Teisnach. Die erste Kicker-Partie im neuen Jugendtreff im Teisnacher Pfarrheim hat bereits stattgefunden. Mit dabei waren die Initiatoren des Projekts, die Vorstandschaft der Katholischen Landjugends, und der Jugendbeauftragte der Marktgemeinde Markus Hauf. Hauf dankte Bürgermeisterin Rita Röhrl und Pfarrer Johann Trescher für ihre „stets wohlwollende und tatkräftige Unterstützung." Die offizielle Eröffnungsparty findet am Donnerstag, 4. Dezember, um 18 Uhr statt. Das Treff ist für Jugendliche ab 14 Jahre gedacht. Schon länger beschäftigt sich der Jugendbeauftragte Hauf mit der Idee, ein Jugendtreff in Teisnach einzurichten. Doch in zahlreichen Gesprächen unter anderem mit Bürgermeisterin Rita Röhrl, Ludwig Stecher vom Kreisjugendring, Jugendleitern der örtlichen Vereine und verschiedenen Eltern musste er bald erkennen, dass sich eine sinnvolle Umsetzung alles andere als einfach gestaltete. „Einfach einen Raum einrichten und die Jugendlichen sich selbst überlassen kann es nicht sein", sagt Hauf. Als unmöglich erwies sich das Vorhaben, eine erwachsene Aufsichtsperson zu finden, die von den Jugendlichen akzeptiert wird, über genügend Zeit verfügt und Spaß an dieser ehrenamtlichen Aufgabe hat. Und eine kostenintensive Einrichtung nach dem Vorbild in den Städten ist laut Hauf in der kleinen Marktgemeinde unrealistisch gewesen. Auch wolle man den zahlreichen Vereinen in ihrer engagierten Jugendarbeit keine Konkurrenz machen; nach dem Motto: „Statt zum Training gehe ich lieber in den Jugend-Treff!". Jetzt scheint eine Lösung gefunden: Immer donnerstags von 18 bis 22 Uhr haben Jugendliche die Möglichkeit, sich im Pfarrheim zu treffen. Dort können sie bei Musik und alkoholfreien Getränken zum Selbstkostenpreis einfach mal ungestört quatschen, kickern und vieles mehr. Ermöglicht haben dies Christina Hinkofer, Nadja Edenhofer, Eleonore Muhr und Magdalena Wittmann, die engagierte Vorstandschaft der Katholischen Landjugend. Sie werden das Jugendtreff nicht nur betreuen, sondern wollen auch unterschiedlichste Aktivitäten anbieten. „Man muss nicht gleich Mitglied bei uns werden", sagt Christina Hinkofer. „Miteinander - nicht gegeneinander!" sei das Motto, so Jugendbeauftragter Hauf.

Teisnach. Das Wunder der heiligen Nacht liegt tief im Herzen der Menschen. 450 Besucher lockten die 96 Krippen in das Pfarrheim Teisnach, die von Mitgliedern des Wald-Vereins Teisnach liebevoll und adventlich stimmungsvoll aufgebaut und präsentiert wurden. Unter den Gästen waren auch Lehrerin Johanna Kerscher, die ihrer sechsten Klasse fachkundig die Ausstellung erläuterte und der Kindergarten St. Josef mit den Erzieherinnen Andrea Besendorfer und Erika Kilger und der kommunale Kindergarten mit der Leiterin Anita Aichinger. Das Organisationsteam um den Krippenkenner Siegmund Dötterl mit Gattin Frieda, Anna Jungbeck Hilde Kroner, Christa und Josef Fuchs leistete im Vorfeld ganze Arbeit. Ella Wittenzellner, Hilde Kroner, Gretl Pöhn, Christa Fuchs, Anna Jungbeck, Frieda Dötterl und Inge-Lore Hagemann absolvierten sogar einen Intensivkurs zum Sternebasteln beim Spezialisten, Pfarrer i. R. Konrad Krieger, um das Umfeld der Ausstellung stilvoll gestalten zu können. Dem Vorsitzenden des Wald-Vereins Teisnach sah man bei der Eröffnung die Freude über die gelungene Präsentation an. Sein Gruß galt Pfarrer Johann Trescher, der das Pfarrheim unentgeltlich zur Verfügung stellte. Weiter wurden willkommen geheißen Pfarrer i. R. Konrad Krieger, Bürgermeisterin Rita Röhrl, 2. Bürgermeister Markus Hauf, 3. Bürgermeister Alfons Altmann, Rektorin Irene Luber, Ehrenmitglied Xaver Raith, die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Christine Oswald, ihr Vorgänger Rupert Kerscher und Kirchenpfleger Josef Jungbeck. Er dankte seinen Vereinsmitgliedern für den persönlichen Einsatz. Bewundern und Staunen war angesagt. Die Interessierten wurden schon am Eingang eingetaucht in ein stimmungsvolles, adventliches Ambiente, mit Liebe arrangiert von Frieda Dötterl und Christa Fuchs. 96 Krippen aus aller Welt, den Philippinen, aus Burundi, Peru, Israel, Tschechien, Polen, Jordanien, Italien, Spanien, Afrika, aber vornehmlich aus dem Waldlerland wurden künstlerisch auf Tischen mit roten Tüchern, zwischen Tannenreisig, selbst gebastelten Strohsternen und Kerzenlicht stimmig koordiniert. Das Grün spendierte Rudi Jungbeck. Wie Siegmund Dötterl erläuterte, hatten sich viele Krippensammler spontan bereit erklärt, ihre privaten Schätze der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Josef Nie-dermeier aus Kaikenried zum Beispiel nehme als Krippenliebhaber bei jedem Urlaub eine landestypische Krippe mit und eine Reihe davon wurde dargeboten. Andere Begeisterte verschönern und erweitern während des ganzen Jahres ihre Krippe oder basteln und schnitzen neue Figuren dazu. „So ‚lebt‘ und wächst die Krippe", wie er meinte. Bewundernswert waren die vielen verschieden gestalteten Krippen: Krippen in putzigen Nussschalen, aus Maisblättern, aus Ton oder gerolltem Buntpapier gefertigt. Erfreuen konnten sich die Besucher an „Fatschnkindln" oder eingerichteten Krippen in Flaschen. Ein Rundgang durch die ansprechende Ausstellung war eine ideale Einstimmung auf die Adventszeit. Frieda Dötterl, Hilde Kroner und Gabi Plötz verwöhnten die Krippenbewunderer mit Kaffee, Kuchen und deftigen Happen. Die Krippenaussteller Karl Achatz, Kaikenried; Ludwig Altmann, Kammersdorf; Therese Altmann, Teisnach; Bayerl, Rinchnach; Martin Brandl, Teisnach; Klaus Brinkmann, Regen; Manuela Dachs, Teisnach; Eine-Welt-Laden Rinchnach; Wolfgang Geiger, Busmannsried; Max Hobelsberger, Schweinhütt; Maria Hödl, Grafling; Hans Kastl, Prünst; Ramona Kauer, Grafling; Josef Kopf, Teisnach; Ernfried Kukral, Regen; Erich Leidl, Teisnach; Werner Muhr, Teisnach; Margit Müller, Teisnach; Josef Niedermeier, Kaikenried; Obermeier, Grafling; Rehm, Rinchnach; Herta Santl, Prackenbach; Franz Wanner, Teisnach; Elisabeth Wölfl, Fernsdorf.

