tagesziel erreichten. Einquartiert waren die Bayerwaldler hauptsächlich im Haus der Pfarrgemeinde der Stadtpfarrei St. Nikolaus, wo sich Stadtpfarrer Egon Dirscherl mit seinem Pfarrteam seit vielen Jahren rührend um die Gäste kümmern. Am Samstag um 4.30 Uhr ging es dann vom Stadtplatz Eggenfelden weiter über Mitterkirchen und Arbing nach Altötting. Gegen 11 Uhr hatte man auch diese 30 Kilometer geschafft und zog begleitet von Blasmusik und Ministranten in die Stiftskirche ein. Inzwischen war der Zug auf 740 Pilger angewachsen, denn viele weitere Wallfahrer hatten sich am zweiten Tag den Pilgern angeschlossen. Besonders ergreifend war wie immer die Ankunft am Ziel mit der Umrundung der Gnadenkapelle. Diakon Sepp Schlecht assistierte anschließend beim Pilgeramt, das von Kaplan Christian Kronthaler aus Deggendorf St. Martin zelebriert wurde, am Altar. Trotz Blasen an den Füßen beschloss die Gruppe auf der Heimfahrt mit dem Bus bereits wieder die Teilnahme im kommenden Jahr. Pilgerführer Richard Stallinger dankte den Gästen für ihre Treue und Unterstützung und freute sich über die immer noch anwachsende Gruppe. Anna Ederer aus Ruhmannsfelden und Helmut Kollmaier aus Bodenmais wurden heuer für 15-malige Teilnahme mit einer Urkunde und dem bronzenen Pilgerabzeichen geehrt.

Achslach. Mit Beginn der Sommersaison gibt es beim Gartenbauverein wieder einige Termine. Für den Fronleichnamsaltar am Schulhof erstellen sie wieder den Blumenteppich. Treffpunkt dazu ist am Samstag dort ab 18 Uhr, wo unter fachkundiger Anleitung von Therese Aichinger das Kunstwerk entstehen soll. Bekanntlich findet die Fronleichnamsprozession in Achslach erst am Sonntag statt. Weiter geht es am Mittwoch, 24. Juni, wo Kräuterpädagogin Waltraud Kraus im Rahmen der monatlichen Stammtischrunde von Kräutern und Heilpflanzen berichten wird. Das Veranstaltungslokal wird noch bekannt gegeben. Am Sonntag, 28. Juni, steht die bayernweite Aktion „Tag der offenen Gartentür" an. Obwohl keine Achslacher Gastgeberfamilie heuer an der Aktion aktiv beteiligt ist, sind trotzdem alle Gartenfreunde zur überörtlichen Besichtigungstour der ausgewählten Gärten auf Landkreisebene aufgerufen. Am Dienstag, 30. Juni, findet bei schönem Wetter der Besuch des prämierten Schaugartens von Claudia Wolf („Woid-Roserl") in Pfistermühle bei Regen statt. Im dortigen Gartenparadies - gelegen auf einer Halbinsel der Rinchnacher Ohe - gibt es neben einem großen Pflanzangebot auch unzählige Rosensorten zu bewunden.
Schönau/Patersdorf. Kinder wie auch anwesende Eltern waren von der Aktion begeistert: Auf Einladung des Gartenbauvereins Schönauer Land trafen sich am Donnerstag 13 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis zwölf Jahren aus dem Bereich Viechtach, Prackenbach, Kollnburg und Arnetsried im Kreislehrgarten Patersdorf, um Insketenhotels für Wildbienen und sonstige Insekten zu bauen. Bei einer kurzen Begrüßung bedankte sich die stellvertretende Vorsitzende des Schönauer Gartenbauvereins Belinda Kufner bei Kreisgärtner Lothar Denk für das vorbereitete Baumaterial und bei Kreisfachberater Klaus Eder für die fachliche Betreuung der Aktion. Sie stellte zum Abschluss auch noch fest, dass die Teilnehmer an diesem lehrreichen Nachmittag nicht nur Insektenhotels gefertigt haben, sondern auch wieder ein Stück näher zur Natur geführt wurden. Nach einer für die jungen Teilnehmer sehr aufschlussreichen Erläuterung über den Nutzen und die Lebensart der Wildbienen und der Vorstellung eines Hornissennestes durch Fachberater Klaus Eder ging es zu verschiedenen Stationen im Kreislehrgarten, wo an einem Wildrosenstrauch auch die Bestäubung der Blüten durch die Insekten beobachtet und deren Funktion erläutert wurden. Die von Lothar Denk aus verschiedenen Hölzern vorbereiteten Nistplätze mussten die Kinder und Jugendlichen, teilweise auch unter Mithilfe von Eltern, vervollständigen und auf Brettern befestigen. Die fertig gestellten Insektenhotels durften die Teilnehmer auch mit nach Hause nehmen, wozu Kreifachberater Klaus Eder noch entsprechende Hinweise zu geeigneten und vor allem geschützen Aufstellungsplätzen gab.