Bürgermeisterin Rita Röhrl brachte das Gremium auf den neuesten Stand betreffend der Planungen in Sachen Technologietransferzentrum „Optische Technologien". Dazu muss bekanntlich der Flächennutzungsplan geändert und ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden. Das Verfahren sei im Gange, so Röhrl. Momentan geben die betreffenden Fachstellen ihre Stellungnahmen dazu ab. Diese werden von dem Büro Geoplan GmbH, Osterhofen, in die Entwürfe eingearbeitet. Das Ergebnis wird dem Gemeinderat in der nächsten Sitzung am Donnerstag, 18. Dezember, vorgelegt. Danach liegt - für Jedermann einsehbar - der Entwurf im Rathaus zur öffentlichen Einsicht aus. Inzwischen hat sich die Fläche des Gebäudes von einst 1000 Quadratmeter auf bereits 2100 Quadratmeter erhöht. Heizwerk Auf dem Gelände des Technologietransferzentrums soll zudem ein Heizwerk entstehen, welches das dortige Gebäude, aber auch angrenzende Wohnbebauungen versorgen könnte. Das Projekt muss öffentlich europaweit ausgeschrieben werden. Danach hat der Gemeinderat noch zusätzliche Ingenieursleistungen für das Technologietransferzentrum vergeben. Zum einen wurde beschlossen, dass die Tragwerksplanung nachgebessert werden muss, zum anderen ist die Freiflächengestaltung an das Büro Geoplan vergeben worden. GmbH auf dem Weg Bereits während der letzten Sitzung hatte der Gemeinderat die GmbH „OZB - Optik-Zentrum Bayern" auf den Weg gebracht. Die Gesellschaft ist für die Baudurchführung verantwortlich. Daraufhin wurde Kontakt zu einem Notar aufgenommen. Dieser hat inzwischen Entwürfe für eine Gründungsurkunde und einen Gesellschaftsvertrag vorgelegt. Die Gemeinde hat sich zwischenzeitlich auch Ratschläge vom Landratsamt und der Regierung eingeholt. Am Donnerstag nahm das Gremium noch einige kleine Veränderungen an den Entwürfen vor, die jetzt vom Notar eingearbeitet werden müssen. Lieferzusagen Bürgermeisterin Rita Röhrl hat einige Neuigkeiten bekannt gegeben. Sie berichtete, dass Ende vergangener Woche der neue Unimog mit Schneepflug und Streugerät eingetroffen sei. Vom Anbau an das FFW-Gerätehaus Teisnach wusste sie zu berichten, dass dieser so gut wie fertig sei. Es stünden nur noch kleine Nachbesserungen aus. Für den Gerätewagen Logistik, welcher Platz im neuen Gebäude finden soll, liegt der Gemeinde eine verbindliche Lieferzusage für Mitte März 2009 vor. Auch für das HLS 20/16 für die FFW Kaikenried liege die Zusage vor, es soll bis Ende Juni 2009 angeliefert werden. Fördermittel Des Weiteren teilte Bürgermeisterin Röhrl mit, dass nur noch Restarbeiten betreffend der Städtebaumaßnahmen in der Kaikenrieder Straße ausstünden. Bei passender Witterung könnte die Angelegenheit bis Ende des Jahres fertig gestellt werden. Bekannt wurde auch, dass die Gemeinde folgende Zuschüsse für die Städtebaumaßnahme von der Regierung erhalte: 400 000 Euro aus EU-Mitteln und 80 000 Euro aus bayerischen Töpfen. Dafür bedankte sich Röhrl ausdrücklich bei der Regierung, speziell bei Johann Lorenzer für dessen Unterstützung. Patenkompanie Über zwei Termine informierte die Bürgermeisterin noch: Die Gemeinde beteiligt sich zum einen an der Weihnachtsfeier ihrer Patenkompanie am Mittwoch, 10. Dezember, in der Kaserne in Regen. Zum anderen wird sie auch an der Weihnachtsfeier der Unteroffiziere am Montag, 15. Dezember, in der Kartbahn in Geiersthal teilnehmen. Tempo-30-Zone Im Zuge der Städtebaumaßnahme war der Bereich Adolf-Pfeiderer-Straße neu gestaltet worden - von der Durchfahrtsstraße hin zu einer Einkaufs- und Anliegerstraße. Dazu wurden Bäume gepflanzt. Der Gemeinderat hat beschlossen, dort jetzt eine „Tempo-30-Zone" einzurichten. Die erforderlichen positiven Stellungnahmen von Polizei und Landratsamt lagen dazu vor. Das Vorhaben wird jetzt so schnell wie möglich umgesetzt. Realsteuerhebesätze Für das Haushaltsjahr 2009 hat der Gemeinderat die Realsteuerhebesätze festgesetzt. In den vergangenen beiden Jahren waren die Sätze jeweils gesenkt worden. Das Gremium einigte sich darauf, die Sätze des laufenden Jahres auch für 2009 beizubehalten. Das bedeutet für die Grundsteuer A 290 Euro v. H. und für die Grundsteuer B 290 v.H. Die Gewerbesteuer wurde auf 320 v.H. festgesetzt. Neujahrsanblasen Das traditionelle Neujahrsanblasen war ebenfalls Thema der Sitzung. Der Spielmannszug wird sich um den Ort selbst kümmern. Zum ersten Mal dabei sind in diesem Jahr die Strohhutmusikanten. Sie spielen in Sohl. Wünschenswert wäre es, so das Gremium, wenn die Strohhutmusikanten außerdem in Arnetsried und Kaikenried spielen könnten. Zuschuss für Buch Die Marktgemeinde bezuschusst das Buch der Gemeinde Geiersthal „Geiersthal - eine christliche Urzelle im Bayerischen Wald" mit 3000 Euro. Das beschloss das Gremium. Das Buch wird mit 1000 Stück aufgelegt. Die dafür anfallenden Kosten betragen 35 000 Euro. Das Buch wird für einen Preis zwischen 20 und 25 Euro verkauft werden. Die Gemeinde Geiersthal hatte Teisnach um einen Zuschuss gebeten, da sich ein Drittel des Inhalt des Buches auf die Marktgemeinde Teisnach beziehe.
Teisnach. Das Elektronikunternehmen Rohde & Schwarz erhält erneut einen Großauftrag vom größten deutschen Brillenhersteller Rodenstock: Das Service-Terminal Impression IST liefert Augenoptikern genaueste Messdaten, um Kunden dank individuell angepasster Brillengläser den maximalen Sehbereich, ermüdungsfreies Sehen und optimalen Tragekomfort zu bieten. Durch ein einzigartiges 3D-Videozentriersystem mit drei Lichtquellen und einem Stereokamerasystem lassen sich die individuellen Parameter schnell und präzise ohne Berührung messen. Am Monitor des Terminals kann der Kunde zusätzlich die verschiedenen Brillenmodelle am eigenen Porträt betrachten und sich über aktuelle Angebote des Augenoptikers und augenoptische Neuheiten aus dem Hause Rodenstock informieren. Konstruiert wurde der ImpressionIST bei Rohde & Schwarz in Teisnach, wo er auch komplett gefertigt wird. Die Kooperation der Unternehmen läuft bereits seit Februar 2005. Die Firma Rodenstock, die auch in der Kreisstadt Regen einen Entwicklungs- und Produktionsstandort betreibt, ließ bisher über 2000 Service-Terminals in Teisnach fertigen. „Die Zusammenarbeit läuft vorbildlich. Rohde & Schwarz verfügt über das notwendige Know-how und die produktionstechnischen Voraussetzungen", betont Andreas Bay, Projektleiter bei Rodenstock. Im Februar nächsten Jahres kommt das Nachfolgemodell „ImpressionIST® Avantgarde" auf den Markt, das ebenfalls von Rohde & Schwarz gefertigt wird. Bis Ende 2009 ist bereits die Auslieferung an zahlreiche Augenoptiker weltweit geplant. Ein Prototyp war bereits auf der internationalen Optik-Trendmesse OPTI 2008 in München zu sehen. Das Design und die neuen Funktionalitäten begeisterten die Kunden. Rohde & Schwarz realisiert nach eigenen Angaben seit 1992 neben der Produktion eigener Hightech-Produkte für die Investitionsgüterindustrie ein Komplettprogramm als Fertigungs-und Systemdienstleiter. Die hoch modernen Bearbeitungszentren werden durch diese Mehrarbeit kontinuierlich ausgelastet und der Betrieb stellt sich dem internationalen Wettbewerb. „Das setzt neue Impulse für eine effiziente und kostengünstige Fertigung", weiß Werkleiter Johann Kraus. Auch das Qualitätsbewusstsein der über 1100 Mitarbeiter in Teisnach wird hoch gehalten. Für nahezu jeden Kundenwunsch stehen entsprechende Fertigungstechnologien im Haus zur Verfügung, angefangen von spanloser- und span-abhebender Produktion, Leiterplatten- und Multilayerfertigung bis hin zur Oberflächenbebearbeitung. Insgesamt kalkuliert das Elektronikunternehmen im laufenden Geschäftsjahr bis Ende Juni mit einem Gesamtumsatz von rund 25 Millionen Euro in diesem bedeutenden Segment. „Schwerpunktmäßig werden diese mit komplexen elektromechanischen Baugruppen und Systemen realisiert", erklärt Supply Chain-Manager Erwin Greil. Derzeit vertrauen gut 100 Kunden aus optischer Industrie, Luft- und Raumfahrt oder Medizintechnik, vornehmlich aus dem europäischen Raum, auf die effiziente Produktion im Rohde & Schwarz-Werk Teisnach. Die technische Entwicklung des „ImpressionIST®" erfolgte in Kooperation von Rodenstock mit dem Rohde & Schwarz Werk Teisnach. Die Produktion liegt vollständig bei Rohde & Schwarz.
Teisnach. Nach wochenlangen Bemühungen steht es jetzt fest: Die australische Hardrock-Band AC/DC wird im kommenden Jahr nicht auf dem Georg-Wittmann-Platz spielen. Es hätte ein Top-Ereignis werden können, wenn die Gruppe um den stets in Schuluniform auftretenden Gitarristen Angus Young in der Marktgemeinde ihre aktuelle Scheibe „Black Ice" und Hits wie „Highway to Hell" gespielt hätte. Immerhin war die Hallen-Tournee im kommenden Frühjahr innerhalb weniger Stunden ausverkauft. In diesem riesigen Interesse liegt aber wohl auch die Absage für Teisnach begründet: Wie Bürgermeisterin Rita Röhrl gestern auf Anfrage mitteilte, hat das Management sämtliche Plätze mit einer Kapazität unter 40 000 Zuschauern ausgeschlossen. Damit ist Teisnach aus dem Rennen, denn das sind deutlich mehr, als der auf rund 12 000 Besucher ausgelegte Volksfestplatz aufnehmen kann. Wieder völlig offen ist damit die Frage, wer als Haupt-Act im kommenden Jahr auf dem Teisnacher Open-Air spielen wird. „Wir sind mit mehreren Agenturen in Kontakt und prüfen weiter, wer für uns in Frage kommen kann", sagte Röhrl. Dabei steht für die Bürgermeisterin nach der 200 000-Euro-Pleite mit Lenny Kravitz in diesem Sommer eines fest: Jeden X-Beliebigen nimmt sie nicht. „Wir machen nur ein Konzert, wenn der Marktgemeinderat voll dahinter steht und wir überzeugt sind, dass der Künstler gut läuft", sagt die Bürgermeisterin. Und wenn dieser Fall nicht eintritt: „Dann setzen wir lieber ein Jahr aus und schauen, ob wir für 2010 wieder etwas Großes auf die Beine stellen können."
Teisnach. Mit einem großen Abschiedsfest haben rund 200 Mitarbeiter den langjährigen Ausbildungsleiter von Rohde & Schwarz Teisnach, Siegfried Ernst, nach 39 Jahren Betriebszugehörigkeit in den Vorruhestand verabschiedet. 750 Jugendliche bildete der gelernte Dreher zu Facharbeitern aus. Ernst trat im November 1969 dem damals im Aufbau befindlichen Unternehmen bei. Ein Jahr später wechselte er bereits in die Ausbildung. Sogar der jetzige Rohde & Schwarz-Geschäftsführer Christian Leicher aus München absolvierte 1988 ein Praktikum in Teisnach. Werkleiter Johann Kraus, selber einmal Auszubildender bei Rohde & Schwarz, charakterisierte Ernst als „sehr gewissenhaft und äußerst engagiert". Siegfried Ernst war in den letzten Jahren maßgeblich am Aufbau des Kompetenzzentrums Senderfertigung im Werk Teisnach beteiligt, in dem inzwischen alle Rundfunk- und Fernsehsender für Rohde & Schwarz produziert werden. Das Abschiedsfest im Betriebsrestaurant wurde mit launigen Reden und dem Besuch des Nikolauses (Horst Bauer) abgerundet. „Ich erlebte hier eine fantastische und erfolgreiche Zeit", resümierte der 58-Jährige sichtlich gerührt. Dem Unternehmen wünschte er weiterhin gute Geschäfte und den Mitarbeitern viel Gesundheit und Glück im Leben.

Teisnach. Die Regularien zur Vorbereitung des Neubaus eines Technologietransferzentrums „Optische Technologien" als Außenstelle der FH Deggendorf gehen weiter. Bürgermeisterin Rita Röhrl hat für kommenden Donnerstag, 18. Dezember, den Marktgemeinderat zu einer weiteren Sitzung einberufen. Ab 18.30 Uhr geht es im Rathaus dazu um folgende Themen: Bericht der Bürgermeisterin über laufende Angelegenheiten; Billigung des Entwurfs und Auslegungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan; Aufstellung eines Bebauungsplans mit integriertem Grünordnungsplan „GE/GI/SO Teisnach-Oed"; Vorstellung und Billigung des Planungsentwurfs zur Errichtung eines Techonolgietransferzentrums. Weitere Themen sind: Zuschüsse für die Jugendarbeit; Beschaffung eines Achtsitzer-Fahrzeugs für die Benutzung durch den Pflegedienst und Vereine und gegebenenfalls Regelung des Betriebs; Antrag auf Gewährung eines Baukindergeldes; Vergabe des Auftrags zum Abbruch des ehemaligen Marienheims am Friedhof; Neufestsetzung der Dienstaufwandsentschädigung der 1. Bürgermeisterin und Anpassung der pauschalierten Wegstreckenentschädigung; Verschiedenes, Wünsche und Anträg
Teisnach. Und schon wieder lässt die Marktgemeinde aufhorchen: Bürgermeisterin Rita Röhrl und Schulleiterin Irene Luber wollen die Volksschule im Ort auf Vordermann bringen. Soll heißen - geplant ist, dass die Schüler auch in Teisnach einen Realschulabschluss absolvieren können. „Wir wollen, dass die Kinder eine Perspektive haben", sagt Bürgermeisterin Röhrl.
Kooperation großgeschrieben
Wie kann der Schulstandort Teisnach attraktiver werden? Das war die Frage, die Bürgermeisterin Röhrl und Schulleiterin Luber umgetrieben hat. Gemeinsam brüteten Schule, Eltern, Firmen und Ortsverbund Geiersthal und Böbrach über einer Lösung. Mit ihrer Idee rückten sie dem Ministerium zu Leibe. Und was liegt näher, als die Volksschule mit momentan 233 Schülern in Richtung Wirtschaft zu trimmen. Der Markt hat mit den Unternehmen Rohde & Schwarz und Pfleiderer zwei starke Partner vor Ort. Ein spezieller Zweig schwebt den beiden Frauen vor, der mit der Mittleren Reife abschließt. Jedoch kein M-Zug. Eher eine Alternative zur Wirtschaftsschule in Deggendorf. „Wir wollen keine Konkurrenz zu anderen Schularten werden", sagt Schulleiterin Luber. Sie will kooperieren. Die Unterstützung von Seiten des Schulverbands ist nach Aussage von Luber groß. Beleg dafür ist die rasche Antwort des Kultusministers Dr. Ludwig Spaenle auf die erste Anfrage der Gemeinde. Wie sieht der weitere Zeitplan für das Vorhaben der Volksschule aus? Luber und Röhrl warten jetzt auf den Kriterienkatalog vom Kultusministerium. Er muss erfüllt werden, dann soll eine verbindlicher Antrag der Gemeinde folgen. „Wenn es nach uns geht, könnte es zum Schuljahr 2009/2010 schon losgehen", sagt Röhrl. Dass die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bei der Volksschule klappt, ist bereits bewiesen. Luber berichtet von dem neu eingerichteten Angebot Wirtschaftsenglisch. Zwei Stunden pro Woche können sich Schüler auf ihren späteren beruflichen Alltag vorbereiten. Die Initiative hat Luber ergriffen, nachdem sie über mangelndes Wirtschaftsenglisch der Volksschüler in den Ausbildungsbetrieben informiert wurde. Eine Grundvoraussetzung für die Zukunftspläne der Volksschule ist bereits realisiert: die Ganztagsbetreuung. Seit diesem Schuljahr existiert die offene Ganztagsklasse. „Wir sind überrannt worden", beschreibt Luber die Nachfrage. 44 Schüler nutzen die Betreuung momentan.
Vision: Hauptschüler studiert an der FH
„Ich mache mir einfach Gedanken um die Schule, nicht so sehr, dass unser Vorhaben klappt", sagt Luber. Jedoch ist sie sich mit Röhrl darüber einig, dass sich der ländliche Bereich für die Zukunft rüsten müsse. Dazu gehöre eben auch, den jungen Leuten Perspektiven in der Region zu bieten. Die Vision von Bürgermeisterin Röhrl sieht so aus: Ein Schüler kann die Mittlere Reife in Teisnach machen, geht an die Fachoberschule in Regen und kommt dann zurück nach Teisnach, um an der im Moment entstehenden Fachhochschule zu studieren. Röhrl: „Für mich schließt sich da ein Kreis."

Teisnach. Eines der erfolg-reichsten und beliebtesten Volkstheater Deutschlands ist zweifelsfrei das Chiemgauer Volkstheater. 2009 feiert das bayerische Urgestein sein 80-jähriges Bestehen und präsentiert anlässlich dieses Jubiläums das Lustspiel „Das halbierte Zimmer" unter der Regie von Bernd Helfrich. Am 21. März gastiert das Ensemble ab 20 Uhr auch in der Mehrzweckhalle in Teisnach. Nahezu jedes Stück des Chiemgauer Volkstheaters erfreute sich derart großer Beliebtheit, dass es auch im bayerischen Fernsehen übertragen wurde. Trotzdem sind die Atmosphäre und Schauspielkunst bei den Live-Vorstellungen unübertroffen. So auch beim neuesten Drei-Akter „Das halbierte Zimmer", das die Truppe aus dem Chiemgau als Jubiläumsstück auswählte. Zeitgleich begehen auch die Publikumslieblinge Michaela Heigenhauser und Andreas Kern ihr 25-jähriges Jubiläum beim Chiemgauer Volkstheater. „Das halbierte Zimmer" ist das Lustspiel über den letzten Willen des Waldhofbauern, der einen weiblichen und einen männlichen Erben dazu bestimmt, ein Jahr lang gemeinsam den Waldhof zu bewirtschaften. Danach soll einer den Hof erben und der Andere abgefunden werden. Doch die beiden, Monika und Hannes, liegen sich von Anfang an ständig in den Haaren.Die Zuschauer erwartet ein humorvolles Volkstheater in bewährter Tradition. Mal hautnah, mal überspitzt, aber stets mit dem obligatorischen Augenzwinkern und reichlich Anlass zum Schmunzeln. Karten gibt es beim Viechtacher Bayerwald Boten/Bayerwald-Boten, bei der Sparkasse Teisnach oder im dortigen Rathaus. Karten per Post und weitere Infos unter Tel. 09422/805040.

Teisnach. „Das Jahr 2008 wird in der Geschichte Teisnachs ein besonderes Jahr sein": Diese Einschätzung gab Bürgermeisterin Rita Röhrl während der alljährlichen Jahresabschlussfeier der Gemeinde, zu der zu ihrer Freude die Bediensteten der Gemeinde fast vollzählig mit ihren Ehepartnern ins Gasthaus Geiger in Arnetsried gekommen waren. Zunächst gab die Bürgermeisterin einen chronologischen Rückblick auf das Jahresgeschehen. Die beste Entscheidung war, dass man in der Hauptschule eine offene Ganztagesbetreuung eingerichtet habe. Derzeit werden hier dreiundvierzig Kinder betreut. Inzwischen überlegt man, ob man eine gebundene Tagesbetreuung einrichten kann. Damit wären die Kinder, wenn sie am späten Nachmittag nach Hause kommen, auch mit den Hausaufgaben fertig. Das würde „Dampf" aus den Familien nehmen, wenn die Eltern berufstätig sind, meinte Rita Röhrl. Eine Freude sei auch der Kindergarten, der entgegen dem allgemeinen Trend immer mehr Kinder zu betreuen hat. 2008 konnte auch der letzte Teil der Städtebauförderung umgesetzt werden. Auch wenn es zunächst hieß, es gebe keine Zuschüsse mehr aus der Städtebauförderung, bekam man doch noch etwas ab. Mit dem „luxuriösen Ausbau", wie die Bürgermeisterin wörtlich sagte, sei die Adolf-Pfleiderer-Straße das „Sahnehäubchen" in Teisnach geworden. Außerdem wurden in der ganzen Gemeinde mehrere Straßen erneuert, wirklich von Grund auf, wie Röhrl betonte, nicht nur geflickt. Eine große Entscheidung im Marktrat war auch eine Investition von 600 000 Euro in die vier Feuerwehren der Marktgemeinde. Diesen freiwilligen Helfern, die immer für Mitbürger in Not da sind, müsse man zumindest das richtige Handwerkszeug geben. „Ach ja, dazwischen war auch noch die Wahl", fiel der Bürgermeisterin ein. Der Übergang vom alten zum neuen Gemeinderat war reibungslos verlaufen und sie finde im neuen Gemeindeparlament dieselbe größtmögliche Unterstützung wie bisher. Jeder Marktrat, ganz gleich welcher Fraktion er angehört, wolle das Bestmögliche für die Gemeinde. Das sei die richtige Einstellung, um schnelle und gute Entscheidungen zu treffen.
Verwaltung entwickelte das FH-Konzept
Dieses Klima hat sich letztendlich am 28. Oktober 2008 für Teisnach richtig ausgezahlt. „Dieses Datum merke ich mir so gut wie den Geburtstag meiner Tochter", sagte Rita Röhrl. Im September 2008 „konfrontierte" sie ihren Gemeinderat damit, sich für eine Außenstelle der Fachhochschule Deggendorf zu entscheiden. Geschäftsstellenleiter Gerhard Wittenzellner erarbeitete mit der Verwaltung in Windeseile ein Konzept für diese Bewerbung. Die Gemeinde hatte hier kaum zusätzliche Kosten, außer der großen Einsatzkraft der gesamten Verwaltung. Schließlich wurden die Bürgermeister aller Bewerber nach München gebeten, wo dann die Entscheidung zu Gunsten von Teisnach fiel. Rita Röhrl erinnerte sich, sie habe damals Minister Goppel als herausragende Persönlichkeit kennen gelernt. Man solle aber auch nicht verschweigen, dass Rohde & Schwarz ausschlaggebend gewesen sei, dass Teisnach den Zuschlag für das neue Technologie-Transferzentrum der Fachhochschule Deggendorf bekam.
Harmonische Zusammenarbeit
Seit dem 28. Oktober 2008 sind alle Kräfte in Teisnach gebündelt, diese einmalige Chance möglichst schnell zu verwirklichen. Bereits am 5. November wurden die ganzen Planungen vergeben. Das war nur mit einem entscheidungsfreudigen Gemeinderat, der geschlossen hinter der Bürgermeisterin steht, möglich. „Ab Februar fällt heuer der Winter aus", verlangte Rita Röhrl vom Wettergott. Denn wenn es das Wetter zulässt, will man bereits im Februar mit der Erschließung des Geländes beginnen. Das ehrgeizige Ziel ist es, bereits im Oktober 2009 den Betrieb der FH-Außenstelle aufzunehmen. Abschließend dankte die Bürgermeisterin nicht nur den Gemeinderäten, die alle diese Entscheidungen mitgetragen haben, sondern auch der Verwaltung und jedem der Mitarbeiter, die alle zum Wohle der Gemeinde im Einsatz sind, denn ohne ihre Unterstützung wären so große Vorhaben nicht zu schultern. Vor allem freute sie sich, dass man in Teisnach die Fähigkeit gefunden habe, mit Problemen sehr offen umzugehen und dass man diese ohne Affront gegen den Anderen ausdiskutieren kann. „Dadurch werden keine wichtigen und schnellen Entscheidungen blockiert", hob die Bürgermeisterin hervor. Der 2. Bürgermeister Markus Hauf blickte mit großer Dankbarkeit auf das Jahr 2008 zurück. Den Erhalt der FH-Außenstelle habe man zu allererst der quirligen Bürgermeisterin Rita Röhrl zu verdanken, denn sie habe die Initiative ergriffen. Sie konnte auch Professor Peter Sperber von der Fachhochschule überzeugen, dass das in Teisnach schnell durchgezogen werden kann. Hauf dankte der Bürgermeisterin für ihren Einsatz, aber ebenso Geschäftsstellenleiter Gerhard Wittenzellner, der zum Großteil die Präsentation für die Bewerbung gemacht hat. In der Verwaltung arbeite jeder mit „Herzbblut" an dem Projekt „FH-Außenstelle".
Auch die Entscheidung, wegen der „Kultur in Teisnach" eine Bürgerversammlung einzuberufen, war richtig, resümierte er. Man will den Auftrag der Bürger verwirklichen, weitere Konzerte zu veranstalten, wenn man einen zugkräftigen Künstler finde. Von vornherein ein „Draufzahlgeschäft" will man nicht starten, so Hauf. Er bedankte sich bei allen für das offene und ehrliche Miteinander und wünschte sich weiterhin so gute Zusammenarbeit. Der Geschäftsleitende Beamte Gerhard Wittenzellner dankte vor allem der SPD-Bürgermeisterin Rita Röhrl und dem 2. Bürgermeister Markus Hauf von der CSU für die gedeihliche Zusammenarbeit. Er sprach noch einige Vorhaben für das nächste Jahr an, die aber vorerst wegen der FH-Außenstelle in den Hintergrund treten, denn man habe zurzeit ein wöchentliches festes Treffen in dieser Sache, wobei aber jeden Tag gebündelte Kraft gefordert sei. Er als Geschäftsstellenleiter freue sich, für den Markt Teisnach arbeiten zu dürfen, denn in Teisnach werde nicht bloß gearbeitet, sondern auch etwas bewegt und gestaltet.
Ein Denkmal für Rita Röhrl?
Er hoffe weiterhin auf so freundschaftliche und kollegiale Zusammenarbeit mit dem ganzen Gemeindeteam, meinte er abschließend. Und dass das Klima stimmt, kann man an seiner Äußerung ablesen, dass Teisnach der Bürgermeisterin ein Denkmal setzen müsste. So teuer wäre es nicht, fügte Wittenzellner hinzu, weil sie nicht so groß sei. Ein köstliches Menü bei sehr freundlicher Bedienung rundete das Beisammensein ab. Aber man nutzte diese Zusammenkunft der Bediensteten auch für Gespräche, Vorschläge und Termine wegen neuer Vorhaben in der Gemeinde.

Teisnach. Das 22. Adventssingen des Teisnacher Wald-Vereins in der Pfarrkirche St. Margareta ließ zahlreiche Besucher eintauchen in eine vorweihnachtliche, nachdenklich stimmende Atmosphäre und lenkte ihre Gedanken auf das nahe Weihnachtsfest. Gut 100 Akteuren, Instrumentalisten, Sängerinnen und Sängern und Erzählern der Weihnachtsgeschichte gelang es am Sonntag, viele Besucher aus der Hektik und Geschäftigkeit der „staaden Adventszeit" herauszuholen und ließen den stilvollen neugotischen Kirchenraum zu einer Insel der Stille, Ruhe und inneren Einkehr werden. Sie versetzten die aufmerksam Lauschenden in eine feierliche, beschauliche Stimmung. Und so manch inniger Gesang oder ergreifend dargebotene Wei-sen drangen wie ein Gebet an das Ohr der Zuhörer. Die „Schanzenhupfer" aus Sohl eröffneten das Adventssingen mit Akkordeon und Trompete mit der Weise „Jetzt kimmt de schöne staade Zeit", während sie durch den Hauptgang des Kirchenschiffes zum Altar schritten, angeführt vom Hirtenjungen Dominik Plötz mit Laterne und Hirtastock. Die Stubenmusi Maurer verkündete sodann einfühlsam: „Es geht scho glei dem Winter zu." Hausherr Pfarrer Johann Trescher, selbst ein begeisterter Musikliebhaber und Förderer der Chöre und Musikgruppen in der Pfarrei, begrüßte den Vorsitzenden des Wald-Vereins, Rudi Jungbeck und die Musikgruppen, die ausnahmslos unentgeltlich mitwirkten. Er hieß alle Zuhörer willkommen: „Ich wünsche uns allen mit-einander eine frohe, besinnliche Stunde und eröffne hiermit das 22. Teisnacher Adventssingen." Der Kirchenchor unter der Leitung von Isolde Pollwein leitete mit „Eia, so steht der Rosenstrauch", äußerst präzise, feinfühlig und innig vorgetragen, zur Weihnachtsgeschichte über. Johann Trescher und Rudi Jungbeck streuten abwechselnd als Erzähler zwischen die musikalischen Darbietungen Abschnitte aus der Weihnachtsgeschichte ein. In schlichten Worten beschrieb diese die Situation in Nazareth zu der Zeit, als Maria ein junges Mädchen war und vor der Hochzeit stand bis hin zur Geburt des Sohnes Gottes im Stall von Bethlehem. Das damalige Leben wurde in diesem Text anschaulich beschrieben. Zum Beispiel: Die Häuser waren einfach, meist blockartig aus Lehm gebaut und hatten nur wenige Fenster. Es gab nur eine Tür und der große Innenraum des Hauses war geteilt. Eine Hälfte war für die Familie, die andere Hälfte für das Vieh bestimmt. Von außen führte eine Treppe auf das Dach, auf dem Wäsche getrocknet wurde und wo die Bewohner in heißen Sommernächten schliefen. Die Erzählung wurde umrahmt von zehn verschiedenen Musikgruppen aus der Pfarrei Teisnach und Umgebung. Der Kirchenchor Kaikenried unter Wolfgang Geiger stimmte klangvoll „Ave Maria, mit Gnaden gezieret" und „Freut euch, denn die Zeit ist endlich da" auf Weihnachten ein. Der Posaunenchor Viechtach unter Michael Pollwein ließ „Macht hoch die Tür" und „Allemande" von der Empore herab mächtig und ergreifend erschallen. Franz Passauer und sein Männerchor Geiersthal erfreuten durch die kraftvolle Wiedergabe der Lieder „Als Maria übers Gebirge ging" und „A Liachterschein liegt über’m Land". Zart und besinnlich brachte die Viechtacher Amtsstubenmusi den „Staaden Landler" und „Eler Ba" zu Gehör. Gekonnt entlockte Michael Pollwein der Orgel mit der „Pastorale" liebliche und feine Töne. Zum zweiten Mal trat der Kirchenchor Teisnach auf und erfreute mit seinem homogenen wundervollen Klang mit dem anspruchsvollen achtstimmigen „Jauchzet dem Herrn alle Welt". Auf hohem Niveau sang der Jugendchor Teisnach unter Alexander Fendl seine Lieder „Advent der Christenheit" und „Der Herr hat seinen Engeln befohlen". Das große Wunder der Geburt brachte die Stubenmusi Maurer mit „O Wunder, was soll das bedeuten" anrührend zum Ausdruck. Den Abschluss der Gruppen übernahmen die Schanzenhupfer aus Sohl mit dem wohl klingenden „Maria, du Schöne". Am Ende vereinten sich die Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger und Zuhörer zu einem beeindruckenden Chor mit den drei Strophen des Liedes „Tauet Himmel, den Gerechten", begleitet von den Orgelklängen aus der Hand von Michael Pollwein. Mit einem lang anhaltenden Applaus würdigten die Anwesenden die wunderschönen Darbietungen. Pfarrer Johann Trescher bedankte sich beim Organisator und Sprecher Rudi Jungbeck, bei allen beteiligten Sängerinnen und Sängern, den Musikanten und allen Besuchern. Ein „Vergelt‘s Gott" sagte er den Helferinnen und Helfern vom Wald-Verein Teisnach. Allen wünschte er Gottes Segen für die verbleibenden Tage des Advents. Der Wald-Verein Teisnach stiftete den Mitgestaltern eine Brotzeit und Pfarrer Trescher lud sie dazu ins Pfarrheim Teisnach ein. Die Bewirtung übernahmen die Wald-Vereins-Mitglieder Ella und Karl Wittenzellner, Frieda Dötterl, Hilde Kroner, Anna Jungbeck, Sandro Plötz, Gabi Plötz, Florian und Stefan Jungbeck und Martina Blüml.