Böbrach/Teisnach. Ihren 85. Geburtstag hat die gebürtige Böbracherin Franziska Strunz, geborene Ernst, gefeiert. Auch wenn die Jubilarin seit einiger Zeit im Altenheim St. Margaretha in Teisnach lebt, ist sie in ihrer angestammten Heimat nicht vergessen, schon gar nicht an einem besonderen Geburtstag. So kamen neben Verwandten und Freunden auch Böbrachs 1. und 2. Bürgermeister, Werner Blüml und Josef Arweck, bei ihr vorbei, um die Glückwünsche der Gemeinde zu überbringen. Die Jubilarin, die aus Katzenbach stammt, zeigte sich höchst erfreut und konnte bei einem Plausch Erinnerungen an ihren Heimatort und an liebe Menschen auffrischen.

Sohl. Weil es beim Jahrtag der Freiwilligen Feuerwehr Sohl in den letzten Jahren immer zu Terminüberschneidungen mit den Nachbardörfern gekommen war, hat sich die Vorstandschaft entschlossen vom bisherigen Termin Ende Juli auf das erste Wochenende nach Pfingsten auszuweichen. Ebenfalls neu war ein Fußballkleinfeldturnier, das heuer erstmals anstelle des Volleyballturniers stattfand. Der Blaskapelle Pfeffer folgten im Kirchenzug Bürgermeisterin Rita Röhrl, einige Markräte, Kreisinspektor Christian Stiedl, die Nachbarfeuerwehren aus March, Arnetsried, Kaikenried und Auerkiel. Wie jedes Jahr war auch eine starke Abordnung des Kaikenrieder Stammtisches vertreten. Der Festgottesdienst, den der Marcher Pfarrer Varghese Kanjamala zelebrierte, fand vor der Dorfkapelle statt. Der Gesangsverein March, unter Leitung von Hans Pongratz, umrahmte gesanglich die Messe. Nachmittags wurde im Festzelt „gebettelt" und „gemordet". Den 1. Preis bei diesem Grasoberlturnier erspielte sich Johann Vogl vor Siegfried Anetzberger. Den Patzerpreis erhielt Michael Raith.
Teisnach. Einen interessanten und lehrreichen Infoabend haben die Diabetikerselbsthilfegruppe Teisnachtal unter Leitung von Apotheker Philipp Rank zusammen mit der Caritas Station Teisnach Anfang Juni veranstaltet. In dem neuen Seminarraum der Sonnenapotheke sprach die Chefin der Caritas in Teisnach, Gudrun Kufner, über Probleme in der Pflege hilfsbedürftiger Personen, speziell Diabetiker. Oftmals werden abgelaufene Insulinspritzen gefunden, es treten Schwierigkeiten auf in der Handhabung der Spritzen, das Patronenwechseln der Insuline fällt schwer.
Probleme bei der Pflege
Da dies gerade älteren Leuten peinlich sei, versuchen diese, derartige Probleme dem Pflegepersonal zu verschweigen. Kufner merkte an, dass hierbei oft der schwer zu verkraftende Verlust der eigenen Selbstständigkeit eine große Rolle spiele. Die Referentin appellierte an die Zuhörer, immer mit offenen Augen, im Sinne der Hilfsbedürftigen, die Anwendungen zu kontrollieren. Die gleichen Erfahrungen macht Apotheker Philipp Rank in der Apotheke: Im Alltag, berichtete der junge Apotheker, erfährt er immer wieder, dass sich Patienten oft gar nicht sicher sind, ob sie die medizinischen Produkte, wie InsulinPens, richtig anwenden. Nicht selten verhindern Schamgefühle wegen der Unsicherheit das Gespräch auch in der Apotheke. Rank forderte die Zuhörer auf, bei der Arzneimittelversorgung in der Apotheke sofort zu fragen, wenn etwas unklar ist. Es entstand eine rege, interessante und auch heitere Diskussion mit den Zuhörern. Gudrun Kufner und Apotheker Philipp Rank bedankten sich bei den Anwesenden für das Interesse.
Kaikenried. „Von der Biene zum Brotaufstrich": Unter diesem Motto stand am Samstag ein Besuch bei Bienenzüchter Karl Schreckinger. Der 2. Vorsitzende des Bienenzuchtvereins Teisnach erklärte den Mädchen und Buben auf anschauliche Weise, wie das Leben der Bienen verläuft. Er berichtete den kleinen Besuchern, dass eine Bienenkönigin pro Tag bis zu 2000 Eier leg, dass es Stockbienen und Flugbienen gebe und dass eine Drohne nicht steche. Und da die Bienenmännchen keinen Stachel haben, hatten die Kinder auch keine Angst davor, eine Drohne in die Hand zu nehmen. Auch die technischen Einrichtungen eines Bienenzüchters wurden bewundert, darunter die glänzende Honigschleuder und das Honig-Refraktometer, das zur Bestimmung des Wassergehalts im Honig benutzt wird. Dabei wurde deutlich: Nur wenn strenge Richtlinien eingehalten werden, darf das Prüfsiegel „Echter Deutscher Honig" auf den Gläsern angebracht werden. Bei Kaffee, Kuchen und Limonade ließ man dann den informativen Nachmittag ausklingen.