Mazar-e Sharif/Regen. Alle wohlauf, der Einsatz verläuft bisher nach Plan, das sind die aktuellen Nachrichten der Regener Afghanistan-Soldaten. Wenig vorweihnachtlich hat sich in den ersten knapp zwei Einsatzmonaten das Wetter in Mazar-e Sharif, im Norden Afghanistans, gezeigt. Hier tut der Panzergrenadierzug, gut 30 Mann groß, aus der Bayerwaldkaserne in Regen Dienst. Waren es bisher angenehme, fast frühlingshafte Temperaturen, so ist es am Mittwochmorgen auch in Mazar-e Sharif Winter geworden. Für einen Gruß in die Heimat haben sich drei Soldaten aus dem Panzergrenadierbataillon 112 bei den Ortsschildern getroffen, die sie von daheim mitgebracht hatten. „Wir sind uns sicher, dass unsere Bevölkerung hinter uns steht", so Hauptfeldwebel P. aus Langdorf. Unter der Führung von Oberstleutnant Alexander Sollfrank, dessen militärische Laufbahn beim Panzergrenadierbataillon 112 begann, sind die Regener Soldaten derzeit Bestandteil der schnellen Eingreiftruppe des Regionalkommandeurs Nord. Diese wird immer dann eingesetzt, wenn im Bedarfsfall militärische Präsenz gefordert ist. Was genau die Regener so machen, welche Einsätze anstehen, darüber schweigt sich die Bundeswehr aus: „Keine Auskünfte", heißt es aus Mazar-e Sharif. Das Heimatbataillon telefoniert täglich mit den Soldaten, wie Kommandeur Bernd Prill sagt. Und jetzt, in der Vorweihnachtszeit, sind viele Briefe und Pakete auf dem Weg nach Afghanistan. Wie es „seinen" Soldaten in Afghanistan geht, davon wird sich der Regener Kommandeur persönlich überzeugen. Ende Januar besucht er sie

Teisnach. Der nächste Schritt in Richtung Neubau der FH-Außenstelle ist getan. Änderung des Flächennutzungsplan, Bebauungsplan und Planungsentwurf hat der Marktrat in seiner Sitzung am Donnerstagabend gebilligt. Und damit liegen auch die ersten Zahlen auf dem Tisch: Rund acht Millionen Euro wird der Bau des Technologietransferzentrums (TC) „Optische Technologien" kosten. „Unser Grundkonzept war: Wir brauchen 1000 Quadratmeter", schaltete sich Rita Röhrl noch kurz dazwischen, bevor Architekt Franz Seitz (Geiersthal) die Pläne für das neue Gebäude vorstellte. 40 mal 33 Meter - das wird das Grundmaß für die FH-Außenstelle sein. Die Anforderung von 1000 Quadratmetern ist damit längst übertroffen: Auf zwei Etagen werden Labore, Hörsaal, Cafeteria und Verwaltungsräume untergebracht. 2115 Quadratmeter Nutzfläche sind in dem Plan von Franz Seitz dafür vorgesehen. Nicht nur Wissenschaft und Forschung sollen im FH-Gebäude ab Wintersemester 2009/2010 betrieben werden. Der Hörsaal soll auch für externe Veranstaltungen genutzt werden können. Aus diesem Grund hat Architekt Franz Seitz im Erdgeschoss auf eine strikte Trennung der Labore und halb-öffentlichen Räume wie Hörsaal und Cafeteria geachtet. Um die Erfüllung strenger Auflagen zu vermeiden, ist es nicht vorgesehen, dass die Studenten in der Cafeteria bewirtet werden. Es gibt eine Vereinbarung mit der Firma Rohde & Schwarz, dass deren Kantine mitbenutzt werden kann. Die Cafeteria ist allerdings so ausgelegt, dass sie bei Veranstaltungen als Vorbereitungsküche dient. Im Obergeschoss sind die Büroräume für das Personal untergebracht. Ausgelegt ist der Bau für 40 bis 50 Studenten sowie zehn Mitarbeiter der FH. Großzügig ist die Eingangshalle geplant. Die Front ist über zwei Etagen verglast und lässt somit viel Licht in das Gebäude. Das Erdgeschoss wird eine Höhe von 4,50 Meter haben, im Obergeschoss sind 3,50 Meter eingeplant. Die erste Etage ist im Vergleich zum Erdgeschoss zurückversetzt. „Wir haben uns im ersten Stock mit der Fläche bewusst zurückgehalten, weil nicht so viel genutzt wird. Auf diese Weise gibt es dort noch Außenflächen", erläuterte Bürgermeisterin Rita Röhrl. Dies hat auch noch einen Nebeneffekt: „Das Wohlfühl-Gefühl soll gut sein." Das Erdgeschoss wird aus Stahlbeton mit Vollwärmeschutz gefertigt, der Aufbau im ersten Stock hingegen aus Holz. Die Rathauschefin war überzeugt davon, dass „dieses Gebäude ein Vorzeigeobjekt für den Holzbau im Bayerischen Wald wird." Dass sich das Erdgeschoss dieser Bauweise allerdings nicht anschließt, verwunderte das Gremium. „Wegen der Belastungen ist es anders nicht möglich", klärte Rita Röhrl auf.
Erste Räume bereits vermietet
Mit Stahlbetonfertigbau entstehen auch die beiden ersten Hallen des Gründerzentrums. Angepasst an die Neigung des Geländes erlaubt es die Ausrichtung der Hallen, dass die oberen Stockwerke über die Rückseite ebenerdig beliefert werden können. Pläne für eine dritte Halle existieren zwar, sollen aber erst bei Bedarf realisiert werden. Die ersten Räume der Halle III des Gründerzentrums sind bereits vermietet: die Halle mit 1590 Quadratmeter komplett, von dem angrenzenden Winkelbau 400 von 640 Quadratmetern. Einen Interessenten für die restliche Fläche gibt es ebenfalls. Bedarf angemeldet an der Halle II mit insgesamt 2800 Quadratmeter haben bereits Rohde & Schwarz (500 Quadratmeter) sowie die Lebenshilfe Deggendorf (1000 Quadratmeter). Um den Bau des TC auf den Weg zu bringen, war eine Änderung des Flächennutzungsplans nötig. Der Bebauungsplan sieht etwa 180 Parkplätze vor. Außerdem sollen das Gelände sowie die zentralen Erschließungsstraßen eingesäumt mit Bäumen werden. Bedenken zur Planung hatte Kreisbaumeister Christian Hagenauer geäußert. Er kritisierte die hohe Versiegelung des Geländes. „Die höhere Erschließung und die Anbindung an die Lieferzone ist in diesem Fall höher einzuschätzen", erläuterte Markus Niedermeier von der Firma GeoPlan (Osterhofen). Kleinere Einwände von Seiten des Landratsamtes, der Unteren Naturschutzbehörde und des Straßenbauamts seien bereits in die Planung eingearbeitet worden. Die Gesamtkosten für den FH-Komplex (ohne Planungskosten) liegen bei rund acht Millionen Euro. Davon entfallen etwa vier Millionen Euro auf das FH-Gebäude. Für die Halle II des Gründerzentrums sind 1,6 Millionen einkalkuliert, für die Halle III 1,13 Millionen Euro. Etwa 1,6 Millionen Euro kommen für die Baugebietserschließung und die Freiflächengestaltung hinzu.

Teisnach. In der Papierfabrik Pfleiderer Teisnach GmbH & Co. KG wurden im Rahmen einer Feier im Casino der Betriebskantine ausscheidende Mitarbeiter verabschiedet und verdiente Betriebsangehörige geehrt.Im Namen der Gesellschafter dankte Rainer Koder, Geschäftsführer und Mitgesellschafter, nicht nur den Arbeitsjubilaren und ausscheidenden Mitarbeitern, sondern der gesamten Belegschaft und dem Betriebsrat; jeder habe an seinem Platz für ein erfolgreiches Jahr 2008 gesorgt. Koders besonderer Dank galt Geschäftsführer Manfred Brückl, der in den sieben Jahren seiner Tätigkeit bei Pfleiderer als guter Manager den Betrieb „vorwärts gebracht hat und in der Erfolgsspur hält". Gerne arbeite er, Koder, mit Brückl zusammen und leite nun im Tandem mit ihm die Geschicke bei Pfleiderer. Aber gerade in technischen Fragen gebe sein Vater und Mitgesellschafter Hans Koder, der Maschinenbau studiert hatte, stets wertvolle Beratung. Geschäftsführer Manfred Brückl freute sich, dass bei Pfleiderer alle „an einem Strang ziehen". Mit 43,5 Millionen Tonnen produziertem und verkauftem Papier habe man in 2008 eine Steigerung von vier Prozent erreicht. Auch die millionenschweren Investitionen habe man planmäßig durchgezogen. Bei Pfleiderer wurden „die Hausaufgaben gemacht", stellte Brückl fest, deshalb sei man für die Zukunft bestens gerüstet.
Kunden ordern die selben Mengen
Auch wenn von den Medien für 2009 ein schreckliches wirtschaftliches Szenario gezeichnet werde, sei er überzeugt, dass es bei Pfleiderer wieder ein gutes Jahr sein werde, denn die Kunden ordern für das kommende Jahr dieselben Mengen. Außerdem habe Pfleiderer ein breites, flexibles Angebotssegment als Spezialpapierhersteller mit einem kompetenten Verkaufsteam. Zudem seien die Rohstoffpreise gesunken und auf dem Energiesektor habe man in Kraft-Wärme-Kopplung investiert. Brückl bedauerte, dass man in 2008 mit dem Ausscheiden mehrerer langjähriger Mitarbeiter sehr viel an Know-how verloren habe. Ein neues Team, das aus den Erfahrungen von 2008 lernt, werde auch das Jahr 2009 meistern, meinte Brückl zuversichtlich. Während die Maschinen jedes Jahr an Wert verlieren, würden die Menschen mit jedem Jahr wertvoller. Dank dieser treuen Mitarbeiter stehe Pfleiderer heute so gut da, betonte der Geschäftsführer. Der Betriebsratsvorsitzende Josef Schreckinger bedankte sich im Namen des Betriebsrates bei den Gesellschaftern und der Geschäftsleitung für die gedeihliche Zusammenarbeit und bei der Belegschaft für den steten Arbeitseinsatz. Besonders dankte er Personalleiter Josef Schreder, der diese schöne Feier arrangiert hatte. Mit den besten Wünschen wurden Johann Bauer und Kurt Adlhoch, beide aus Böbrach, in den Ruhstand verabschiedet. Zum Abschied gab es einen Geschenkkorb, eine Pfleiderer-Uhr und ein Pfleiderer Sweat-Shirt. „Johann Bauer hat länger bei Pfleiderer gearbeitet als ich alt bin", stellte Geschäftsführer Rainer Koder bewundernd fest. Bauer war 1960 als „Jungarbeiter" eingetreten. Durch stete Weiterbildung wurde er Werkführer und ging vor drei Jahren in den passiven Teil der Altersteilzeit, ebenso Kurt Adlhoch. Er hat achtundvierzig Arbeitsjahre, davon zweiundvierzig Jahre bei Pfleiderer als Schlosser, zum Erfolg beigetragen. Für vierzig Jahre Betriebszugehörigkeit wurde Johann Augustin aus Kaikenried geehrt. Er kam 1968 als Lehrling zu Pfleiderer, wurde Sachbearbeiter für Verkauf und Disposition, ist nun Leiter der Arbeitsvorbereitung und bekam 1999 Handlungsvollmacht. „Mit seiner Ruhe meistert er jede Situation, auch bei Überbuchung", freute sich Geschäftsführer Manfred Brückl. Herbert Saller, Leiter der Technik, ist ebenfalls seit vierzig Jahren bei Pfleiderer. Seine Ehrung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, da er betriebsbedingt unterwegs war. Diplom-Ingenieur Josef Mathes aus Viechtach ist seit fünfundzwanzig Jahren bei Pfleiderer tätig. Als Papieringenieur und stellvertretender Produktionsleiter ist er seit 2007 Leiter der Produktentwicklung. Zudem ist er für den technischen Kundenservice und das Hygienemanagement verantwortlich.Geschäftsführer Brückl bedankte sich bei den Arbeitsjubilaren mit einer Ehrenurkunde des Freistaates Bayern. Rainer Koder meinte, bei Pfleiderer sei man jetzt noch schlagkräftiger, da er als Gesellschafter täglich im Betrieb sei und somit oft notwendige, schnelle Entscheidungen getroffen werden könnten. Im Geschäftsführer-Tandem mit Manfred Brückl sei es das gemeinsame Ziel, die Arbeitsplätze zu erhalten. Für den Erfolg eines Betriebes sei nicht die Größe entscheidend, sondern das Potential, betonte Koder.
Zuschüsse für die Jugendarbeit Insgesamt 1722 Euro zahlt der Markt Teisnach für die Jugendarbeit der Vereine aus. Begünstigt sind die Spvgg Teisnch (595 Euro), der TC Teisnach (zehn Euro), der Spielmannszug (467 Euro), die Teisnacher Woidschrazln (290 Euro) und das Pfarramt (360 Euro). Mehr Geld für Reisekosten
Über eine neue Höhe der Dienstaufwandsentschädigung für die Bürgermeisterin hat der Marktrat entschieden. Zuletzt ist der Betrag im Mai diesen Jahres auf 309 Euro festgesetzt worden. „Die Aufgaben der Bürgermeisterin haben aber immer mehr zugenommen, so dass sie mehr Verpflichtungen hat", erläuterte 2. Bürgermeister Markus Hauf (CSU). Er hielt es für angemessen, Rita Röhrl den Höchstsatz von 500 Euro zuzusprechen. „Sie bekommt relativ wenig, wenn man bedenkt, wie viel sie unterwegs ist. Mit der FH wird es sicherlich noch mehr", stimmte Josef König (SPD) zu. Einer Erhöhung von annähernd 70 Prozent wollte Josef Niedermeier (CSU) nicht unbedingt zustimmen. Er schlug hingegen vor, die Aufwandsentschädigung in zwei Stufen zu erhöhen. Mit einer Gegenstimme einigte sich das Gremium dann aber doch auf den Höchstsatz von 500 Euro. Angepasst wurde auch die Wegstreckenentschädigung. Seit Mai 2002 erhielt die Bürgermeisterin 103 Euro für all ihre Fahrten. Seitdem hätte sich der Satz auf 0,35 Euro pro Kilometer erhöht, erklärte Hauf. Sein Vorschlag: Für Fahrten innerhalb der Gemeinde soll es pauschal 100 Euro geben, Fahrten außerhalb der Gemeinde werden nach dem Reisekostengesetz mit 0,35 Euro abgerechnet. „Das ist der korrekte Weg. Was anfällt, wird bezahlt", sagte Niedermeier. Und so sahen es auch die anderen Markträte. Einstimmig wurde dieser Beschluss verabschiedet. Abbruch des früheren Marienheims Der Abbruch des ehemaligen Marienheims am Friedhof ist beschlossene Sache. Der Auftrag dazu wurde in der jüngsten Sitzung vergeben. Den Zuschlag erhält die Troiber-Bau-GmbH (Achslach) für rund 9000 Euro. Markträtin Regina Pfeffer (CSU) wollte wissen, ob im Zuge dessen die angrenzende Mauer auch abgerissen wird. „Nein, nur das Wohnhaus wird abgerissen. Aber auf Dauer ist geplant, dass die Mauer weg soll", antwortete Bürgermeisterin Rita Röhrl.
Teisnach. 24 Sängerinnen und elf Sänger des Kirchenchores St. Margareta in Teisnach haben unter der Leitung von Isolde Pollwein den zahlreichen Konzertbesuchern am Sonntag ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk beschert. Chorsätze von Komponisten aus fünf Jahrhunderten waren zu hören: Dabei wechselten Sätze zu bekannten Weihnachtsliedern wie „Kommet, ihr Hirten", „Zu Bethlehem geboren" mit kunstvollen Werken, so „Jauchzet dem Herrn, alle Welt" von Felix Mendelssohn-Bartholdy oder „Tochter Zion" aus dem Oratorium „Judas Maccabäus" von G. F. Händel. Im bekannten Kunstlied „Drei Könige wandern" von Peter Cornelius glänzte Alexander Fendl als Bariton. Stimmungsvoll angeglichen wirkten die beiden Orgelwerke, vorgetragen von Michael Pollwein. In Teisnach bewährt sich jetzt die konstante Aufbauarbeit vom Jugendchor her: Die jungen Stimmen - auffallend die Sopranistinnen - verleihen dem Chorklang kristallenen Glanz. Isolde Pollwein hat eine Mixtur aus Jung und Alt zu einem homogenen Ganzen geformt. Dabei bestechen das gleichzeitige Atmen, das dynamisch-agogische Gestalten der musikalischen Phrasen, das gleichzeitige Setzen und Ausschwingenlassen der Schlüsse, die innere Bewegt- und Beschwingtheit melodischer Bögen und nicht zuletzt die gute Verständlichkeit der Sprache. Isolde Pollwein führte gestenreich und pointiert. Besonders erfreulich: Der Blickkontakt der Sängerinnen und Sänger - vorbildlich die Frauen - suggerierte dem Hörer gesteigerte Verinnerlichung der gesungenen Parts und begünstigte die beabsichtigte Wirkung. Besonders eindrucksvoll gestaltet waren „Freut euch, ihr lieben Christen!" von Leonhardt Schröter (1532-1601), der vertonte Psalm „Jauchzet dem Herrn alle Welt!" von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) - eindringlich die große Steigerung bei „Danket ihm und lobet seinen Namen !" -, „Heilige Nacht" von Johann F. Reichardt (1752-1814) - unter die Haut gehend „Nacht der unendlichen Liebe" - und „Tochter Zion, freue dich" aus „Judas Maccabäus" von G. F. Händel (1685-1759). Mit swingendem Drive musiziert wurden „Il est ne le divin enfant" („Es ist geboren das göttliche Kind") in einem Satz von Kurt Suttner - Isolde Pollwein verstärkte den Swing trommelnd - „Quem pastores laudavere…" („Den die Hirten lobten sehre") von Carl Loewe (1796-1869), „Christmas lullaby" von John Rutter (geb. 1945) mit einer gesteigerten Anrufung Mariens und „Glorious Kingdom" in einem Satz von Wolfgang Kelber. Das Wunder der Christnacht umschreibend die zart schwebenden Melodiebögen bei „Schlaf mein Kindelein" von Robert Fuchs (1847-1927), „Zu Bethlehem geboren" in einem Satz von Arthur Piechler (1896-1974) und „Heilige Nacht" von Johann F. Reichardt (1752-1814). In geheimnisvollem Kontrast zueinander standen die erzählende Bariton-Solostimme von Alexander Fendl und die gedämpft im Hintergrund raunenden Chorstimmen bei „Drei Könige wandern" aus „Weihnachtslieder" op. 8 von Peter Cornelius (1824-1874). Stimmungsvoll eingebunden waren die Orgelstücke, die Michael Pollwein vortrug. Die Pastorale op.7, Nr.1 von Alfred Grundmann (1857-1930) verarbeitete „In dulci jubilo", die Partita sopra „Es ist ein Ros entsprungen" von Jan Bonefaas (1926-2004) brachte das Weihnachtslied in teils fugierten Variationen. Es ist ein Verdienst des Chorleiterehepaars Pollwein, dass die Tradition der schönen alten Weihnachtsweisen im Heimatkreis weiter getragen und neu belebt wird. „Standing ovations" hatten sich Chor, Solisten und die Dirigentin redlich verdient.