Teisnach. Der Katholische Frauenbund Teisnach fährt am 4. und 5. Juli zur Rohrmooser Erlebniswelt. Dachstein-Seilbahnfahrt und Knappenessen am Abend mit Live-Musik in uriger Atmosphäre sind im Reisepreis bereits enthalten, sowie die Hochwurzenbahnfahrt am zweiten Tag. Für Kurzentschlossene sind noch Plätze frei. Die Abfahrt wird um 7 Uhr am Busbahnhof in Teisnach sein. Anmeldungen nimmt noch gerne entgegen Rosi Wallner, Tel. 09923/655 ab 18 Uhr. Die Vorstandschaft des Frauenbundes freut sich schon auf rege Beteiligung.
Teisnach. Ein zweistündiges Projekt zur Präventionsarbeit hat die 9. Klasse der Hauptschule mit der Polizei durchgezogen. Es orientierte sich im theoretischen Teil an der Alltagsrealität von Jugendlichen. Eindrucksvoll vermittelte das Moderatorenteam Hauptmeister Jürgen Schwinger und Hauptkommissar Gottfried Seidl die Konsequenzen von Alkohol- und Drogenkonsum. Durch realistische Videosequenzen und Unfallbeispiele aus dem Landkreis Regen wurde das Gesagte sehr schülerorientiert und anschaulich belegt. Durch den praktischen Teil mit Rauschbrillen, die eine Blutalkoholwirkung von 0,8 Promille bis etwa 1,5 Promille simulieren, erlebten die Schüler den Zustand nach dem Trinken von Alkohol oder dem Konsum anderer, wie eingeschränkte Rundumsicht, Doppelsehen, Fehleinschätzung von Entfernungen und eine deutliche Verzögerung der Reaktionszeit. Nachdem sich in diesem Teil so mancher Schüler ein Schmunzeln über den Mitschüler nicht verkneifen konnte, war die abschließende Gesprächs- und Besinnungsrunde über diese praktischen Erfahrungen besonders wertvoll. Obwohl die beteiligten Schüler bereits vor zwei Jahren an einem Präventionsprojekt beteiligt waren, äußerten sie sich durchwegs positiv und bewerteten diese Veranstaltung als guten Beitrag zur eigenen Lebensbewältigung.

Teisnach. Nicht nur der Kalender hat den Beginn des Sommers angekündigt, auch im Teisnacher Caritas-Kleiderkammerl hat die dritte Jahreszeit Einzug gehalten. Sowohl für Damen und Herren, als auch für Jugendliche, Kinder und Säuglinge bietet das Kammerl eine reiche Auswahl an gut erhaltenen, fast neuwertigen Bekleidungsstücken. Dazu sind Bettwäsche, Hüte, Schuhe und Taschen im Angebot. Die ehrenamtlichen Helferinnen Sieglinde Gens, Irmgard Handlos, Marianne Mäder und Maria Hanninger freuen sich auf jeden Besuch. Freiwillige Spenden kommen der Caritas-Krankenstation Teisnach zugute. Das Caritas-Kleiderkammerl in der Deggendorfer Str. 14 ist jeden Mittwoch von 11 bis 16 Uhr geöffnet.
Bärmannsried. Die Dorfgemeinschaft lädt am Samstag, 27. Juni, zur traditionellen Sonnwendfeier. Beginn ist schon um 19 Uhr, bei Einbruch der Dunkelheit wird das Feuer angezündet. Die Einladung geht an die Gesamtbevölkerung und die Feriengäste. Für Essen und Getränke ist bestens gesorgt. Bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung eine Woche später statt.
Teisnach. Die Caritas ambulante Kranken- und Altenpflegestation Geiersthal-Teisnach veranstaltet am Sonntag, 12. Juli, wieder einen Flohmarkt. Beginn ist um 7 Uhr auf dem Volksfestplatz (links vom Festgelände, Haupteingang Richtung Teisnachbrücke). Zum Verkauf abgegeben werden können alle Sachen und Gegenstände, die man nicht mehr braucht. Der Erlös kommt der ambulanten Kranken- und Altenpflegestation zugute. Auskünfte zum Flohmarkt gibt es unter Tel. 09923/1410 oder 0175/ 4112464.
Teisnach. Zu seiner nächsten Sitzung kommt der Teisnacher Marktgemeinderat am Donnerstag, 2. Juli, um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses zusammen. Auf der Tagesordnung stehen neben einem Bericht der Bürgermeisterin und dem Erlass der Haushaltssatzung 2009 und der Genehmigung des Investitionsplams 2010 bis 2012, die Änderung des Bebauungsplans Brandlwiese und die Sanierung von Stützmauern im Bereich der Kaikenrieder Straße und „Zum Hochfeld“ (Auftragsvergabe). Zudem werden weitere Aufträge für die Errichtung des Technologietransferzentrums vergeben und ein Antrag auf Beschaffung von Schutzkleidung für die Atemschutzträger der gemeindlichen Feuerwehren behandelt, bevor die Sitzung mit dem Punkt „Verschiedenes, Wünsche und Anfragen“ schließt.