Teisnach/Böbrach. 433 Tiere präsentiert der Rassegeflügelzuchtverein Teisnach und Umgebung am Samstag, 6., und Sonntag, 7. Dezember, anlässlich seiner Lokalschau im Gasthof Zachskorn „Zum dicken Sepp" in Böbrach. 37 Aussteller beschicken die Schau mit 206 Tauben, 169 Zwerghühnern, 40 Hühnern und 18 Enten. Organisiert wird sie von Paul Kilger junior und Helmut Steinbauer. Folgende Öffnungszeiten gelten: Samstag, von 14 bis 17 Uhr und Sonntag von 9 bis 16 Uhr.
Start-Ziel-Siege für Regen und Ruhmannsfelden C- und B-Junioren-Hallenfußball in Teisnach mit ähnlichem Turnierverlauf
Teisnach. Kurzen Prozess mit ihren Gegnern machten die C-Junioren des TSV Regen und die B-Jugendlichen der Spvgg Ruhmannsfelden bei Hallenfußballturnieren in Teisnach. Die Kreisstädter beherrschten das Teilnehmerfeld nach Belieben. Bereits in der Vorrunde holte die C-Regen vier Siege und erzielte dabei 9:0 Tore. Im Endturnier setzte sie weitere fünf Erfolge drauf und sicherte sich somit souverän den Gesamtsieg vor der Spvgg Ruh-mannsfelden und dem SV Geiersthal. Auf den weiteren Plätzen landeten: 4. FC Viechtach, 5. Seebach, 6. TSV Regen II. Einen ähnlichen Turnierverlauf brachte die Konkurrenz der B-Junioren. Hier war Ruhmannsfelden nicht zu stoppen, gewann alle Spiele und setzte sich letztlich hoch verdient vor der Spvgg Teisnach und der JFG Bayerwald durch. Vierter wurde der 1. FC Viechtach vor dem SC Zwiesel und dem FC Bürgerholz Regen. Als Preise waren Regenjacken, T-Shirts und Sporthosen für die Erstplatzierten ausgelobt. Schiedsrichter waren Sepp Stadler, Franziska Wildfeuer, Fritz Stoffel, Michael Augustin, Manfred Pfeffer, Stefan Pfeffer, Karl-Heinz Karl und Christian Kauer. Für einen reibungslosen Turnierablauf sorgte Turnierleiter Stefan Graßl mit seinen Helfern. Die Schirmherrschaft hatte der örtliche Jugendbeauftragte, 2. Bürgermeister Markus Hauf, übernommen.
Teisnach. Musikalisch auf hervorragendem Niveau absolvierte der Spielmannszug Teisnach das zu Ende gehende Jahr. Die hervorragenden Resultate bei der Meisterschaft unterstreichen dies. Untrennbar mit dem Spielmannszug sind außerdem die Theateraufführungen in der Mehrzweckhalle verbunden. „Ihr dürft wahrlich stolz auf euere Leistungen sein", betonte 2. Bürgermeister Markus Hauf auch deshalb bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Alte Filmbühne". Ehrenmitglied Alfons Altmann, Feuerwehr-Vorstand Rudi Obermeier und Schnupfer-Vize Olaf Kräwer bedankten sich ebenfalls bei den Spielleuten für die stets gute Zusammenarbeit während des Vereinsjahres. Diese lobenden Worte vernahm Vorstand Christian Blüml mit Freude. Die Spielschar ist bekanntlich stets bemüht, ein abwechslungsreiches Jahresprogramm zu organisieren. Erster Höhepunkt war das Theater. Über 1200 Gäste waren davon begeistert. Ab 2. Januar 2009 spielt die Theatercrew um Thomas Schmidt nun das neue Lauerer-Stück „Wellness auf Ku(h)wait". Platzreservierungen sind bereits möglich unter Tel. 09923/ 3719. „Die guten Leistungen bei der Meisterschaft in Straubing gründen auch auf der fleißigen Probenarbeit", sagte Blüml. Im April nächsten Jahres soll dies im Jugendgasthaus Haunersdorf wiederholt werden. Ob 2009 allerdings eine Meisterschaft stattfindet, ist eher fraglich. Die Teisnacher würden diese anlässlich ihres 35. Vereinsgeburtstages am 10. Mai ausrichten. Allerdings besteht derzeit wenig Interesse: „Ich finde das unkameradschaftlich von den anderen Spielmannszügen", kritisierte der Spielsmannzug-Chef unumwunden. Fest steht auf alle Fälle der Termin für das Jubiläumskonzert. Am 16. Mai 2009 laden die Teisnacher Spielleute in die Mehrzweckhalle ein. Dies ist sicherlich auch eine gute Gelegenheit, die musikalische Klasse zu präsentieren. Beim Spielleute-Wettbewerb heuer holte das Ensemble von Herbert Wittenzellner den Titel bei den Flöten und Fanfaren, Platz zwei in der Trommlerklasse und den dritten Rang in der gemischten Klasse: „Wir können heuer mit unseren Auftritten sehr zufrieden sein", resümierte der musikalische Leiter. Auch der Auftritt anlässlich der Primizfeier in Kaikenried war ein Höhepunkt. Inzwischen haben sich neun Anfänger dem Spielmannszug angeschlossen. Seit November proben sie freitags eifrig. Auch die musikalische Früherziehung unter der Leitung von Martina Haidn betreut in diesem Schuljahr 31 Kinder und führt sie spielerisch an die Musik heran. Insgesamt absolvierten die Spielleute 37 Auftritte und trafen sich 50 Mal zum Proben. Der Verein hat derzeit 138 Mitglieder, darunter 83 Aktive, 20 passive Mitglieder und vier Ehrenmitglieder. Was alles los war beim Spielmannszug hat in den letzten zwei Jahren Martin Haidn fotografisch festgehalten. Bei der Jahreshauptversammlung zeigte er 350 Bilder. Weitere Informationen sind auch auf der neuen Internetseite www.spielmannszug-teisnach.de abrufbar. Zum Jahresschluss wurden Birgit Bielmeier und Johanna Muhr für 15 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Zehn Jahre sind inzwischen Anna Bullermann, Monika Ebner, Tobias Jungmann, Andreas Kräwer, Marina Kreuzer, Martin Obermeier, Corinna Sickl, Harald Wittenzellner und Matthias Wittenzellner dabei.
Teisnach. Die traditionelle Weihnachtsfeier des VdK-Ortsverbandes im Landgasthof Fischl war mit fast 100 Mitgliedern sehr gut besucht. Vorsitzende Katharina Donnerbauer konnte als Ehrengäste auch Bürgermeisterin und Kreisrätin Rita Röhrl sowie Pfarrer Johann Trescher und Kreisgeschäftsführer Helmut Plenk begrüßen. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte Alfons Donnerbauer auf dem Akkordeon. Die Enkelin der Vorsitzenden, Angelina Donnerbauer, trug Gedichte vor und Kurt Amesberger stimmte mit besinnlichen Texten auf die Weihnachtszeit ein. Ehrungen wurden folgenden Personen zuteil: Für zehn Jahre Mitgliedschaft Karl Achatz und Anton Brucker, für 30 Jahre Albert Menacher, für 40 Jahre Ernst Lösch, für 50 Jahre Johann Bielmeier und für 60 Jahre Maria König. Kreisgeschäftsführer Helmut Plenk überreichte an die Vorsitzende Katharina Donnerbauer auch den VdK-Kalender.
Teisnach. Mit der Abschlussübung am kommenden Montag beendet die Teisnacher Feuerwehr das Ausbildungsjahr. Neben monatlichen Übungen wurde nicht nur ein Lehrgang „Grundausbildung" zu Jahresanfang durchgeführt, es standen vor allem die Erweiterung des Feuerwehrhauses und die Ausbildung im Umgang mit Sonderlöschmitteln im Mittelpunkt. Mit der Beschaffung eines Löschcontainers CO2 konnte außerdem ein Sondergerät in Dienst gestellt werden, das bislang in Niederbayern einzigartig ist, teilte Pressesprecher Johann Achatz weiter mit. Kurz vor Jahresende wurde das Schlauchpflegezentrum in Betrieb genommen, mit dem alle Schläuche nach Gebrauch gereinigt, geprüft und gewaschen werden. Damit konnte ein weiterer Schritt in Sachen Unfallsicherheit gemacht werden. Die Anforderungen an die Feuerwehrleute steigt seit Jahren, die Doppelbelastung Beruf und Feuerwehrdienst verlangt von den ehrenamtlichen Helfern ein enormes Maß an Einsatz. Ständige Fortbildungen sind notwendig, um die Erwartungen zu erfüllen, die bei einem Einsatz in die Feuerwehrleute gesetzt werden. Dazu benötigen die Feuerwehrleute aber auch die entsprechende Technik. Diese Voraussetzungen konnten in Teisnach dank der sehr guten Zusammenarbeit mit Marktverwaltung und Marktrat auch in diesem Jahr erfüllt werden.
Bärmannsried. Am Sonntagnachmittag hatte die Dorfgemeinschaft wieder eine Nikolausfeier in der Ortsmitte organisiert. Ungeduldig warteten im Dorfstadl von Fritz Oswald nahezu 50 Kinder aus Bärmannsried und Umgebung auf Nikolaus und Krampus, die dann „pünktlich wie bestellt" eintrafen. Mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein" bereiteten die Kinder dem Nikolaus einen herzlichen Empfang im rappelvollen, weihnachtlich geschmückten Stadel. Nachdem der Nikolaus sich von den anwesenden Eltern bestätigen ließ, dass auch alle Kinder schön brav waren, öffnete der Krampus seinen Leinensack, und sie verteilten an alle Kinder ein Geschenkpaket. Die Dorfgemeinschaft, angeführt vom Sprecher Fritz Oswald, bewirtete die Gäste mit Glühwein, Tee und Leberkäs-Semmeln. Fritz Oswald bedankte sich in seiner Begrüßung vor allem bei Anneliese Kraus, die mit ihrem Team diese Veranstaltung mustergültig vorbereitet hat. Die Geschenkpakete für die Kinder konnten aus Spenden aus der Dorfgemeinschaft finanziert werden. Der Erlös aus dem Verkauf der Getränke und Speisen wird den Kaikenrieder „Kripperlbauern" zur Verfügung gestellt. Sie kümmern sich bekanntlich jedes Jahr um den Aufbau einer außergewöhnlichen Krippe in der Kaikenrieder Kirche
Teisnach. Die Lachmuskeln vieler Theaterfreunde gehörig strapazieren will die Laienspielgruppe des Spielmannszuges Teisnach mit ihrem neuen Stück „Wellness für Ku(h)wait" von Toni Lauerer. Premiere ist am Freitag, 2. Januar, in der Mehrzweckhalle. Zum Inhalt: Schorschi (Andreas Bielmeier), unverheirateter Hofnachfolger eines Betriebes mit 40 Milchkühen, kann seiner Zukunft unter Rindviechern gar nicht viel Positives abgewinnen. Viel lieber würde er investieren und aus dem Bauernhof eine Wellnessoase für zahlungskräftige, verspannte und gestresste Kunden machen. Aber noch gehört der Hof seinem Vater Alois (Georg Wittmann) und für den ist die gesamte Wellness-Bewegung ein „Schmarrn". „Wennst einen Blöden findest, der in dein Hirngespinst investiert, dann meinetwegen. Aber so einen findest du nicht und von mir kriegst du kein Geld", so sein hämischer Kommentar zu den Plänen des Sohnes. Aber der Erfindungsreichtum von Hansi (Matthias Wittenzellner), ein alter Schulfreund von Schorschi und gerade erst aus Kuwait zurückgekehrt, wendet das Blatt. Er schleppt gleich einen investitionsfreudigen Scheich (Thomas Schmidt) an. Und selbst die „probeweise Wellnessbehandlung" für die seit Jahren brach liegenden Gefühle von Bauersfrau Fanny (Kerstin Sigl) schlägt an. Jetzt muss nur noch die „Gunst der Stunde" genutzt werden. Zum Ensemble zählen auch Martin Haidn, Eva Wittenzellner, Christian Dankesreiter, Carolin Sigl und Magdalena Wittenzellner, Regie führt Christian Blüml. Aufgeführt wird „Wellness für Ku(h)wait" am 2., 3., 4., 5., 9. und 10. Januar jeweils um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle. Platzreservierungen sind bei Spielmannszug-Vorstand Christian Blüml (Telefon 09923/3719) möglich.
Teisnach. Zwei Weihnachtsmärkte an einem Tag - der KDFB Teisnach hatte sich in der Adventszeit eine besondere Fahrt ausgesucht. Ziel waren die Märkte in Altötting und auf Schloss Tüßling. Der Altöttinger Weihnachtsmarkt war die erste Station dieser Gemeinschaftsfahrt. Mit seiner nachgestellten Krippe mit lebenden Tieren (Ochs, Esel und Schafe) zählt der Markt in Altötting zu den meistbesuchten Weihnachtsmärkte in der Region. Besonders das Ambiente rund um die Gnadenkapelle ist einen Besuch wert. Das anschließende Hauptziel Schloss Tüßling hatte einiges zu bieten. Am Eingang stand sogar Stephanie Gräfin von Pfuel, um die Gäste persönlich zu begrüßen. Bei dem Rundgang durch die große Schlossanlage mit den vielen Buden, Hallenständen und Lagerfeuer konnte man sich auf die bevorstehende Weihnachtszeit besinnlich einstimmen. Im Stundentakt gab es Attraktionen zu sehen, wie zum Beispiel die Bläsergruppe, das Einziehen des Nikolaus mit den Perchten sowie eine Feuershow. So verging die Zeit auf Schloss Tüßling viel zu schnell.
Teisnach. 5000 Euro brachte der Verkauf von speziell gestalteten Poloshirts an die Teisnacher Rohde & Schwarz-Mitarbeiter anlässlich des 75-jährigen Firmenjubiläums ein. Das Geld wurde gestern an die Helfer vor Ort Ruhmannsfelden überreicht. „Wir werden die volle Summe in Ausrüstungsgegenstände investieren und für unser neues, geländegängiges Einsatzfahrzeug verwenden", erklärten die HvO-Mitglieder Martin Schmid und Michael Kauschinger bei der Spendenübergabe im Hause Rohde & Schwarz. Die Idee, eine soziale Einrichtung mit diesem Projekt zu unterstützen, gründet sich aus dem hausinternen Nachwuchsförderprogramm „YoungsteRS". Die 13-köpfige Gruppe, der neben Münchner und Memminger Kollegen auch die Teisnacher Mitarbeiter Holger Schötz und Wolfgang Klein angehören, konzipierte das Projekt eigenständig und brachte dies zur Umsetzung an den drei Standorten. „Von der Belegschaft wurde die Aktion hervorragend angenommen, was mich ganz besonders freut", bekannte Werkleiter Johann Kraus. Ein Grund dafür ist sicherlich die erstklassige Arbeit der HvO Ruhmannsfelden.
Kaikenried. Mit einer Weihnachtsfeier wollen die Sportschützen das Jahr ausklingen lassen. Schützenmeisterin Maria Schindlbeck lädt dazu alle Mitglieder und Jugend-Schützen mit ihren Familien ein, besonders die Helfer bei der Gelöbnisfeier in Teisnach. Ein Höhepunkt bei der Feier, die heute um 18.30 Uhr im Vereinsheim beginnt, wird die Überreichung der Scheiben sein: von der Familie Oswald anlässlich ihres 25-jährigen Hoteljubiläums und die alljährliche Nikolausscheibe, die von Josef Ernst aus Linden gestiftet wurde.
Teisnach. Die Dorfgemeinschaft Frankenried (Gemeinde Geiersthal) spendet jährlich den Erlös der Adventsfeier. Am Samstag übergab die Ortssprecherin Marianne Englmeier 160 Euro an die Familie Preuß (Teisnach). Deren vierjähriger Sohn Michael leidet an der seltenen MDS-Knochenmarkserkrankung (Myelodisplastisches Syndrom). Im Januar wird Michael im Klinikum Freiburg eine Knochenmarksspende erhalten. Die Eltern wollen während dieser Zeit nahe bei ihrem Sohn sein und wohnen im Elternhaus des Vereins für Körperbehinderte und Krebskranke Kinder in Freiburg. Diese Einrichtung finanziert sich aus Spenden und die Familie Preuß wird die 160 Euro dorthin weiterleiten.
Teisnach. In der traditionellen Weihnachtsfeier der Schülerlotsen an der Volksschule Teisnach wurden erstmals Zertifikate für die ehrenamtliche Tätigkeit vergeben. Als Gäste konnte Rektorin Irene Luber die Schulverbandsvorsitzende und Bürgermeisterin Rita Röhrl, den Geschäftsführer der Verkehrswacht Viechtach, Arnold Witka, sowie die bei den Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Viechtach, PHK Gottfried Seidl und PHM Jürgen Schwinger, begrüßen. Zudem richtete Irene Luber ihren Dank an den Schulbeauftragten für Verkehrs- und Sicherheitsfragen, Klaus Wittenzellner, der die Verantwortung für den Einsatz der Schülerlotsen trägt. In ihrem Grußwort würdigte Rita Röhrl das große Engagement der Schulbusbegleiter, die stets die Sicherheit ihrer Mitschüler auf dem Schulweg und im Schulbus gewährleisten würden. Darüber hinaus seien sie auch eine wertvolle Unterstützung für den jeweiligen Busfahrer. Als kleine Anerkennung überreichte sie jedem Schülerlotsen einen Essensgutschein. Gottfried Seidl, Betreuer der Polizei, konnte die Aussagen der Schulverbandsvorsitzenden nur bekräftigen und betonte, dass es oberstes Gebot für jeden Schülerlotsen sei, seinen Dienst ernst zu nehmen und dafür zu sorgen, dass der Schulweg unfall- und verletzungsfrei bleibe. Im Namen der Verkehrswacht Viechtach bedankte sich Arnold Witka mit einem Kinogutschein bei den Schülerlotsen für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit. Anschließend wandten sich Rektorin Irene Luber und Klaus Wittenzellner speziell an die sieben zum Schuljahresende ausscheidenden Schülerlotsen der neunten Klasse. Diesen überreichten sie ganz persönlich gestaltete „Zertifikate" für ihren mehrjährigen, sehr zuverlässigen und verantwortungsbewussten Dienst zum Wohle ihrer Mitschüler. Nun gelte es, so Luber, diese Zertifikate auch zu nutzen, sie in die Bewerbungsmappe zu integrieren. Denn soziales, ehrenamtliches Engagement werde auch von den künftigen Arbeitgebern geschätzt. Danach führte Moderatorin Michaela Stadler gekonnt durch das Programm, welches sowohl heitere als auch besinnliche Beiträge von Schülern aus der achten und neunten Klasse enthielt. Fachlehrerin Evelyn Seidl hatte zuvor den Gruppenraum für diese Veranstaltung mit Hilfe einiger Schüler festlich dekoriert. Hausmeister Horst Blüml organisierte die vom Schulverband finanzierte Bewirtung der Schülerlotsen und Ehrengäste. Musikalisch umrahmt wurde die Weihnachtsfeier von Alois Kopp mit seiner Trompete sowie von den Keyboardspielerinnen Jenny Karell, Eva Maria und Laura Wittenzellner.
Teisnach. Der Skiclub Teisnach unternimmt einen zweitägigen Vereinsausflug von 28. Februar bis 1. März in das Skigebiet Wilder Kaiser/Brixental. Anmeldungen für die Fahrt werden bis 30. Januar entgegengenommen. Abfahrt ist wie immer um 5 Uhr am Busbahnhof in Teisnach, Zusteigemöglichkeit besteht in Deggendorf um 5.30 Uhr bei „Glas Klein" (bitte 15 Minuten früher anwesend sein). Übernachtet wird im Hotel Kramerhof. Die Übernachtung mit Halbpension und Zweitages-Skipass kostet 130 Euro für Jugendliche und 117,50 Euro für Kinder. Nichtmitglieder müssen 15 Euro zuzahlen. Busfahrer der Firma Seitz ist voraussichtlich wieder Vereinsfahrer Gust Fischer, Reiseleiter Tobias Meindl. Die Anreise erfolgt am Samstag direkt zum Skifahren, Abfahrt ins Quartier ist um 16 Uhr, Abfahrt am Sonntag zum Skifahren ist um 8.30 Uhr. Die Heimreise wird um 16 Uhr angetreten. Anmeldungen sind bis 30. Januar erforderlich bei Tobias Meindl, Tel. 0175/5911626. Um auch bei schlechtem Wetter gerüstet zu sein, sollen Badezeug und Spiele mitgebracht werden. Einen gültigen Ausweis nicht vergessen.
Teisnach. Der Kultur-in-Teisnach-GmbH ist es gelungen Toni Lauerer für ein Gastspiel in Teisnach zu verpflichten. Der überaus beliebte Kabarettist gastiert am Freitag, 13. Februar, mit seinem neuen Programm. Und wie es der Zufall so will, spielt in den nächsten Tagen die Theatergruppe des Feuerwehrspielmannszuges das neueste Stück Lauerers. Sechsmal hebt sich der Vorhang - am 2., 3., 4. und 5. Januar und 9. und 10. Januar, jeweils um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle. Gut möglich, dass an einem der Abende auch der Kabarettist unter den Zuschauern ist. Zumal bei der Theateraufführung auch Karten für sein Gastspiel am 13. Februar angeboten werden. Karten für Toni Lauerers Auftritt in Teisnach gibt es zudem im Vorverkauf beim Markt Teisnach, der Sparkasse Teisnach und in den Geschäftsstellen des Viechtacher Bayerwald-Boten und des Bayerwald-Boten.
Teisnach. In Teisnach rüstet man sich für den Jahreswechsel. Zur Tradition geworden ist mittlerweile die Neujahrsansprache von Bürgermeisterin Rita Röhrl. Dazu wird am Neujahrstag (Donnerstag) um 14 Uhr auf den Georg-Wittmann-Festplatz eingeladen. Etwa eine halbe Stunde vorher werden bereits die Böllerschützen Teisnach das Neue Jahr „anschießen". Nach der Neujahrsansprache ist die gesamte Bevölkerung zu einem kleinen Sektumtrunk und heißer Gulaschsuppe eingeladen. Im Bild die Böllerschützen beim „Training" auf dem Festplatz.

Teisnach. Nicht den Mut verlieren und nach vorne schauen - lautet die Devise beim Schachclub SC Gardez Teisnach. Höhepunkt war heuer die Durchführung der niederbayerischen Schnellschach-Meisterschaft, die im Vereinslokal „Alte Filmbühne" über die Bretter ging. Der SC Gardez hatte sich entschieden, für das neue Spieljahr 2008/2009 zwei Wettkampfmannschaften zu melden, obwohl sich alle bewusst waren, dass die Saison sehr schwer wird. In erster Linie wollte der Verein fünf sehr jungen, schachbegeisterten Mitgliedern die Gelegenheit geben wollte, wichtige Erfahrungen unter Wettbewerbsbedingungen zu sammeln. Nach dem überraschenden Aufstieg (Nachrücker) der I. Mannschaft wurden die Herausforderungen in der Bezirksliga Ost und in der Kreisliga Ost in Angriff genommen. Nach den vier ersten Spieltagen ist beim SC Gardez Ernüchterung eingekehrt. Die beiden Teams stehen mit nur wenigen Brettpunkten in den Tabellen ganz unten. Vor allem die II. Mannschaft, besetzt mit fünf Anfängern, darunter drei Spielern unter 14 Jahren, muss verständlicherweise noch Lehrgeld zahlen. Nichtsdestotrotz blicken die Teisnacher Schachspieler den kommenden Aufgaben zuversichtlich entgegen.
Teisnach. Ein Höhepunkt des diesjährigen zweitägigen Teisnacher Weihnachtsmarkts sind die Glasbläser, die ihr Handwerk präsentieren werden. Der Markt findet am Freitag, 5., und Samstag, 6. Dezember statt. Das Programm am Freitag beginnt um 18 Uhr mit der Eröffnung durch das Teisnacher Christkind. Um 19 Uhr haben die Sohler Schanzenhupfer ihren Auftritt. Am Samstag geht es um 14 Uhr mit kostenlosen Pferdekutschfahrten für die Kinder los. Die Teisnacher Kindergartenkinder singen dann um 15 Uhr Weihnachtslieder, um 15.30 Uhr hat sich der Nikolaus mit süßen Überraschungen angekündigt. Die Gewinner des Weihnachtsmarkt-Gewinnspiels werden um 16.30 Uhr ausgelost. Dabei gibt es Gutscheine von 25 bis 100 Euro (1. bis 6. Preis). Wichtig hierbei: Nur Anwesende können gewinnen. An den weihnachtlich geschmückten Buden gibt es Weihnachtsschmuck und -gestecke, Rosswürste, Glühwein und Plätzchen, Kaffee und Kuchen, Kinderpunsch, Eine-Welt-Waren, Bratwürste, Keramik, Kerzen, Bauernbrot, Geräuchertes, Kosmetik, Lose, Pommes, Gartenobjekte und vieles mehr zu erstehen.
Bärmannsried. Die Dorfgemeinschaft Bärmannsried hat sich zum Fest des Heiligen Nikolaus für die Kinder einiges einfallen lassen. Am kommenden Sonntag, 7. Dezember, um 14 Uhr, kommt der Nikolaus mit dem Krampus nach Bärmannsried und verteilt an alle anwesenden Kinder im Stadel von Fritz Oswald Geschenkpakete. Vorher wird der Heilige Mann von den Bärmannsrieder Kindern mit einem Lied und Gedichten begrüßt. Für das leibliche Wohl gibt es im weihnachtlich geschmückten Stadel unter anderem Glühwein, Tee und Plätzchen. Die Geschenkpakete werden aus Spenden aus der Dorfgemeinschaft finanziert. Der Erlös der Veranstaltung kommt einem kirchlichen, gemeinnützigen Zweck zugute. Alle Kinder aus Bärmannsried und der Umgebung, Groß und Klein sind herzlich eingeladen.
Teisnach. Klarheit schaffen will die Kleinkunstbühne der Kultur in Teisnach GmbH (K.i.T): Die Musikkaberettisten „Mark’n’Simon" treten nicht am Sonntag, 7. Dezember, auf - wie fälschlicherweise auf den ausgelegten Prospekten steht. Sie kommen am Sonntag, 14. Dezember, in die Kleinkunstbühne - so wie es auf den Eintrittskarten und den Plakaten vermerkt ist. „Mark’n’Simon" sind ein Ire und ein Engländer, die schon jahrzehntelang in Deutschland bevorzugt auf den Kleinkunstbühnen auftreten. Mit ihrem humorvollen Programm begeistern sie die Besucher immer wieder. Ein Tipp vom Kulturbeauftragten von Teisnach, Herbert Wittenzellner: „Bei uns noch nicht bekannt, aber ein Besuch ist mehr als empfehlenswert." Viechtachter Bayerwald-Boten unter Tel. 09942/ 94720. Ab Ende dieser Woche sind auch Karten für Toni Lauerer zu haben, der am 13. Februar in der Kleinkunstbühne auftritt. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, im Teisnacher Rathaus sowie in der Geschäftsstelle des
Teisnach. Vor kurzem hat Rosa Oberberger, eine geborene Piehlmaier, ihren 80. Geburtstag gefeiert. Zahlreiche Gratulanten überbrachten ihr zum Festtag die herzlichsten Glückwünsche. Unter den Gratulanten war auch Pfarrer Johann Trescher und Teisnachs 1. Bürgermeisterin Rita Röhrl. Geboren und aufgewachsen ist die Jubilarin in Holzwies (Gemeinde Geiersthal). Im Mai 1947 heiratete sie Josef Oberberger aus Teisnach. Aus der Ehe gingen die Söhne Josef und Paul hervor. Mittlerweile erfreuen die Jubilarin noch die Enkelkinder Melanie und Lisa-Marie. Einen schweren Schicksalsschlag musste sie verkraften, als der älteste Sohn Josef im Sommer 1962 tödlich verunglückte. Nach der Heirat unterstützte sie ihren Mann Josef beim Aufbau der Schlosserei und Spenglerei Oberberger, zu dem später noch der Heizungsbau und Mineralölhandel hinzu kam. Der Betrieb wurde vor Jahren an Sohn Paul übergeben. Zur großen Leidenschaft der Jubilarin gehört die Gartenarbeit. Auch unternahm sie mit ihrem Mann einige Ausflüge und Wanderungen.

Kaikenried. Vor wenigen Tagen hat Elisabeth Kasperbauer aus Kaikenried ihren 85. Geburtstag gefeiert. Pfarrer Johann Trescher und Teisnachs 1. Bürgermeisterin Rita Röhrl gratulierten der Jubilarin recht herzlich. Das Licht der Welt erblickte Elisabeth Kasperbauer in Busmannsried. Dort verbrachte sie mit ihrem Bruder die Kindheit bei der Großmutter. Schon als junges Mädchen musste sie auf dem Hof der Großeltern mit anpacken. Auf dem Weg zur Schule lernte sie ihren Mann Georg kennen und lieben. Im April 1948 läuteten für die beiden die Hochzeitsglocken. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Mittlerweile gehören noch sieben Enkel und fünf Urenkel zur Familie. Schwer getroffen hat sie das Schicksal, als ihr Mann 1982 erkrankte und pflegebedürftig wurde. Bis zu seinem Tode im Jahr 1985 kümmerte sie sich aufopferungsvoll um ihren Ehemann. Den wohlverdienten Lebensabend verbringt sie bei ihrem Sohn Georg und dessen Familie.Neben zahlreichen Gratulanten, kam auch eine Abordnung des Frauenbundes Kaikenried, den Kasperbauer vor 45 Jahren mit begründete hatte, und überbrachte Glückwünsche.

Teisnach. Gut gelaunt, aber etwas aufgeregt hat vor wenigen Tagen Thekla Weigert aus Teisnach ihre Gäste zum 85. Geburtstag empfangen. Geboren wurde die Jubilarin in Affecking bei Kelheim als zweitjüngstes Kind von acht Geschwistern. Dort verbrachte sie auch ihre Kindheit. Als junges Mädchen war sie als Küchenhilfe und Zimmermädchen in einem Hotel am Kochelsee beschäftigt. Im November 1954 heiratete sie in Teisnach Otto Weigert, der über lange Jahre eine Schreinerei betrieb. Aus der Ehe ging eine Tochter hervor, die mit ihrer Familie in Senden bei Ulm lebt. Die beiden Enkelkinder sind der ganze Stolz der Jubilarin. In früheren Jahren engagierte sie sich beim Schnupferclub Teisnach. Gerne beteiligt sie sich auch an den Ausflügen und Veranstaltungen des Seniorenclubs Teisnach. Die Geburtstagsfeier im Kreise der Familie fand im Gasthaus zur „Alten Filmbühne" in Teisnach statt. Neben den zahlreichen Gratulanten überbrachten Pfarrer Johann Trescher und Teisnachs Bürgermeisterin Rita Röhrl die herzlichsten Glückwünsche.

Teisnach. Großer Andrang herrschte beim Weihnachtsmarkt im Altenheim Sankt Margareta. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr hatten der Angehörigen-Helferkreis und die Kräfte der sozialen Betreuung des Hauses 2 „Villa" beschlossen, wieder einen Markt zu veranstalten. Weihnachtliche Düfte, viele Kerzen sowie die wunderbare adventliche Dekoration spendeten eine vorweihnachtliche Stimmung. Das Angebot des Adventsmarktes umfasste alles, was zu einem echten Weihnachtsmarkt gehört: Liebevoll gestaltete Adventskränze sowie Türkränze und Gestecke, Weihnachtsplätzchen, Liköre, Konfitüren, Pralinen, echter Waldhonig, Bilder sowie viele weitere Artikel.
Auftritt der Firmgruppe
Zahlreiche Angehörige, Besucher und die Heimbewohner machten sich nach dem Besuch des Weihnachtsmarktes im ersten Stock des Altenheims auf den Weg ins ebenfalls weihnachtlich dekorierte Kaminzimmer. Dort kamen sich viele bei Kaffee, Glühwein und Kuchen sowie Plätzchen näher. Elke und Franz Edenhofer sorgten hierbei für musikalische Unterhaltung. Ein weiteres Highlight dieses Marktes war der Besuch einer Firmgruppe aus Langdorf, die mit ihren Aufführungen und Liedern im Speisesaal ebenfalls die Vorfreude auf Weihnachten stärkte. Der Erlös des Marktes kommt ausschließlich den Heimbewohnern zu Gute und wird unter anderem für die Beschaffung von neuem Beschäftigungsmaterial sowie für Ausflüge der Bewohner verwendet. Besonderer Dank gilt dem Angehörigenarbeitskreis Marille Kagerbauer, Gerd Wutz, Elfriede Bühr sowie Elke Edenhofer. Des Weiteren möchten sich die Veranstalter sehr herzlich bei der Firmgruppe aus Langdorf für ihre Aufführungen sowie Kuchenspenden und beim Personal des Hauses für weitere Kuchenspenden und die aufwendigen Mühen bei den Dekorationsarbeiten bedanken.
Teisnach. Der Teisnacher Jugendtreff veranstaltet am Samstag, 27. Dezember, eine Badefahrt ins Elypso nach Deggendorf. Abfahrt ist um 15 Uhr vom Busbahnhof in Teisnach. Die Rückkehr ist gegen 20 Uhr geplant. Die Busfahrt wird vom Markt Teisnach gesponsert, lediglich der Eintritt ins Bad ist von den Teilnehmern selbst zu zahlen. Anmeldungen sind bis 22. Dezember unter Tel. 09923/ 801113 in der Marktverwaltung erforderlich.
Teisnach. Es war eine vortreffliche Idee von Rektorin Irene Luber, die Vorspielabende kurz vor Weihnachten zu veranstalten. Die Schüler brachten passende Beiträge, die sie wohl schon für die Feiern in der Familie geübt hatten. Die Veranstaltung fand für Grund- und Hauptschule getrennt statt. Das Team um den Vorsitzenden des Elternbeirates, Erich Aschenbrenner, konnte die Küche der Tagesbetreuung für die Verköstigung benützen. Die schuleigene Verstärkeranlage mit mehreren Mikrofonen kam zum Einsatz. Beim Grundschul-Abend war die festlich geschmückte Aula bis zum letzten Platz besetzt. Überraschend gut war auch der Besuch beim Abend der Hauptschule. Die Vorspielabenden haben auch einen pädagogischen Hintergedanken. Die Schüler sollen selbstständig und eigenverantwortlich vorgehen. So wurde zum Beispiel die Moderation des Festes der Grundschule von den beiden Schülerinnen Nathalie Bauer und Jenny Karell souverän übernommen. An diesem Abend dominierten die Darbietungen mit dem Keybord neben Akkordeon, Querflöte, Liedern und Gedichten. Die Kinder der vierten Klasse erfreuten mit ihrem Spiel „Gott schenkt uns heu-te Nacht ein Kind". Unter Anleitung der Lehrerin Hildegard Hacker-Gierl bereiteten die Schulkinder nicht nur dieses Spiel vor, sondern bastelten, bemalten und be-schrifteten auch die notwendigen Requisiten der Herberge, des Gasthofes, des Stalles und der Krippe. Die Besucher würdigten die Darbietungen mit viel Applaus. Gekonnt führten die Moderatorinnen Lisa Liebl und Theresa Bauer durch den Abend der Hauptschule. Der Schwerpunkt der Auftritte bestand aus besinnlichen Gedichten, kleinen Spielen, adventlichen Liedern und dem lustigen Einakter „Weihnachtsgespräch an der Theke". Besonders eindrucksvoll präsentierten Mädchen der achten Klasse „Last Christmas". Besinnliche Stimmung kam auf, als Alois Kopp am Schluss mit der Trompete die Weise „Kimmt scho hoamli de Nacht" anstimmte. Rektorin Irene Luber bedankte sich bei allen Mitwirkenden, allen Eltern, dem Elternbeirat und wünschte frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr.
Teisnach. Besinnliche und vorweihnachtliche Stunden haben die Mitglieder des Frauenbunds Teisnach im voll besetzten Saal des Pfarrheimes verbracht. Maria Kramheller begrüßte alle Anwesenden, Geistlichen Beirat Pfarrer Johann Trescher und Ruhestandsgeistlichen Pfarrer Konrad Krieger. Sie bedankte sich bei der Vorstandschaft, die sehr viel Arbeit im Verborgenen leiste, sowie bei allen Frauen, die überall mithelfen, wenn sie gebraucht werden, zum Beispiel beim Pfarrfest, Zeitungen austragen, Basteln und vieles mehr, sowie beim Geistlichen Beirat Pfarrer Trescher, der immer ein offenes Ohr für den Frauenbund habe. Pfarrer Trescher bedankte sich seinerseits bei der Vorstandschaft und allen Frauen für die gute Zusammenarbeit. Die Adventsfeier stand heuer unter dem Motto „Neues Leben wird erblühen". Das Symbol der winterlichen Barbarazweige, die durch Wärme zu neuem Leben erblühen. Es wurden abwechselnd von der Vorstandschaft und Pfarrer Trescher Texte vorgetragen und gemeinsam Lieder gesungen. Nachmittags wurde der Saal und die Tische von fleißigen Händen mit einem Strauß Barbarazweigen adventlich dekoriert. Jedes Mitglied fand neben seinem Teller eine kleine Süßigkeit, festlich verpackt von Rosi Wallner vor. Mit Punsch, kleinen Happen und selbst gebackenen Plätzchen ging es zum gemütlichen Teil über. Elisabeth Bode las dann die Geschichte „Der Weihnachtsengel" vor. Alle Mitglieder wurden dann mit einem kleinen Engel als Geschenk überrascht. Vier neue Mitglieder wurden von Maria Kramheller mit einer Rose begrüßt. Für die Typisierungsaktion für den kleinen Leonhard spendeten die vier Frauen, die beim Blutspendedienst helfen, 100 Euro. Maria Kramheller wünschte zum Schluss allen Anwesenden eine ruhige und schöne Adventszeit.
Teisnach. Auf ein lehrreiches Jahr blickt die Diabetiker Selbsthilfegruppe Teisnachtal zurück. Das erste Treffen fand im Februar statt. Manfred Trimborn, Fachreferent Diabetes, referierte über das Thema „Sanfte und sichere Blutzuckerbestimmung". Die Diabetiker waren erstaunt, wie reibungslos der Alltag eines Diabetikers in der Regel aussehen kann. Eine Fortsetzung lieferte im April Apotheker Philipp Rank. Er sprach über die optimale Versorgung für alle Diabetiker und konnte den Anwesenden viele nützliche Tipps und Tricks zur leichteren Alltagsbewältigung geben. Im Juni war Podologin Anna Müller bei der Selbsthilfegruppe zu Gast. Sie hielt einen Vortrag über die spezielle Fußpflege bei Diabetikern und zeigte auf, wie die tägliche Hygiene aussehen soll. Mit Bildern verdeutlichte sie, was passieren kann, wenn die Fußpflege vernachlässigt wird. Ende September wurde in der Sonnenapotheke Teisnach eine Langzeitzuckermessung (HbA1c) durchgeführt, an der auch Nichtdiabetiker oder solche, die noch nicht wussten, dass sie Diabethiker sind, teilnahmen. Es zeigte sich, dass auch vermeintlich „Nichtdiabetiker" viel zu hohe Langzeitzuckerwerte haben. Im Oktober ließen die Diabetiker ihren Blick über Deutschland hinausschwenken: In einem sehr kurzweiligen und höchst interessanten Vortrag erfuhren die Anwesenden von Dr. med. Gerhard Groeneveld, Diabetolge, wie Diabetes in Indien geheilt wird. Mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier beendete die Gruppe das Jahr 2008. Fürs nächste Jahr ist auch schon wieder ein umfangreiches und interessantes Programm zusammengestellt, an dem auch Nichtdiabetiker teilnehmen können. Das Jahresprogramm 2009 ist in der Sonnenapotheke erhältlich und demnächst auch im Internet unter der Adresse www.sonnenapotheke-teisnach.de zu finden.
Teisnach. Wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten haben sich auch heuer die Schüler der Volksschule Teisnach auf den Weg gemacht, um den Senioren der „Villa" in Teisnach ein wenig von ihrer Vorfreude auf das Weihnachtsfest zu überbringen. Die Kinder hatten ein buntes Programm vorbereitet. Begleitet wurden sie bei ihrem Besuch von Lehrerin Karin Gabriel und Förderlehreranwärterin Regina Freilinger. Die Mädchen und Buben begeisterten musikalisch mit ihren Instrumenten. Die Kinder der 1. Klasse trugen das Weihnachtslied vom Eselchen und das Lied von Rudolf, dem Rentier mit der roten Nase, vor. „Sage, wo ist Bethlehem" fragten fünf Schüler aus der 3. Klasse. Wie die Sternchen dem Christkind halfen, berichteten die Sternenmädchen aus der 1. Klasse in Reimform. „Geboren ist das Kind zur Nacht", verkündeten einige Viertklässler eindrucksvoll in einem Gedicht. Organisatorin Karin Gabriel führte durch das abwechslungsreiche Programm. Förderlehreranwärterin Regina Freilinger und die Kinder verstanden es, die Bewohner des Altenheims in Kindheitserinnerungen schwelgen zu lassen, indem sie Weihnachtslieder mit ihnen sangen, welche Freilinger auf ihrer Gitarre begleitete. So schafften die Kinder es wieder einmal, ein Stückchen Weihnachtsfreude zu den Teisnacher Senioren zu bringen.
Teisnach. Die Pfarrgemeinde St. Margareta lädt alle Musikfreunde zum Weihnachtskonzert des Kirchenchors ein. Unter Leitung von Isolde Pollwein erklingen am morgigen Sonntag um 17 Uhr in der Pfarrkirche Weihnachtslieder aus vier Jahrhunderten. Zu hören sind dabei sowohl festliche Sätze wie Johannes Eccards fünfstimmiges „Ich steh an deiner Krippen hier" oder Mendelssohns „Jauchzet dem Herrn alle Welt" für vier- bis achtstimmigen Chor als auch besinnliche Stücke, etwa „Schlaf, mein Kindelein" von Robert Fuchs und „Christmas Lullaby" von John Rutter. Michael Pollwein interpretiert dazu weihnachtliche Orgelmusik von Alfred Grundmann und Jan Bonefaas. Der Eintritt zu diesem weihnachtlichen Musikgenuss ist frei, Spenden zur Deckung der Unkosten sind erbeten.
Kaikenried. Bisher war in der Filialkirche Kaikenried immer am dritten Dienstag des Monats nach der Abendmesse etwa eine Stunde das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt. Da mehrfach der Wunsch nach einer verlängerten eucharistischen Anbetungszeit geäußert wurde, schlägt Pfarrer Johann Trescher folgende Lösung vor: Die Zeit zum Verweilen beim Herrn im Altarsakrament könnte immer am Dienstag von 7.30 bis 18.30 Uhr angesetzt werden. In diesem Falle müsste aber sicher gestellt sein, dass den ganzen Tag über jemand im Gotteshaus anwesend ist und still im Gebet verweilt. Es könnten durchaus Personen aus anderen Orten der Pfarrei an dieser Anbetung teilnehmen. Deshalb wird in der Kaikenrieder Himmelfahrtskirche ab sofort eine Liste aufliegen, in der jeder eintragen kann, wann und wie lange er sich verpflichtet, in der Kirche zur eucharistischen Anbetung zu sein. Im Verhinderungsfall müsste man sich eine zuverlässige Ersatzperson suchen. Am besten wäre es, wenn sich für die einzelnen Stunden gleich mehrere Leute melden würden.Nach Beendigung der Eintragung könnte am dritten Februar-Dienstag 2009 mit der Anbetung des Herrn im Allerheiligsten Altarssakrament begonnen werden. Vorerst soll der Plan bis Ende April gelten. Nach dieser Einführungszeit werden die Termine neu ausgeschrieben. Pfarrer Trescher würde sich über eine rege Beteiligung an dieser Gebetszeit freuen.
Kaikenried. Wieder einmal war die Kaikenrieder Kirche zur Christmette voll besetzt. Zu Beginn des Gottesdienstes spielten 18 Kinder das Geschehen von Bethlehem eindrucksvoll nach.Mit Lehrerin Karin Gabriel hatten die Kinder wochenlang Texte geübt und ihre Rollen geprobt. Christina Hinkofer und Thomas Kölbl hatten mit den Mädchen und Buben zahlreiche Lieder einstudiert. An Heilig Abend beeindruckten die Kleinen dann mit ihrem Spiel und den Liedern. Johannes Hollmayr begeisterte die Zuschauer mit seinem Akkordeon und seiner Flöte. Musikalisch unterstützt wurde der Gesang der Kinder von Thomas Kölbl am E-Piano. Stefan Gabriel übernahm die Soli. Besonders schön waren auch dieses Jahr wieder die Kulissen, die Horst und Irene Bauer, die Eltern einer Schülerin, eigens für das Krippenspiel angefertigt hatten. Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer i. R. Konrad Krieger bei allen Beteiligten und lobte die Akteure des Krippenspiels.

Bärmannsried. Schon seit 16 Jahren kümmert sich eine kleine Gruppe von acht Personen um den Aufbau und die Gestaltung der Weihnachtskrippe in der Kaikenrieder Kirche. Diese Krippe mit einigen historischen Gebäuden aus der Kaikenrieder Geschichte zieht jedes Jahr viele Besucher aus der Umgebung an. Um diese Leistung der rührigen Gruppe zu honorieren, entschied sich die Dorfgemeinschaft, den Erlös aus dem Getränkeverkauf bei der Nikolausfeier im Dorfstadel, für diesen Zweck zu spenden. Fritz Oswald, Sprecher der Dorfgemeinschaft Bärmannsried, und Schatzmeisterin Leni Seitz überraschten Josef Niedermeier, den Initiator der „Kripperlbauer", mit einem Christkindl „in bar". Die Weihnachtskrippe kann noch täglich bis Lichtmess am 2. Februar in der Kaikenrieder Kirche besichtigt werden. Einige Fotos der Weihnachtskrippe sind auch auf der Bärmannsrieder Webseite www.baermannsried.de zu besichtigen.